Hallo zusammen ![]()
Ich war heut bei nem älteren Schützenkollegen zu Gast. Der hatte noch ne richtig alte Buddel N110 in seinem Schrank stehen...
2002 steht drauf, und von Farbe und Layout schaute die so aus:

Quelle: https://p1.liveauctioneers.com/4207/304171/16…14315&width=282
Wir sind dann natürlich auf Themen wie Lagerfähigkeit, Überlagerung usw gekommen, und ich hab ihn überredet, dass wir das mal gemeinsam genau anschauen. Man will ja seine Erfahrungen erweitern.
Erste Auffälligkeit für mich: Das roch schon deutlich wahrnehmbar nach dem Öffnen. Aber nicht sauer, nicht nach Urin oder Essig, nichtmal im Ansatz.
Ich kanns nicht so recht beschreiben, aber es roch ein wenig wie früher der Modellbau-Sprit der Flugmodellbauer... Das teure Zeug in den roten Blechdosen.
Nicht unangenehm, aber eindeutig "chemisch".
Das kannte ich so von meinen bisherigen Pulvern (Lovex D032/D036, VV340/3N37, RS12/20, eigentlich nicht.
Es hat einen nicht direkt angesprungen oder so gerochen, dass man das Gesicht verzogen hätte. Aber es war schon auch aus 10cm über der Dose noch durchaus deutlich.
Riecht das N110 immer so? Ich dachte, ich hätte noch welches zum Vergleich, war aber leider Fehlanzeige.
Ich habe ein paar Bilder gemacht, die aber wegen der schlechten Beleuchtung in dem seinem Kabuff nicht ganz ideal wurden:
Spätestens auf dem dritten Bild sieht man gut, dass das eigentlich ausschließlich anthrazit-grau ist, keine für mich sichtbar roten oder braunen Körner, nix klumpt, zerfällt oder klebt, sieht für mich eigentlich völlig unauffällig aus.
Was würdet ihr dazu sagen? Verladen oder lieber entsorgen?
Gibt es über die üblichen Aussagen wie "Wenns nach Essig riecht" hinaus irgendwelche Kriterien, nach denen man schauen kann?
Wäre eine Abbrennprobe bei überlagertem Pulver irgendwie auffällig?
Die Körnchen unter starker Vergrößerung evtl anders? Porös, krümelig, oder so?
Irgendwas, was nicht subjektiv ist, sondern möglichst objektiv eingeordnet werden könnte?
Danke schonmal vorab und viele Grüße,
Marc