Ladedaten für .456 Reichenberg HDBoH 308gr in 45-70 Gov.

  • Wieviel grains N120 sind das denn?

  • Laut den Vihtavuori-Ladedaten ist die Ladung ....in stabilen Waffen ....sicher. Vv geht sogar bei den Barnes bis 50 grains.

    Alle Ladungen liegen unter 210 Megapascal, also unter 2100 bar. Waffen mit deutschem Beschuss müssen das aushalten.

  • Meine Erfahrung ist, bei Verwendung von leichteren Geschossen, mehr Pulverraum und mehr Geschwindigkeit.
    Beides ist zum Ansprechen dienlicher.
    Und immer berücksichtigen, bei gleichem Gewicht hat das bleifreie Geschoss mehr Volumen. Es ist also länger, und entsprechend tiefer in der Hülse.

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Colonel Cannon

    VV schreibt, dass Ruger No 1 und Mauser-basierte Systeme sicher ein. Ich habe keine Ahnung, was die neuen Ruger Marlins da so abkönnen, wollte mich aber nicht samt der Waffe in die Luft jagen.

    treppenfahrer

    Ja, deswegen bin ich ja bei der 45-70 in der Theorie schon bei "lächerlichen" 250gr angekommen. Trotzdem wird es fast immer mit der E100 von 2000 Joule hässlich. Man jagt zwar mit der Trapper in Nordamerika erfolgreich Bären und Bisons und die Big 5 in Afrika ebenfalls, aber hier wäre sie offiziell in bleifrei kaum auf hochwildtauglich zu bringen. Zumindest nach den CIP Vorgaben.

  • Ich habe auch seeehhhr lange mit .45/70 in Bleifrei probiert und bin immer noch nicht am Ende.

    Aufgrund der ganzen Bastelei bin ich inzwischen der Überzeugung, dass GRT für "dicke", alte Kaliber in Bleifrei keine gute Wahl ist.
    Ich ziehe inzwischen PL zu rate und nutze auf dieser Basis GRT nur zum Vergleich und um potentielle OBT Ladungen zu berechnen.

    Ich habe mich inzwischen auch auf 260gn HDB spezial Jagd festgelegt, um mit den niedricken Drücken, die ich aus meiner Marlin verschießen will/kann genügend V0 zu erhalten.

    Die Ladung, die ich aktuell habe ist 42,4gn RS30 hinter 260gn HDB mit CCI LR und L6 65,6mm bei ca. 2250Bar.
    Dies macht V0 = 705m/s, mit Garmin gemessen, was ich als recht ordentlich erachte und mir bei einer GEE von 125m noch Schüsse bis 150m erlaubt.
    So weit zur Theorie. Dieses Jahr will ich shen, wie sich das in der Blattzeit im Einsatz bewährt.
    Für Weizenschweine lasse ich mir gerade bei Styria Arms eine Tikka TX3 auf .458SOCOM umbauen, die könnte ich dann kommendes JJ auch auf den roten Bock führen. Wir werden sehen.

    Da RS30 aber ein Auslaufmodell ist, fang ich dann bald wieder von vorne an.

    Meine 5ct zum Thema.
    Gutes Gelingen.

    Ladadaten wie immer ohne Gewähr und Nutzung auf eigene Gefahr.

  • Repetiert deine 1895 bei L6 65,6mm noch zuverlässig?

    Im GRT scheint das RS30 besser in der Kombi zu funktionieren, als N120.

    Werde wohl das Reichenberg verwerfen und das Sax KJG HSR 232gr testen. Mit dem hält man ohne Probleme bei Standard L6 und mit N120 die E100 von 2000 Joule und hat sogar noch Reserven.

  • Meine Erfahrung ist, bei Verwendung von leichteren Geschossen, mehr Pulverraum und mehr Geschwindigkeit.
    Beides ist zum Ansprechen dienlicher.
    Und immer berücksichtigen, bei gleichem Gewicht hat das bleifreie mehr Volumen. Es ist also länger, und entsprechend tiefer in der Hülse.

    Bitte einmal die Fehler korrigieren, um das Risiko für ausländische Wiederlader ohne Schulabschluss zu reduzieren.

    Gibts hier jetzt mehr oder weniger Pulverraum wenn das Geschoss leichter ist?

    Und ist das leichtere Geschoss schwerer, wenn es bleifrei ist?


    Ich frage nur zur Sicherheit;

    Aus welchem Land kommst du und hast du da mal einen Wiederladekurs besucht? Den Unterschied zwischen Masse und Volumen nicht zu kennen ist als Wiederlader fahrlässig gefährlich und wird in jedem Kurs gelehrt!


    *Sarkassmuss off*

    Glaubt mir nichts, ich habe doch auch keine Ahnung.

    .17 Hornet, .222 Rem., .22 Savage Hi-Power, 7x57R, .308 Win., .30-06 Spring., .30R, 8,5x55, 9,3x62, 9,3 Brennecke, .44 Rem. Mag.

  • Repetiert deine 1895 bei L6 65,6mm noch zuverlässig?

    Im GRT scheint das RS30 besser in der Kombi zu funktionieren, als N120.

    Werde wohl das Reichenberg verwerfen und das Sax KJG HSR 232gr testen. Mit dem hält man ohne Probleme bei Standard L6 und mit N120 die E100 von 2000 Joule und hat sogar noch Reserven.

    Das ist die L6, bei der es gerade mit dem Geschoss hakelfrei funktioniert. Ich lade gerne auf L6max, wegen des rotationslosen Anteils.

    Das KJG wird aufgrund der fehlenden Beschichtung höhere Drücke bewirken und du hast die Nachteile des Teilzerlegers.


    Ich hatte lange mit Copper Bear 270gn, Barnes TSX 300gn und dem Barns TTSX 300gn für die SOCOM experimentiert.
    Beim TTSX habe ich einfach den Plastikspitze rausgenommen, damit es mit dem Röhrenmagazin keine Probleme gibt.
    Das war aber alles unbefriedeigend, da recht geringe V0 bei gefühlt sehr hohen Drücken.

    Gutes Gelingen.