Moin Zusammen,
als Wiederlader - Anfänge lese ich mich durch viele Beiträge und Veröffentlichungen, doch habe ich den Eindruck, je mehr ich lese, deto unsicherer werde ich.
Daher folgende Fragestellung:
Für die Jagd nutze ich die .17 Hornet mit Hornady - Hülsen, Enforcer Pulver und AERO - Geschossen. Bis jetzt habe ich ausschließlich neue Hülsen genutzt, habe aber nun genügend leere.
Frage an die Puristen unter Euch, was ist wirklich notwendig um die Hülsen wieder zu nutzen? Ich stelle mir eine Liste der Tätigkeiten vor. ZBsp:
Entzündern
Zündkanal fräsen (?)
oder nur reinigen?
Halskalibrieren (mit Fett?)
Vollkalibrieren ?
Hülse auf Länge trimmen
reinigen Ultraschall?, Tumbler?
Trocknen...
Ich nutze die Patrone jagdlich, Anforderung ist eine Treffelage von einem Daumennagel auf 100 bis 120m.
Das der Möglichkeiten manigfaltig sind ist mir klar, doch was ist das Minimum für einen sauberen Schuß?![]()
Was ist notwendig um .17 Hornet Hülsen vorzubereiten
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- Hülsenbearbeitung
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nvh4611 -
1. Januar 2026 um 19:49 -
Erledigt
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Also Sparversion.
Halskalibrieren ohne Fett incl. ZH ausstoßen
Trimmen nur wenn notwendig.
Laden und gucken.
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Klingt gut.
Muß ich für das Kalibrieren ohne Fett eine gehärtete Matritze verwenden oder reicht hier die Standard - Version?` -
treppenfahrer
2. Januar 2026 um 13:03 Hat das Thema aus dem Forum Fragen allgemein. nach Hülsenbearbeitung verschoben. -
Ob du deine Zündglocken bearbeiten bzw. fräsen musst findest du selbst raus. Spätestens wenn du am setzten der neuen Primer scheiterst.
Muß ich für das Kalibrieren ohne Fett eine gehärtete Matritze verwenden oder reicht hier die Standard - Version?`
Gegenfrage: Warum willst du ohne Fett kalibrieren ? Die Frage sollte erstmal sein, wie kalibriere ich am besten mit möglichst wenig Gewalt - und Materialschonend?
Wenn du kein spezielles Fett da hast kannst du dir mit Lanolin gut helfen. Entweder ein eigenes Sprühfett herstellen ,(wie sowas geht ist hier irgendwo nachzulesen) oder, auf die Schnelle, etwas Lanolin in die Handflächen und die gereinigten Hülsen kurz drin wälzen.
Nicht was am wenigsten Arbeit macht nach dem Motto "schnell schnell Isabell..." sondern das Ergebnis am Ende sollte maßgebend sein.
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Die .17 ist dem Vernehmen nach eh schon eine Zicke ziemliche Zicke beim Wiederlanden.
Da würde ich nicht zu sparsam mit dem Aufwand ran gehen.
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erst einmal vielen Dank für die Antworten.
Zum Wiederladen habe ich eine Dillon 550 (4 Stationen).
In der ersten Station habe ich eine Vollkalibriermatritze mit ZH Ausstoßer und anschließendem ZH setzem drin.
Mit dieser Kombination habe ich keine Chance auf eine Reinigung der Hülse vor dem weiteren Gebrauch.
Wenn ich nach dem Ausstoßen des ZH und der Vollkalibrierung auf das Setzen des ZH verzichte, könnte ich die Hülse vorher fetten und dann reinigen.
Danach müßte ich extern das ZH setzen und kann dann auf der Dillon fortfahren. -
erst einmal vielen Dank für die Antworten.
Zum Wiederladen habe ich eine Dillon 550 (4 Stationen).
In der ersten Station habe ich eine Vollkalibriermatritze mit ZH Ausstoßer und anschließendem ZH setzem drin.
Mit dieser Kombination habe ich keine Chance auf eine Reinigung der Hülse vor dem weiteren Gebrauch.
Wenn ich nach dem Ausstoßen des ZH und der Vollkalibrierung auf das Setzen des ZH verzichte, könnte ich die Hülse vorher fetten und dann reinigen.
Danach müßte ich extern das ZH setzen und kann dann auf der Dillon fortfahren.Du kanst auch auf der dillon nur die VK-Matritze einsetzen und nur kalibrieren.
Dann waschen bzw. Trimmen und entfetten und anschließend auf der dillon nur zündern, pulvern, geschoss setzen.
Ich würde die schon anständig fetten und kalibrieren.
Was sagte denn deine Präzision bisher wenn du die auf der Mehrstationenpresse geladen hast?
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Die .17 Hornet ist (bei mir) nicht großartig zickig. Die Hülsen sind genauso vorzubereiten, wie bei jedem anderen Kaliber auch, also reinigen, kalibrieren, ablängen. Ich mach mit meinen S&B-Hülsen genau wie bei meinen anderen Kalibern "Neck-sitzing". Soll heißen, ich setze die Schulter etwa 0,05 mm zurück.
Zu deinem Pulver und Geschossen, kann ich nichts beitragen. Würde mich aber wirklich sehr interessieren. Bitte berichten. Danke!
PS: willkommen im 17er Hornet Club

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Ich habe das ganze Elend angefangen, weil es keine bleifreie .17 Hornet Munition zu kaufen gibt. Während des Wiederlader - Lehrgangs habe ich mit dem Referenten über die .17 Hornet gesprochen, der hat mir das Enforcer Pulver empfohlen. Als Geschosse habe ich anfangs die NTX von Hornady genutzt. Die Trefferlage auf dem Schießstand bei 9,6gr war +2cm höher als mit der V Max 20gr Blei.
Im Feld war ich nicht zufrieden, lag der Treffer "weich" bei Fuchs und Marder hatte ich Fluchtdistanzen von bis zu 100m. Den Marder findest man nicht mehr.
Jetzt habe ich aus Östereich AERO SB-SR Hohlspitz - Geschosse ohne Kunstoffspitze mit 19gr Gewicht. Ergebnis Schießstand top (3 Schuß auf 100m auf 1 Euro - Münze) auf der Jagd 2 Marder und 1 Fuchs im Knall, der Fuchs im hinteren 1/3.
Ich habe eine Anschütz 1771, die Patronen mußte ich auf ein L6 von 42mm laden, die von Herrn Mayerl aus den Ladedaten vorgegebene Länge von 42,3mm führten beim Repetier zu hochkant liegenden Patronen vor dem Lager. Mit den Parametern (9,2gr Enforcer, AERO SB-SR 19gr, COL 42,0mm) scheine ich meinem Ziel sehr nahe zu kommen, jetzt werde ich erst einmal ein wenig Erfahrung sammeln.... -
Ich schiesse auch die Anschütz. Das mit der kurzen L6 ist aber eigenartig. Ich würde das nochmal genauer untersuchen. Mit den 20 gr V-Max brauche ich eine L6 von 44,10 mm. Das Magazin gibt's her.
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