.44-40 WCF Ladedaten

  • Ladedaten

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  • Test schrieb:

    Moin,


    habe gerade meinem Kollegen einen Hege-Uberti 1873 (24", Buntstahl, Achtkantlauf) in 44-40 abgekauft.

    Neu, gerade mal 50 Schuss durch. Da musste ich zuschlagen :)


    Vom Pulver werde ich wohl das Lovex D036 oder das 37.1 einmal probieren. Vielleicht hole ich mir auch mal eine Packung Unique, aber ich bin mit dem Lovex bei den anderen Kalibern sehr zufrieden.

    Frage: Ich habe noch jede Menge H&N FP bzw. HP in 200gr und .429 daheim liegen (hatte diese mal für den 44. Mg Revolver eines Kollegen geladen). Die kann ich doch auch für den 44-40 nehmen - oder?

    Hülsen sind Starline, die sind bei dem Deal auch dabei.

    Einwände? Andere Tipps?

    Danke Euch!

    Gruß uwe
    Für moderne .44-40 UHR Nachbauten kannst Du .429 nehmen, 200 grains sind optimal. Allerdings könnte Dir die fehlende Crimprille Sorgen machen, da die Geschosse bei den .44-40 und .38-40 gerne in die Hülse rutschen, im Magazin durch den Rückstoß! Nur für alte Originalwaffen musst Du .427 bis .428 nehmen.

    Ladedaten findest Du im Netz zuhauf.
  • Cutter schrieb:

    Meine Geschosse mit 205gr oder schwerer sind auf .427 oder .428 kalibriert. Größer braucht es nur bei sehr alten Läufen oder wenn ein zu weiter Lauf verbaut wurde.

    ...
    Das kenn ich jetzt genau umgekehrt. Alte Läufe von Originalwaffen haben meist einen kleineren Durchmesser von .427 bis .428. Die modernen Repliken sind im Sinn einer besseren Geschossversorgung mit .429er Läufen versehen.

    Nachtrag:
    Vieleicht sollte man den Geschossdurchmesser mittels Bleidurchtrieb individuell messen. Möglicherweise gab es noch bis in die 70iger oder 80iger Läufe mit den engeren Durchmessern. Ich meinte aber ursprünglich Waffenfertigungen vor WW1

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Suchender () aus folgendem Grund: Etwas Zweifel über den Zeitpunkt der Umstellung bekommen

  • Richtig, die Originale der SP-Ära wurden mit .427 hergestellt. Die wenigen Exemplare die ich davon geschossen habe
    sind aber mit .427 nicht mehr präzise.
    Die ".427 oder .428" sind zum einen der besseren Zuführung geschuldet (z.B. CAS) als auch der Tatsache dass ich mit einer 24" Uberti-Rifle einfach keinen echten Unterschied in der Präzision auf 50m eststellen konnte.
    Unabhängig davon ob ich 0.427 oder gar .430 durchgelassen habe. Mit Cerrosafe oder Bleidurchtrieb den echten Dia
    zu ermitteln habe ich leider versäumt. Wäre interessant gewesen.
    Top UHR (DSB) Schützen aus meinem Verein verwenden die H&N.
  • Mühlenbracher schrieb:

    Stimmt: die Wahrheit siehst du auf der Scheibe. Wer gut trifft, hat Recht.
    Vielleicht wird die Pulversorte ja überbewertet. Wären hier keine Reloader zu Gange, wer würde schon so ins Detail gehn?!

    Bleibe trotzdem beim N340. Bin aus beschriebenen Gründen u. Erfahrung überzeugt davon - und versuche damit meine brauchbaren Schussbilder zustande zu kriegen. Der größte aller Unpräzisionsfaktoren ... steht sowieso am Abzug. :saint:
    Moin.
    N340 ist ein ganz ausgezeichnetes Pulver. Benutze es auch für die 44/40 !
    N110 geht allerdings auch sehr gut !

    r2
  • So,

    habe jetzt einmal ein paar Versuche mit D032 und D036 (ala N320 und N340) unternommen.

    Das D036 gefällt mit besser (8 gr mit 200gr Geschoss), noch sanfter im Impuls (Luftgewehr :) )

    Nachdem ich die Factory Crimp Matrize von Lee noch ein wenig angezogen habe, rutschen auch die H&N Geschosse ohne Crimprille (eigentlich .44 Magnum Geschosse) nicht mehr durch.

    Den Abzug der Uberti muss ich aber definitiv noch überarbeiten - das geht ja gar nicht.

    Schönes Kaliber, gefällt mir gut.

    Die Starline Hülsen lassen sich hervorragend verladen. Von wegen schwierig ...

    Mal sehen, vielleicht hole ich mir noch mal einen Conversion Kit für die 650.

    Bei den momentan vorhandenen 200 Starlines lohnt sich das aber noch nicht. ;)


    Gruß
    Natürlich:

    Keine Gewääähr für irgendwas, dumme Sprüche inklusive.
  • Tach,

    ich kann weiterhin nur von dem 1873 in .44-40 schwärmen.

    Den UHR schiesse ich wirklich gerne.


    Muss mir demnächst mal beim Hauck noch paar weitere Schätzchen ansehen (.32-20, .38-40 oder die 1876 Reihe).

    Hoffentlich werde ich nicht schwach :love:


    Wobei die schweren Kaliber beim 1876 nicht so wirklich mein Ding sind.

    Ein Kollege bietet mir schon die ganze Zeit seinen .375 Win Uhr an. In 20". Da spüre ich jetzt schon meine Schulter ....


    Gruß
    Natürlich:

    Keine Gewääähr für irgendwas, dumme Sprüche inklusive.
  • Hi,

    da es bei mir auch um die .44-40 geht schreib ich hier mal rein. Ich möchte mir zum Spaß mal ein par Schwarzpulver Pillen machen.
    Zur Verfügung hätte ich Wano Sporting Powder FFg Körnung 0,600 - 1,180. Jetzt wollte ich mal wissen welche Zünder nehmt ihr ?
    Da hätte ich momentan Federal Large Pistol 150 zur Hand. Hat hier jemand eine bessere Wahl ? Geschosse habe ich die FP 220gn mit CR von WM.

    Als nächstes stellt sich die frage vom Zwischenmittel manche nehmen Gries, manche feine Filzscheiben und andere machen gar keins rein.
    Was sagt ihr dazu ?

    Ich weis das viele auf das Schweizer 2 stehen allerdings ist das meiner Lagermöglichkeit geschuldet das ich WANO verwende wegen den Safety Tubes fällt es unter 1.3.

    Danke schon mal für eure Hilfe

    Mfg

    Holger Mehl
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr
  • Moin Holger,
    der Zünder ist ok, besser wäre LPM.

    Die Wahl des Zwischenmittels ist eine Frage persönlicher Vorlieben.
    Ob du nun Gries, Filz, CousCous, Kaffeepulver oder MSP nimmst - alles geht.

    Ein für SP gefettetes Geschoss aus nicht zu hartem Blei wäre hier die bessere Wahl.

    Man könnte jetzt argumentieren dass man mit einem gefetteten Filz auch ungefettete Geschosse verwenden kann.
    Geht natürlich, aber dann besteht die Gefahr dass bei längerer Ladung das SP phlegmatisiert......oder dass brennende Filzpropfen deinen Geschossen folgen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cutter ()

  • ich nehme als Geschosse WM Bullets WMEX#0327 428er mit 195 Grs. Fetten tue ich selber. Als Zwischenmittel dienen ausgestanzte Pappdeckel aus Kaffeemilchkarton. Und zum Pulver gibt`s bei mir für 44-40 nur eins. Hülse voll mit ca. 36 Grs. CH 2 :thumbsup:
  • Hallo, eure Fragen nach Ladedaten für die 44-40 kann ich in Teilen beantworten. Für SP ist es wirklich einfach. Rein was geht. Allerdings wurden die Hülsen früher über ein ca. 1000 mm langes Rohr gefüllt. Das führt zu einer gewollten Verdichtung des Pulvers in der Hülse. Dadurch geht etwas mehr rein und es verbrennt besser. Als Zünder nehme ich Federal 215, die brennen etwas länger und mit dem auf 2,2 mm aufgebohrten Zündloch kommen gute Ergebnisse. Mit einer Bierdeckelscheibe zwischen Pulver und Geschoss ist es kein Problem, auf 50 Meter die 10 zu halten. Man muss den Durchmesser der Scheibe so gestalten, dass er leicht rein geht und nicht klemmt. Er muss aber sicher verhindern, dass die Pulverkörner den Geschossboden eindrücken können. Also auch nicht zu klein wählen. Für das Geschoss ist eine MIschung 90/10 Blei - Zinn die richtige Wahl. 1-3% Antimon zusätzlich sorgen für eine bleifreien Lauf auch nach vielen 100 Schuss. Muss aber nicht sein, das Zeug ist sehr giftig und schlecht zu beschaffen. Als Fett ist eine Mischung aus Bienenwachs, Sattelseife und Kauenöl sehr gut geeignet. Ich kalibriere das 200 grs Geschoss aus der Lee Kokille auf .429. Als Nitroladung kann man 6 grs Bullseye oder 6,2 grs Lovex D11 nehmen. Diese in Verbindung mit Murom LP Primern bringen mit Lee Liquid Fett super Ergebnisse. Hier müssen jedoch eine Härte von 16-20 HRB haben. Sonst verbleit der Lauf total. Hege 1873.
    Ich weise darauf hin, diese Ladedaten sind nicht geprüft und alle Angaben sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

    Haltet euer Pulver trocken. Liebe Grüße von dem, der das schwarze Pulver liebt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von wiz92r ()

  • wiz92r schrieb:

    . Rein was geht. Allerdings wurden die Hülsen früher über ein ca. 1000 mm langes Rohr gefüllt. Das führt zu einer gewollten Verdichtung des Pulvers in der Hülse.
    Mach ich heute noch genauso, sonst geht noch weniger rein als 36 Grs CH 2. SP Patronen herstellen ist eben Liebhaberei ;)