Rundlaufprüfung und Korrektur von Munition

  • Servus und frohes Grias euch in die Runde.


    Bin schon seit ner kleinen Weile Wiederlader und baue meine Muni ganz erfolgreich selber. Meine Muni wird im letzten Schritt immer auf Rundlauf geprüft und mit einem Richtgerät sauber auf 0.01 mm Rundlauf gebracht.

    Der normale Rundlauf nach dem Zusammenbau liegt immer auf dem Niveau von Werksmunition. Also immer im Bereich von 0,05mm.


    Wie ist es bei euch........... wie macht ihr das............. oder interessiert euch der Rundlauf nicht? :ballern:

  • indem Du Deine Mun "richtest", lockerst Du ja den Geschosssitz,..... das ist m.E. kontraproduktiv,...... auf Rundlauf prüfen,..... - meinetwegen, aber sobald Du daran herumdrückst isses halt kacke,....

    Hast Du denn schonmal Deine Mun mit normalem Rundlauf von 0,05mm mit Deiner "optimierten" Mun gegengeprüft, sprich einen Vergleich geschossen,....?

  • Redding bietet eine sogenannte Competition Setzmatrize an. Mit rund 200 Euronen nicht ganz billig, dafür ein dem Vernehmen nach äusserst präzise gearbeitetes Werkzeug.

    Machte mir der Rundlauf meiner Geschosse Sorgen, investierte ich lieber in was Vernünftiges um sie von Anfang an so genau wie möglich zu setzen, als es mit aus fachlicher Sicht eher bedenklichen Richtgeräten zu verschlimmbessern.

  • Die präzisesten Setzmatrizen sind Handsetzmatrizen von Wilson oder auch von anderen Hersteller.

    Alle Benchrest Setzmatrizen für normale Pressen haben bewegliche Teile mit Spiel da sich sonst nix bewegen könnte.

    David Herfort | FClass Reloading

    Gewerblicher Ansprechpartner für Wiederladezubehör & Präzisionstechnik.

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    Bei Anfragen oder Interesse einfach PN schreiben oder per E-Mail: info@fclassreloading.de

  • emmi2 und Mühlenbracher haben es auf den Punkt gebracht. Wer "schief" gesetzte Geschosse verschiesst, hat schon etwas verkehrt gemacht. Und wie emmi2 schon schrieb, durch nachträgliches geradedrücken lockert sich der Geschoßsitz. Nicht gut für möglichst gleichmäßige Drücke.

    Nimm Competition Setzmatrizen mit Führungshülsen und Deine Probleme sind weg.

  • Für die Jagd sind alle Matrizen, gleich welcher Hersteller, zu gebrauchen.

    Wenn man „schiefe Murmeln“ setzt ist meist ein Produktionsfehler der Matrize ursächlich, vorausgesetzt man arbeitet bei der Hülsenvorbereitung gewissenhaft.

    Bei der 8,5x55 konnte ich keine Unterschiede zwischen LEE, Triebel und Frankfort Arsenal Universalsetzmatrize feststellen.

  • Für welchen Zweck lädst Du denn die Munition, die Du so penibel auf ihren Rundlauf testest?

    Jagd, Training, Wettkampf, Präzision oder nur auf Masse, wie z.B. für Fallscheibe...?


    Beim Ordonnanzgewehr, nur als Beispiel, nehme ich "klassische" Matrizen mit Innenaufweiter.

    Wenn es auf Präzision ankommt, nehme ich auch die Handmatrizen von Wilson.

    Auf Rundlauf habe ich danach noch nie geprüft.

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