Frage zur Ladedichte

  • Ich habe mir für die 7 X 57 eine, wie ich meine, sehr gute Patrone gebaut. Präzise, angenehm milder Rückschlag und der Lauf erhitzt sich nur langsam.

    Geschoss Sierra MK 150 gn, 38 gn Rottweil R 903, OAL 77,00

    Nur beträgt die Ladedichte lediglich 80 % ( Gasschlag ? :nw:). Ein Bümameister sagte mir zwar, diese Gefahr besteht nur bei sehr langsamen Pulvern, bei dem mittelschweren R903 wären 80 % völlig ok , da passiert nix. N 140 ginge auch.

    Möchte sicherheitshalber aber weitere Meinungen hören, danke.

    .38 SPL. / .357 Mag. , .44 SPL./.44 MAG, .45 ACP, 7X57, 6,5X5X55

    :wdl_blue:

  • Hier die blaue Bibel:



    Mir wäre das Ladeverhältnis zu gering.

    Für Starladungen nehme ich gerne die Werte eines normalen Teilmantelgeschosses. Da liegst du beim ST 10g deutlich darunter.

    Warum ein einfaches Teilmantelgeschoss? Die werden bei RWS am niedrigsten geladen. Spezialgeschosse bekommen mehr Pulver...


    Für das was du machst, nehme ich Lovex SO60.



    Da kannst du an die untere Ladegrenze.

    Meist sind die Hülsen schwarz angeblakt, so dass du die Ladung freiwillig erhöhst, bis die Patrone sauber lindert.


    Gruß Frank

  • 80% Ladedichte ist mir persönlich zu wenig. Ich stelle mir vor, dass ich bei der Jagd mal steil nach unten schießen muss. Dabei wird das Pulver vom Zündhütchen weg, zu dem Geschossboden hin fließen.
    Ob das jetzt eine Auswirkung hat? Könnte sein, ich habe da aber keine eigene Erfahrung.
    Meine mindest Ladedichte liegt bei 90%. Trotzdem versuche ich immer auf eine Ladedichte von 1 oder zu einer leichten Pressladung zu kommen.
    Wenn man Pulver zur Auswahl hat, bekommt man das eigentlich immer hin.
    Bei einer Ladedichte von 80% glaube ich nicht an einen SEE Effekt.

  • farmer3: Die Ladung ist zwar schwach, bringt aber sehr gute Präzision und das sonst bei Ordonnanzwaffen lästige Hitzeflimmern hält sich sehr in Grenzen. Ein Jäger muss aus jagdrechtlichen und waidmännischen Gründen auf die Energie seiner Munition achten, ist ja bekannt. Beim Wettkampf mit dem Ordonnanzgewehr gibt es keinen MIP, nur die Treffer zählen.:zilsch:Warum nicht ein bißchen weniger Bumms zumal die Lab auch noch 2500 Joule kommt.

    Geht soweit, dass einige Schützen ihre Munition mit HN Bleigeschoss und KW - Pulver laden. Ist zulässig, aber in unserem Schützenkreis nicht gern gesehen. :lol:

    .38 SPL. / .357 Mag. , .44 SPL./.44 MAG, .45 ACP, 7X57, 6,5X5X55

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  • Geht soweit, dass einige Schützen ihre Munition mit HN Bleigeschoss und KW - Pulver laden. Ist zulässig, aber in unserem Schützenkreis nicht gern gesehen. :lol:

    Ich kann mich noch Entsinnen das auf unserem KW-Stand Ein Revilver die Trommel mit Knallefekt halbiert wurde weil beim Pulverdosierer falsch gezählt wurde und dann der Füllungsgrad der mit Pulver gefüllten Hülsen nicht " das Auge des Herren" geschuldet wurde.... = Doppelladung ind .357 Mag mit Bullsey... war Zuviel " Magnum"


    Bei Großvolumigen Hülsen ; dann noch bei Pulver was zu Setzungen neigen kann ( z.B. Lovex 73,6 ) bei Waffen die oft lange Geschulterter Getragen werden kann es zu Unangenehmen Anzündverhalten kommen. Bei einigen Waffentypen der Neuzeit ist der Konstruktionsbereich " Fail.Safe" vermutlich auch dem Rotsstift zum Opfer gefallen... was in Verbindung der Markteinführung von Geradezurepetierern und Unkontrolierten Gasdrucksprüngen dazu führen konnte das das letzte was dem Schützen durch den Kopf ging der Verschluß der eignene Waffe war. Ob Doppeladungen bei Werksmunition ( ich rede von .300 Win Mag) möglich sind kann ich nicht ausschließen; dafür habe ich zuwenig davon Delaboriert. Abner bei Langwaffenhülsen währe ich sehr Vorsichtig bei Ladungen wo Theroretisch Doppeladungen in der Hülse platz hätte.. das kann gerade bei Scheibenladungen pasieren... und Passiert dann nur 1x und damit Zuviel !


    * Pulver und Setzungen :


    Nachdem ich mit Elektronischen Dosierwaagen Schiffbruch bezüglich der Dosiergenauigkeit erlitten habe änderet ich mein Dosiersystem.

    Ich Dosiere Pulver nicht mehr mit dem RCBS Competition-Pulverdosierer sondern in Glasröhrchen ( hab ich mir bei Vorderladerschützen ausgeliehen)

  • um dann das Pulver einzelnd in der Balkenwaage zu Wiegen und mit dem Viebrationstriggler Nachzudosieren. Geht im Endefekt schneller und Genauer als Elektronische Dosierer und sprengt nicht meinen Finanziellen Rahmen.


    Dabei kann ich zuerst mal über die Füllstände die Dosiergenauigkeit des RCBS Competition-Pulverdosierer erkennen ( ist je nach Pulver Grottig !)

    und Erlebte auch das viel Pulver sich im Glasröhrchen setzet und nur mittels Überredung durch Anklopfen dazu bewegt werden konnte in die Hülse zu rieseln... Auch ein Grund warum die Ungenauigkeiten beim Competition-Pulverdosierer auftraten...

    Bei der Optischen Kontrolle auf Füllstände oft nicht zu Erkennen.


    Ergebnis kann aber Fatal sein... den das Pulver was bei der 36. Hülse fehlt kann in der 37 zuviel mit eindosiert werden... Und schon... Verschluß... durch Kopf gehen oder so ähnlich.

  • farmer3: Die Ladung ist zwar schwach, bringt aber sehr gute Präzision und das sonst bei Ordonnanzwaffen lästige Hitzeflimmern hält sich sehr in Grenzen. Ein Jäger muss aus jagdrechtlichen und waidmännischen Gründen auf die Energie seiner Munition achten, ist ja bekannt. Beim Wettkampf mit dem Ordonnanzgewehr gibt es keinen MIP, nur die Treffer zählen.:zilsch:Warum nicht ein bißchen weniger Bumms zumal die Lab auch noch 2500 Joule kommt.

    Geht soweit, dass einige Schützen ihre Munition mit HN Bleigeschoss und KW - Pulver laden. Ist zulässig, aber in unserem Schützenkreis nicht gern gesehen. :lol:

    Dann würde ich auf Lovex SO60 umstellen. Das ist genau dafür da.


    Frage einmal sledge_hammer , der hat einige Ladungen hier gepostet mit dem Pulver. Benutze ich im Nagant und Enfield und bin sehr zufrieden.

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