.44 Rem Mag Randdicke messen/prüfen

  • Hallo zusammen,

    ich bin neu im Wiederladen und habe direkt eine Frage an die erfahrenen Kollegen hier:

    Gibt es Empfehlungen für eine Lehre, mit der sich bei .44 (Magnum/Special) auch die Randdicke sinnvoll mit überprüfen lässt? Mir geht es nicht nur um die übliche Pass-/Go-No-Go-Prüfung, sondern speziell darum, mögliche Probleme am Rand (z. B. zu dick oder beschädigt) besser beurteilen zu können.

    Hintergrund: Ich bin mit einem Spohr Revolver unterwegs, der oberhalb bzw. außerhalb der CIP-Toleranzen offenbar wenig verzeiht. Daher möchte ich mögliche Abweichungen möglichst früh erkennen.

    Mir ist aufgefallen, dass die Lehre von L.E. Wilson (Pistol Max Gauge) laut Beschreibung auch Randdurchmesser und Randdicke mit berücksichtigt. Hat jemand damit praktische Erfahrung oder gibt es ggf. Alternativen?

    Mir ist bewusst, dass die meisten Case Gauges das vermutlich nicht explizit machen - vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder eine bewährte Lösung.

    Vielen Dank vorab!

    CaseInspector


  • Zur hilfreichsten Antwort springen
  • Hast du keinen Meßschieber? :krat:

    Hallo,

    doch, einen Messschieber habe ich (sieht man auf dem Bild auch) darum geht es mir aber nicht.

    Mir ist auch klar, dass ich die Randdicke damit messen kann (wenn auch schlecht). Das Problem ist aber ein anderes: Ich möchte nicht nur Einzelmaße erfassen, sondern schnell und reproduzierbar prüfen, ob eine Patrone im Zusammenspiel aller relevanten Maße innerhalb der Toleranz liegt – insbesondere im Hinblick auf den Rand.

    Gerade bei einem eher eng tolerierten Revolver ist es in der Praxis wenig hilfreich, nur einen isolierten Messwert zu haben, ohne direkte Aussage darüber, ob die Patrone insgesamt noch im zulässigen Bereich liegt.

    Deshalb suche ich gezielt nach einer Lehre, die solche Abweichungen (z. B. am Rand) im Gesamtkontext bewertet. Die Wilson Pistol Max Gauge scheint das zumindest teilweise abzubilden, daher meine Frage nach Erfahrungen oder Alternativen.

    Ein Messschieber ersetzt diese Art der funktionalen Prüfung aus meiner Sicht nur bedingt.

    Grüße

    CaseInspector

  • Ich kenne das Problem weil ich es bei meinem 29er S&W auch hatte. Nur die Auslese begann bei mir wo ich mir die Hornady LNL zugelegt habe, denn die übermaßigen Hülsen werden nicht in die Shellplate zugeführt.

    Ich denke ..bleibt dir nichts anderes übrig wie mit dem Messschieber deine Hülsen zu kontrollieren.

    Einzig...Aber nicht artig !!!! :ja::ja:

    Und.. wer billig kauft, der kauft auf jeden Fall immer zweimal :tiha: :tiha:

  • ....vll hast Du einen Bekannten / Freund der Zugriff auf eine Drehbank hat , der konnte Dir eine entsprechende Leere mit den engen Toleranzen drehen

    braucht vll ein paar Versuche ....

    VG P&B

  • CaseInspector

    Du hast bereits die einzige wahre Patronen Lehre und das ist die Spohr Trommel.

    Da gibt es nur zwei sinnvolle Möglichkeiten.
    1. Nur das Hülsenfabrikat benutzen, wo in die Trommelkammern passen.
    2. Den Revolver zu dem Hersteller bringen, zwecks Nachbesserung.

    Ich würde #2 wählen, denn ein .44 Magnum Revolver, in den nicht jede .44Magnum/Special Hülse passt, ist kaputt!
    Zumindest sehe ich dies so.

    "Everything else is just what you shoot before you shoot your first Freedom Arms!"
    "Size does matter!"

  • ......sehe ich genauso.

    Schieße schon seit ca. 4 Jahrzehnten 44 Mag im M29 mit den verschiedensten Patronen, Laborierungen etc .,

    das war noch nie in irgendeiner weise ein Problem. M27 ebenso.

    Bring das Ding zurück und lasse es nachbessern, wie auch Norfok schrieb. Ansonsten biste ewig am rumeiern, ....ja ne die passen nicht,

    da ist der Rand zu dick etc. Für mich möchte ich ne Waffe die alles frißt. Dann bist Du am flexibelsten.

    Viel Erfolg

    M29

  • Dieses Thema enthält 31 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registrieren Sie sich oder melden Sie sich an um diese lesen zu können.