Schraube der Kopfplatte löst sich

  • Hi Loadmasteristi,


    hab ja inzwischen 2 Loadmaster und möchte nachfragen, was ihr wegen der sich immer wieder lösenden Schraube macht, welche die Kopfplatte in Position hält. Das selbsttätige Lösen geschieht umso stärker, je mehr Hebelkraft aufgebracht werden muss, also bei 9mm mehr, als bei 357 oder 45er.
    Ist die Schraube recht locker, so ändert sich geringfügig die Setztiefe, das finde ich nicht so prickelnd....
    Was macht ihr, ausser die Schraube immer wieder festzuziehen? :wa:

    ... laborierst du noch oder schiesst du schon? :peit:

  • Ein etwas dickerer O-Ring sollte das Problem lösen.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr


    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Egal was ich tue, für irgendjemand auf diesem Planeten ist es das Falsche.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Du solltest die 9 mm Para Hülsen mit einem leichten Fettfilm versehen das macht die Sache geschmeidiger und leichter wenn du verstehst. Wenn du bei einer neuen gleich mit Gewalt bei gehst dann sperrt sie sich noch etwas aber etwas Schmiere hilft manchmal Wunder.


    Schöne Grüße Lusches

  • Entfetten und mit Loctite sichern. Mache ich bei meinem Motorrad mit allen Schrauben.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich

  • Hi Loadmasteristi,


    hab ja inzwischen 2 Loadmaster und möchte nachfragen, was ihr wegen der sich immer wieder lösenden Schraube macht, welche die Kopfplatte in Position hält. Das selbsttätige Lösen geschieht umso stärker, je mehr Hebelkraft aufgebracht werden muss, also bei 9mm mehr, als bei 357 oder 45er.
    Ist die Schraube recht locker, so ändert sich geringfügig die Setztiefe, das finde ich nicht so prickelnd....
    Was macht ihr, ausser die Schraube immer wieder festzuziehen? :wa:

    Die Schraube erst anziehen, wenn Du mit der besetzten Hülsenhalteplatte am oberen Todpunkt bist.
    Wenn sie sich dann immer noch löst, hilft ein kleiner Trofen Locktite Schraubensicherung blau.
    So sollte es auch mit den Matrizenmuttern gehandhabt werden; aber ohne Locktite.

    Gruß Hermann :)


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  • Entfetten und mit Loctite sichern. Mache ich bei meinem Motorrad mit allen Schrauben.

    Zum wechseln der bestückten Kopfplatte muss die Schraube etliche Umdrehungen raus!
    Daher nur winzigwenig, wenn es überhaupt sein muss.

    Gruß Hermann :)


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  • Dann nimm die rote Schraubensicherung lässt sich leicht lösen und hält trotzdem.

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  • Vielleicht hilft schon mal die Schraube und Gewinde zu entfette mit Bremsenreiniger der ist auch gut zum Reinigen habe ich gerade verwendet um meine Dillon zu reinigen.

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  • verstehe jetzt aber etwas nicht so ganz. Die Kopfplatte wird doch mittels des Bajonetts gehalten. Nur dieser begrenzt auch die Bewegung nach oben.
    Die Schraube an der Seite verhindert nur, dass die Platte sich verdreht und im Extremfall aus dem Bajonett sich löst.


    Wie Treppenfahrer schon schrieb, auch die Matrizen nur in der oberen Stellung justieren, damit wird auch das Spiel der Platte mit berücksichtigt.


    Dann nimm die rote Schraubensicherung lässt sich leicht lösen und hält trotzdem.

    welche "rote"

    jeder muß selbst wissen, was er tut

    Einmal editiert, zuletzt von 45ACP ()

  • Es gibt rote und blaue Schraubensicherung.
    Rote = leicht
    Blau = Mittel

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  • und violett und grün ;)


    Internet halt:


    hier ist 2701 = rot (weil rote Flasche?)
    http://www.blmotorparts.de/bin…l=%2FZubehoer.htm&id=1175


    und hier vom Hersteller
    da ist 2701 grün (und so kenne ich es für Fahrzeugeinsatz)


    http://www.loctite.de/de/conte…hraubensicherung_0708.pdf




    Für seinen Fall würde
    Loctite® 222 Violett, fluoreszierend


    ausreichen.

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • Ich habe die größeren Flaschen (nicht von Loctite, eben für mein Motorrad uns sonstige Basteleien). Und die unterscheiden sich eben nur in der Farbe.

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  • Nutze die LEE Loadmaster auch fü .357 Magnum, habe aber keine selbst lösende Mutter von der Kopfplatte. Habe mir nur eine Markierung auf Mutter und Bolzen gemacht, falls sie sich lockert das man es optisch auch sieht. Habe sie auch nur Handfest angezogen, reicht vollkommen.
    Hülsen werden natürlich vor der Bearbeitung mit selbst gemachten Hülsenfett leicht überzogen. Danach geht die Presse wie von selbst......



    gruß Daniel

  • Fetten kann man das nicht wirklich nennen. Und auch nicht wegen der Hartmetallmatrizen.
    Ich zum Beispiel gebe Messingpolitur oder auch flüssige Schmierseife dem Maisgranulat im Tumbler bei.
    Dann lässt sich schöner kalibrieren.
    Es arbeitet sich einfach geschmeidiger.


    Bei weiteren Fragen dazu, bitte neues Thema aufmachen.

    Gruß Hermann :)


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  • Das Loctite wird nicht helfen....
    Die sich lösende Schraube ist nur ein Symptom und nicht das Problem!
    Das Problem liegt an der vertikalen Bewegung der Kopfplatte, ausgelöst durch die Hubbewegung und damit auf die Kopfplatte übertragenen Kräfte.
    Das Bajonett ist schön und gut, kann aber in der Vertikalrichtung nicht spielfrei festgesetzt werden. Hier wären vertikal wirkende Feststellschrauben zur Sicherung der Kopfplatte besser gewesen, aber LEE hat dem werkzeuglosen Wechsel den Vorzug gegeben.
    Der Tip die Kopfplatte in der oberen Hubstellung festzusetzten (Tip aus dem Forum) funktioniert nur bei Patronen die nicht oder schwach kalibriert werden muss, ansonsten zieht der Kalibrier-Rückhub die Kopfplatte wieder nach unten. :/

    ... laborierst du noch oder schiesst du schon? :peit:

  • Die Schraube muss gar nicht fest sein. Nur so, dass sie Verdrehen der Kopfplatte verhindert. Sie sollte sich nur nicht selbst rausdrehen. Also tut es etwas Hanf oder Teflonband ebenso, wie Locktite Schraubensicherung.
    Wenn das alles nicht geht, dann halt die Schraube über das Gewinde hinaus bis in die Kopfplatte reichen lassen. (Kopfplatte leicht anbohren)

    Gruß Hermann :)


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