Waffenaufbewahrung im Vereinsheim ( nur Erfahrung mit der eigenen Behörde)

  • Servus

    Das LRA in Niederbayern hat uns gewarnt, dass ab der nächsten Regelabnahme des Schießstandes die Aufbewahrung von Kurzwaffen in unbewohnten Schießständen

    nicht mehr zugelassen wird. Hier hilft auch kein Tresor Klasse1, der verankert wird.

    Entweder ein Waffenraum mit Kameras und Alarmanlage für zugtausende €, oder jemand muss die Vereinswaffen mit nach Hause nehmen.

    Dieser jemand muss dann jedesmal zum Schießabend die Vereinswaffen und seine eigenen reinschleppen.

    Da es für die Behörden schwierig ist die Legalwaffenbesitzer zu entwaffnen, werden die Auflagen so teuer gemacht, bis es nicht mehr finanzierbar ist.

    Wie werdet ihr das lösen?

  • Da auch bei diesem Thema die zuständige Behörde das letzte Wort hat (und auch Ermessensspielraum), gibt es dazu keine rechtlich konkreten Regelungen.
    Bitte nur "Erfahrungen" mit den "eigenen Behörden" hier teilen. Keine "Glaskugeldiskussionen"!

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • treppenfahrer 6. August 2026 um 12:12

    Hat den Titel des Themas von „Waffenaufbewahrung im Vereinsheim“ zu „Waffenaufbewahrung im Vereinsheim ( nur Erfahrung mit der eigenen Behörde)“ geändert.
  • Haben wir im Verein schon seit einigen Jahren.

    Ein Raum ohne Fenster mit Wertschutztür und Alarmanlage mit elektronischer Freigabe und Aufschaltung zur Polizei.

    Falls euch das zu viel Aufwand ist, Vereinswaffen verkaufen.

  • Uns wurde von der Behörde ein sogenanntes Aufbewahrungskonzept abverlangt.

    Wir haben die Schlagläden mechanisch verstärkt, die Wand hinter dem Tresor mit einer elektrischen Alarmschleife versehen und den gesamten Schießstand mit Aufenthaltsraum mit einer Alarmanlage versehen die per Telefon und Funk bei einem rund um die Uhr besetzten Überwachungsdienst aufgeschaltet ist.

    Wir haben die Sachen im Vorfeld mit der Behörde abgesprochen. Da waren welche bei uns und wir sind die geforderten Sachen im Detail durchgegangen.

    Ganz schön viel Aufwand, stimmt schon. Aber wir sind eben ein cooler Verein mit ein paar Enthusiasten. Da kann man solche Sachen schonmal angehen. Zumal es eben alternativlos war. (Aufbewahrung Kurzwaffen/n im unbewohnten Gebäude)

    Beim Einbau der elektronischen Alarmanlage haben wir uns dann professionelle Hilfe geleistet. Auch wegen der Zertifizierung die nötig ist.

    Vorschriften und Zeiten ändern sich. Es nützt. nix zu fluchen und zu sagen "früher war alles anders".

  • Wir haben Tresore Stufe 4 mit elektronischen Schlössern.

    Sicherheitstüren, Fenstergitter, und redundante Alarmanlage mit Aufschaltung zu einer Zentrale, welche bestimmte Personen anruft bei Alarm. Dazu Kamera mit Speicher, die bestimmte Personen abrufen können.

    Die Alarmanlage wurde und auferlegt,nach einem Einbruch vor vielen, vielen Jahren. Wir sind mitten im Wald, da hört und sieht niemand etwas.

  • Hier kann sich wer gut vorbereiten. Weiter so. :wa: Habt ihr auch Vereinsadressen zur Veröffentlichung?

    Natürlich für interessierte neue Mitglieder.

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Nach zwei, an den Schränken gescheiterten, Einbruchsversuchen haben wir eine Alarmanlagen mit Aufschaltung und Videoüberwachung. Ist auch kein Geheimnis, sondern steht draus dran. Seither ist Ruhe.

    Mittlerweile fürchte ich mich mehr vor Politikern und ihren Schergen als vor Terroristen.