Barnes TTSX: Unterschied Fabrikgeschoss <-> Wiederladegeschoss?

  • Hallo,


    bin gerade dabei meine ersten Patronen herzustellen. Barnes TTSX .308, 150gr, Vihtavuori N135, neue Lapua Hülsen. Gesamtlänge der Patrone laut Vihtavuori Homepage: 71mm. Damit ist sie minimal länger angegeben als die Barnes Fabrikmunition (ca. 70,85mm). Während man bei bei der Fabrikmunition keine Entlastungsrillen mehr sieht, steht bei den gekauften Geschossen noch eine Rille über. Also testweise eine Fabrikpatrone delaboriert und sie da, die Geschosse sind unterschiedlich. Fabrikgeschoss 2 Entlastungsrillen, Wiederladegeschoss 4, die sich natürlich auch weiter nach oben Richtung Spitze verteilen. Gibt es dafür einen bestimmten Grund? War halt irritiert, als ich den ersten Setztest ohne Pulver gemacht habe und dachte, ich hätte gleich den ersten Fehler begangen. Werde natürlich trotzdem nach den Vihtavuori-Ladedaten mit 71mm gehen, interessieren tut es mich halt trotzdem.


    Viele Grüße!

  • Bilder wären da mal interessant


    Hatten auch mal Lapua Mega in 3 leicht modifizierten Varianten und Norma PPC als Fabrikmun mit Bleischloß und das Wiederladegeschoß ohne.

    Alles schon erlebt, ist aber auch schon sehr lange her.

    Ich garantier für nix.

    Jeder ist sich selbst der Nächste.

  • Ich habe das bei RWS HIT 150gn auch gesehen, sind ja quasi TTSX.

    Habe ich einen unterschied feststellen können?

    Nein!

    Verlad die einfach wie die Werksladung, habe ich auch gemacht. Der lange "Anlauf" (kurze L6) is bei bleifreiem Geschoss gelegentlich sehr präzisionsfördernd...


  • Hier mal ein Foto, links das Wiederlade-, rechts das delaborierte Geschoss (Kratzer links stammen vom mehrfachen Geschossziehen, ist mein Test-Projektil). Wie gesagt werde ich mit den 71 mm gemäß den Ladedaten von Vihtavuori starten. Und mit 38,5 grain erstmal in der Mitte der empfohlenen Ladung bleiben (35.2 gr min, 41.2 gr max). Wenn die Hülsen das erste Mal abgefeuert wurden, sehen wir weiter...

  • Hört sich sinnig an. Mal sehen was morgen die Messungen sagen. GRT sagt gemächliche 783 m/s voraus, die Fabrikmunition hat im Schnitt 847 m/s (gemessen). Beim letzten Schießkinobesuch wurde mir mit der Fabrikmunition von Freunden ein ordentliches Mündungsfeuer attestiert, das will ich mit der eigenen Munition unbedingt vermeiden. 51 cm Lauflänge + Schalldämpfer und den Dämpfer will ich nicht unnötig belasten.

  • Würde auch vermuten für mehr "universalität".. kann man ja theoretisch in .308 .30-06 und 300 winmag packen.

    9mm Para, .357Mag, .45ACP, .460SW, .223 Rem, .308 Win, 8x57IS, 6.5 Creedmoor


    Was in die Presse passt, wird gestopft :D


    keine Gewähr auf meine Ladedaten.. jeder weis selbst was er tut !


  • Hier mal ein Foto, links das Wiederlade-, rechts das delaborierte Geschoss (Kratzer links stammen vom mehrfachen Geschossziehen, ist mein Test-Projektil). Wie gesagt werde ich mit den 71 mm gemäß den Ladedaten von Vihtavuori starten. Und mit 38,5 grain erstmal in der Mitte der empfohlenen Ladung bleiben (35.2 gr min, 41.2 gr max). Wenn die Hülsen das erste Mal abgefeuert wurden, sehen wir weiter...

    Meines Wissens gab es erst ein 150 grain für die 300 Win Mag (das welches heute für Wiederladen erhältlich ist, links im Bild) und ein für die 308 win welches nur in Werkspatronen erhältlich ist (rechts im Bild). Das rechte Geschoss soll analog dem 168 grain Geschoss bei geringerer Geschwindigkeit expandieren als das linke.

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