Scheibenladung für Unterhebelrepetierer in .44 Magnum mit RS14 oder RS20?

  • Hallo zusammen,


    ich möchte gerne eine Scheibenladung, also eine schwächere Ladung, für einen UHR in .44 Magnumhülsen bauen. In den Reload Swiss Wiederladedaten findet sich folgendes für ein 240 gr JSP Geschoss:


    7.7 gr RS14 mit 247 m/s bei 1033 bar und 101% Füllgrad (Maximalladung)

    10.3 gr RS20 mit 320 m/s bei 1455 bar und 70% Füllgrad (Minimalladung)


    Bei dem 20 inch Lauf des UHR sind beide Ladungen natürlich schon vollständig verbrannt, wenn das Geschoss die Mündung verlässt. Gemäß Quickload brennt das RS20 aber etwas länger. Preislich ist die Laborierung mit RS20 etwa 1,50 Euro/50 Schuss günstiger, als jene mit RS14. Mit den 400 g RS14 kann man aber gut 50 Patronen mehr laden, als mit den 500 g RS20. Preislich sind die Unterschiede also nicht so groß.


    Welche Ladung würdet ihr wählen?

  • Mir scheint, dein Pulver ist etwas zu offensiv.

    Hat dein UHR Micro Groove Lauf? Dann mag er eher dickere Geschosse.


    Die Pulver meiner Wahl sind eher D037.2, N110 und RS30.


    Mit 12,5gr D037.2 und 240gr Geschossen schieße ich auf 50m Loch in Loch mit Rotpunktvisier, aus einer Marlin 1894.

  • Hallo,


    ich würde zum RS14 tendieren. Ist meiner Meinung nach die beste Alternative zum nicht mehr produzierten VVN32C und genau für Deinen Anwendungsweck gemacht wenn ich ihn richtig verstanden habe (praktisch Cowboy Action Loads herzustellen)


    Beste Grüße,


    Stephan E.

  • @Chemitzer

    Welche Ladung kleinere Streukreise produzieren wird, weiß ich vorab leider nicht. Aber ich wollte lieber vorher mal nach Erfahrungen fragen, damit ich mir hinterher nicht sagen lassen muss, hättest du mal besser vorher gefragt. xD


    whoami

    Der UHR ist ein Winchester 1892 Nachbau von Rossi, also keine Micro-Grooves. Werde wahrscheinlich die 240 gr JSP von Nosler (44868) nehmen, aber Magtech JSP und FMJ sind auch noch welche da. Von den sehr progressiven Pulvern, wie N110, RS30 oder W296, bin ich nicht so begeistert, weil die so extrem dreckig abbrennen, wenn man nicht gerade eine Volldampfladung herstellt und das will ich ja gerade nicht. Und das sind ja auch meist immer ziemliche Pressladungen.


    Stephan E.

    Das ist im Prinzip das, was ich möchte. Nur das es nicht für CAS ist, sondern einfach nur zum 25 m Scheibenschießen und Fallplatten umstoßen.

  • die Qual der Wahl... ich denke beide Pulver eignen sich für deine Zwecke...

    RS 20 hat auch etwas Mühe ohne nötigen Druck sich sauber umzusetzen, der längere Lauf wird aber wohl etwas helfen...

    RS 14 habe ich gute SD Werte mit um die 80% LD... V mässig sollte das auch nicht all zu viel ausmachen...

    ich würde da nicht teurer was mit RS14 versuchen aber das musst du wohl mal probieren :doppeld: wie Post Nr. 2 sagt

  • In 44-40 Unterhebelrepetierern werden gerne 44 Magnum Läufe verbaut. Da habe ich sehr gute Erfahrungen mit 200grs Bleigeschossen mit 6,5-7,0 grs RS12 gemacht. Die 44 Magnum hat ja etwas mehr Reserven, da kann man ggf. noch etwas höher gehen.


    Ich denke das könnte man auch in der 44 Magnum probieren. Bitte drauf achten, das die Geschosse einen Durchmesser von .430 haben.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Bei meiner Rossi verwende ich 7gr RS14 hinter einem Frontier 245gr-Geschoss.

    Das hat auf Anhieb schöne Schussgruppen ergeben.

    Einziger Nachteil: riecht etwas gewöhnungsbedürftig.

    Gleiche Menge in einer .44-spcl-Hülse ist ebenso zu empfehlen.

  • Daze

    Danke für den Hinweis bezüglich des Drucks. Wenn das RS20 bei den angegebenen Druchverältnissen nicht sauber abbrennt, wäre ja ein Versuch mit RS14 die vorzuziehende Pulveroption.


    meisterreineke

    Was meinst du denn mit dem gewöhnungsbedürftigem Geruch? Das Pulver selber oder die Pulvergase? Wonach riecht das denn?