Mögliche neue Masche von Kriminellen bei Kleinanzeigen

  • Ich erweitere mal diese Rubrik ein wenig über EGun hinaus, weil ich nichts anderes gefunden habe:


    Ich hatte einen Wiederladeartikel bei Kleinanzeigen eingestellt.

    Wochenlang tat sich nichts, jetzt auf einmal zwei Nachrichten nahezu gleichen Inhalts innerhalb eines Tages von zwei verschiedenen Nutzern, aber beide mit gebrochenem bzw. schlechtem Deutsch: sie hätten Fragen zum Artikel (überhaupt keine näheren Angaben) und bräuchten dazu meine Telefonnummer bzw. wollten vorbei kommen und bräuchten Telefonnummer und Adresse.

    Ich habe schriftlich gefragt, was sie denn wissen wollten. Es kam von beiden keine Antwort. Daraufhin habe ich beide Nutzer bei Kleinanzeigen gemeldet.


    Angesichts falscher Waffen-Kontrolleure, die von irgendwoher (z.B. EGun oder über E-Mail oder sonstwie) Adressen von Waffenbesitzern bekommen haben, ist hier m.E. bei solchen Anfragen höchste Vorsicht geboten! Nicht nur Waffen und Munition sind äußerst interessant für Kriminelle. Ggf. wird damit - insbesondere bei Jägern - auch assoziiert, dass noch andere wertvolle Gegenstände zu holen seien.


    Deshalb als Warnung an alle: gebt eure Adressen und/oder Telefonnummern nicht leichtfertig raus! Man kann Handys orten, das sollte jeder wissen. Also können Kriminelle diese Technik auch missbrauchen - entsprechende Fertigkeiten vorausgesetzt.