Geschossabsplitterung " Grüne Bohne"

  • Da das Thema hier Aggresiv und Sinnenstellend Dargestellt wurde; zu dem Thema " Geschossabsplitterung bei Grüne Bohne"

    aus meinen Informationen beim " Wilden Hund Forum" zur Sachlichen Info..


    Fiktionen gibt es schon zuviel; darum Fakten :

    Grüne Bohne zum Thema Geschossteilung

    So,

    es sind Ergebnis des von @ XXXX eingesandten Geschossrest ist eingetroffen

    ,

    Dafür erstmal vielen Dank.


    Das das Geschoß sich selber geteilt hat war erstmal unerklärlich, daher wurden mit dem Teil obwohl Optisch schon dem Geschoss zugehörig möglich währe noch einer Materialprüfungen unterzogen.

    Das Ergebnis lies auf sich warten, liegt aber nun vor :

    es ist ein Geschossteil der Vorserienfertigung.


    Diese Geschosse sind derzeitig mit der Kennzeichnung „Nicht auf Wild verwenden„ auf der Verpackung gekennzeichnet worden.

    Selber am Geschoss ist es an der Unterschidelichen Bohrung an der Geschossspitze zu erkennen


    Links das jetzige Jagd-Deformationsgeschoss; Rechts die Vorserien- und Scheibengeschoss aus der Testphase.

    Erkennbar an der Unterschiedlich große Bohrung


    Scheibengeschoss 2 mm; Jagdgeschoss 1,5 mm


    Die Vorseriengeschosssind nur als Testgeschosse und zur TPL- Ermittlung und Ladungstestung verwandt werden und sind als Solches auch für die Ballistischen Test und Präziseste sowie zum Labor für Gasdruckmessungen verwandt worden .


    Das Geschossfragment was Geborgen und Untersucht wurde ist eindeutig ein Geschossteil dieser Scheibengeschosse, Nachgewiesen durch die Metallurgische Untersuchung.


    Durch die Rückfrage bei @XXX konnte eine Ursache beim Endanwender nahezu ausgeschlossen werden.

    Letztendlich ist die Ursache erstmal Zweitrangig, es geht um die Erklärung warum es zu einer Geschossteilabsplitterung gekommen ist.

    Bei den Scheibengeschossen ist bekannt das eine Geschossteilung möglich, darum wurde die Konstruktion bezüglich Legierung und Verbindung auch angepast und geändert. Die Flugeigenschaften beider Geschoss sind Identisch.


    Nochmal vielen Dank an @ XXXXFuxx für die Mithilfe


    --------------------------------------------------------------

    Zitat Ende. Ergebnis : das Geschoss ist nicht Den Vorgaben entsprechned Eingesetzt worden; was die Ursachen dazu waren wird sich wohl nicht Ergründen lassen.


    Auch bei allen anderen Geschosshersteller wird Darauf Hingewiesen das Match- und Scheibengeschosse nicht zur Bejagung von Wild genutzt werden sollten.

    Egal ob Hornady; RWS; Sierra oder wie sie sonst noch alle Heißen mögen.

  • Das mit der Verwendung ist natürlich evident.

    Frage wäre trotzdem, wie die eine Testperson zu einem offenbar nicht jagdlich einsetzbarem Geschoss gekommen ist.

    Das hat wiederum natürlich nichts mit der inhaltlichen Erklärung zu tun, die soweit schlüssig klingt.

  • Der Hersteller hat in der Entwicklungsphase Geschosse an Kunden zum Ausprobieren und für Rückmeldungen abgegeben. Wenn man ein Geschoss neu entwickelt, braucht man ja eine möglichst breite Daten- und Erfahrungsbasis aus möglichst vielen unterschiedlichen Waffen. Es war klar, dass es sich um "work in progress" handelte und um Prototypen.

    Alle Ladedaten ohne Gewähr, jeder lädt eigenverantwortlich!

  • Ich stell mal die offene Frage;


    Ist es möglich, dass sich das Geschoss nach Kollision mit Hindernissen(Zweigen) überschlägt und durch die so entstehenden hohen zentripetalkräfte bei Aufprall trennt?

    Quer eingeschlagene Geschosse hab ich in der Waldjagd schon gesehen.

    Und dass es mantelgeschosse bei zu hoher Rotationsgrschwindigkeit zerreißt ist auch bekannt.

    Glaubt mir nichts, ich habe doch auch keine Ahnung.

    .17 Hornet, .222 Rem., .22 Savage Hi-Power, 7x57R, .308 Win., .30-06 Spring., .30R, 8,5x55, 9,3x62, 9,3 Brennecke, .44 Rem. Mag.

  • Ich stell mal die offene Frage;


    Ist es möglich, dass sich das Geschoss nach Kollision mit Hindernissen(Zweigen) überschlägt und durch die so entstehenden hohen zentripetalkräfte bei Aufprall trennt?

    Quer eingeschlagene Geschosse hab ich in der Waldjagd schon gesehen.

    Und dass es mantelgeschosse bei zu hoher Rotationsgrschwindigkeit zerreißt ist auch bekannt.

    Jedes Geschoss kann sich nach Kolision mit Hindernissen in der Flugbahn Überschlagen.. nur das sich die Rotationsgeschwindigkeit dann höher sein soll als die Drallgeschwindgikeit halte ich ausgeschlossen.


    Zu meiner Anfangszeit kann ich mich Erinnern das ein Geschoss aus der 5,6x50 R Mag Mal Quer in die Scheibe einschlug nachdem es eine Hornisse unmittelbar vor der Scheibe getroffen hat ( die Reste der Hornisse waren auf der Scheibe zu finden)Wieweit die dabei von der Scheibe entfernt war... ???

    Keine Zeugen...


    In diesem Geschilderten Fall; der bis dato wohl immer noch ein Einzelfall ist; war Ursächlich das ein Geschoss was nicht für den Einsatz auf Wild Konzepriert war; genutzt wurde. Warum es dazu gekommen ist wird sich wohl nicht ergründen lassen; aber das es Ursächlich war ist Fakt.


    Bei fast allen anderen TM-Geschosse die nun als Bleifrei vertrieben werden scheinen Geschossabsplitterungen aber an der Tagesordnung zu sein.


    Selbst beim Sako Blade hast schon Geschossabrisse gegeben... ( aus 30-06 162 Grains auf Schwarzwild haben wir beim Zerwirken Geschossfragmente gefunden )

  • Jedes Geschoss kann sich nach Kolision mit Hindernissen in der Flugbahn Überschlagen.. nur das sich die Rotationsgeschwindigkeit dann höher sein soll als die Drallgeschwindgikeit halte ich ausgeschlossen.

    Muss es ja garnicht, ist ja viel länger als dick. Wenn es dann noch im ungünstigen Winkel vom Wild gebremst wird?

    In diesem Geschilderten Fall; der bis dato wohl immer noch ein Einzelfall ist; war Ursächlich das ein Geschoss was nicht für den Einsatz auf Wild Konzepriert war; genutzt wurde. Warum es dazu gekommen ist wird sich wohl nicht ergründen lassen; aber das es Ursächlich war ist Fakt.

    Sind denn die Jagdgeschosse so deutlich stärker zusammengefügt?

    Glaubt mir nichts, ich habe doch auch keine Ahnung.

    .17 Hornet, .222 Rem., .22 Savage Hi-Power, 7x57R, .308 Win., .30-06 Spring., .30R, 8,5x55, 9,3x62, 9,3 Brennecke, .44 Rem. Mag.

  • Zu meiner Anfangszeit kann ich mich Erinnern das ein Geschoss aus der 5,6x50 R Mag Mal Quer in die Scheibe einschlug nachdem es eine Hornisse unmittelbar vor der Scheibe getroffen hat ( die Reste der Hornisse waren auf der Scheibe zu finden)Wieweit die dabei von der Scheibe entfernt war... ???

    Du willst jetzt aber nicht andeuten, dass der Treffer der Hornisse daran schuld ist, dass das Geschoss quer ankam, oder?

  • Du willst jetzt aber nicht andeuten, dass der Treffer der Hornisse daran schuld ist, dass das Geschoss quer ankam, oder?

    Ausschlußverfahren.


    Alle Treffer ohne Hornisse ( OK; es waren nur 3...) kanem geradeaus auf der Scheibe an....


    Nun die Frage : wen Oma nicht Schwimmen kann... liegt s an der Badehose des Bauern ?

  • ...

    Sind denn die Jagdgeschosse so deutlich stärker zusammengefügt?

    Einmal wurde die Legierung der Kupferspitze härter Gemacht; dann die Zentralbohrung von 2 auf 1,5 mm verkleinert was zu einer Verdickung der Materialstärke im Geschossmantel führt, dann wurde die Tiefe der Bohrung leicht verändert: sie geht nichts so weit bis zum Axialpunkt sondern läst an der Basis deer Kupferspitze mehr Material stehen damit sich bildende Fahnen nicht abgeschert werden. War auch erforderlich um das Gleiche Gewicht ( durch die Legierungsänderung hat sich das Spez.Gewicht des Naterials verändert) des Gesamtgeschosses ohne Gravierende Schwerpunktveränderung bei zu behalten. Es wurdsen weiter Schritte unter nommen damit zu einer Theoretischen Trennung von Heckteil zus Spitze deutlich mehr Kinetische Energie nötig ist. Welche; und dafür habt bitte verständnis; fällt unter Know Hoff der Fertigung und sind Betriebskapital...daran beiße sich andere die Zähne aus und stampfen Überlegungen zu geteilten Geschossen mit Unterschiedlichen Materialien eine Absage...

  • Ausschlußverfahren.


    Alle Treffer ohne Hornisse ( OK; es waren nur 3...) kanem geradeaus auf der Scheibe an....


    Nun die Frage : wen Oma nicht Schwimmen kann... liegt s an der Badehose des Bauern ?

    Sorry, aber das ist trotzdem undenkbar.
    Und die Beweisführung im Übrigen nichtmal ein löchriges Sieb, geschweige denn eine wasserdichte Sache.

    Alleine das Actio-Reactio-Verhältnis macht schon eine Ablenkung bei der Einflussgröße unmöglich. Und dann auch noch in der Flugachse gehalten, aber komplett aus der Rotation gedreht? Auf einer Strecke, dass beide auf der Scheibe einschlagen?
    Auf keinen Fall.

  • Dieses Thema enthält 26 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registrieren Sie sich oder melden Sie sich an um diese lesen zu können.