9x19 Hülsen zum Wiederladen vorbereiten

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  • fatfrets schrieb:

    reload10 schrieb:

    fatfrets schrieb:

    Ach ja... fast vergessen...
    Wie stelle ich eigentlich fest ob das offiziell um die CIP Hülse handelt oder nicht? Oder ist die Frage zu blöd?... :/
    Zu blöd nicht.Aber die Frage versteht bei der Grammatik keiner...Was möchtest denn genau fragen..?
    Ich meine damit, ob eine bestimmte Hülse unter CIP-Kriterien fällt oder nicht. Oder alle Hülsen aller Hersteller sind automatisch CIP Norm?
    Na jetzt überleg mal...

    Für jede Hülse / jedes Kaliber gibt es natürlich eine Norm und vorgeschriebene Abmessungen... Das solltest eigentlich wissen...

    Eine Waffensachkunde hast du aber schon mal abgelegt...?

    Jedes Kaliber ist irgendwie festgelegt.
    Wie sollten Waffen Hersteller denn sonst ihre Waffen, Läufe, Patronenlager etc bauen..?
    Oder Munitionshersteller ihre Munition..?
    Wenn da jeder machen könnte was er will..?
    Beim einen ist die 9x19 dann 8,5mm und beim andern 9,5mm breit..?
    Oder wie soll das gehen..?
    Ich übernehme keine Verantwortung oder Garantie für irgendwas. Jeder handelt eigenverantwortlich mit sämtlichen Informationen.
  • fatfrets schrieb:

    Oder alle Hülsen aller Hersteller sind automatisch CIP Norm?
    CIP oder SAAMI erfüllen grundsätzlich alle Hülsen in entsprechendem Kaliber.
    Kannst sogar die aus der Schrotttonne im Verein verwenden.

    Verlass dich nur nicht immer auf den Bodenstempel.
    Ich erstelle Dir problemlos aus einer .308er Hülse eine für .44 automag .
    Da steht dann immer noch .308win auf dem Hülsenboden.
    Gruß
    Karl-Heinz
    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.

    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr

    Neue Frage -------> Neues Thema.
  • Chris Is Shooting schrieb:

    Naja es gibt ja CIP bei uns im Europäischen Raum und SAAMI bei den Amerikanern und weiß ich wo. In wie weit die sich aber mit den Maßen unterscheiden weiß ich nicht. Soll wohl Kaliber mit Unterschied geben.

    cleaner schrieb:

    fatfrets schrieb:

    Oder alle Hülsen aller Hersteller sind automatisch CIP Norm?
    CIP oder SAAMI erfüllen grundsätzlich alle Hülsen in entsprechendem Kaliber.Kannst sogar die aus der Schrotttonne im Verein verwenden.

    Verlass dich nur nicht immer auf den Bodenstempel.
    Ich erstelle Dir problemlos aus einer .308er Hülse eine für .44 automag .
    Da steht dann immer noch .308win auf dem Hülsenboden.
    Ist ja klar! Ich dachte nur, ihr werdet automatisch draufkommen, dass es um die 9mm Para geht. Es geht um die 9 Para.
  • fatfrets schrieb:

    Es geht um die 9 Para.
    Nimm was Du bekommst. Das passt. :thumbup:
    9 Para ist 9 Para, oder 9mm Luger, oder 9X19, oder 9X19SX, oder, oder, oder. Alles das selbe.
    Da brauchst Du dir keinen Kopf machen.
    Und der Hersteller ist auch ohne Bedeutung.
    Gruß
    Karl-Heinz
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    Neue Frage -------> Neues Thema.
  • Hallo Zusammen.

    Frage an die Wiederlade-Spezialisten, weil ich noch keine richtige Erfahrung damit habe...
    Also, ich lege hier alle Daten ofen, damit sofort ersichtlich ist um was es sich handelt.
    Das Problem.
    Die Hülsen sind einseitig schwarz, als würden die Gase an der Hülse vorbei strömen, solange sie noch im Patronenlager ist...
    Was mir auch auffällt, nach dem Schuß raucht ziehmlich stark aus dem Schlaghammer-Bereich der Pistole, was auch dafür spricht, dass die Gase durchströmen...
    Was mache ich falsch? Habe 8 verschiedene Laborierungen getestet - immer das gleiche, egal ob 4.5 gr oder 5.0 gr Pulver. Mit Fabrikmunition passiert sowas nicht.
    Geschoßen wird aus einer Sig Sauer P226 X-Six PPC 9 mm Para.
    Matrizen-Satz RCBS #20515.
    Hier sind die Fotos von Hülsen "danach" und die dazugehörigen Ladedaten.
    P.S. ist das gefärlich wie das aussieht?
    Danke Euch für Eure Hilfe.
    Bilder
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  • Kräftige Hülsen, sehr eng kalibriert und zu wenig Dampf?
    QL zeigt bei kleineren Hülsen eher mehr Gasdruck an, als tatsächlich entsteht.

    Versuch mal etwas mehr Pulver und vielleicht mal die Vollkalibriermatrize etwas rausdrehen, damit die Hülse etwas weniger kalibriert wird.
  • @fatfrets,
    hast Du das Hülsenvolumen der QL Daten selbst angepasst?
    Habe bei mir die Standardwerte nicht verändert.
    Allerdings kann ich nicht über 27,7mm OAL gehen, sonst passt die Patrone nicht ins Lager.
    Sie sollte auch keinesfalls an den Zügen anstehen.
    Aber sowohl die Hülsen, als auch der von Dir berechnete Gasdruck lassen darauf schließen, dass noch etwas zu wenig Pulver in der Hülse ist um ordentlich liedern zu können. Meine Ladung (4,8gn N340) liegt im violett unterlegten Gasdruck-Bereich (starke Ladung) wenn ich Faktor habe.

    Wenn Dich der Dreck nicht stört, die Patronen ausreichend präzise sind und den gewünschten MIP/Faktor erfüllen, ist alles gut.
    Der Dreck bleibt dann im Tumbler.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • treppenfahrer schrieb:

    @fatfrets,
    hast Du das Hülsenvolumen der QL Daten selbst angepasst?
    Ja, habe einfach tatsächliche Länge der Hülse eingegeben, weil ich festgestellt habe die unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Bei Geco waren es 18,95mm.
  • treppenfahrer schrieb:

    Allerdings kann ich nicht über 27,7mm OAL gehen, sonst passt die Patrone nicht ins Lager.
    Sie sollte auch keinesfalls an den Zügen anstehen.
    Habe die Patronenkammer mit Spezialwerkzeug vom Kollegen messenlassen... Mit der Kugel kann ich max. L6 29,02mm reinjagen, mach ich aber nicht, weil der gleicher Meinung bin, dass die Kugel nicht an den Züzen anstehen soll.
  • treppenfahrer schrieb:


    Aber sowohl die Hülsen, als auch der von Dir berechnete Gasdruck lassen darauf schließen, dass noch etwas zu wenig Pulver in der Hülse ist um ordentlich liedern zu können. Meine Ladung (4,8gn N340) liegt im violett unterlegten Gasdruck-Bereich (starke Ladung) wenn ich Faktor habe.
    Mit 5 Grein zu wenig?! :/ :S 8|
  • cptkinx schrieb:

    fatfrets schrieb:

    OK... ich dachte es rechnet sich automatisch herunter...
    Nun ja, sicher hat die Länge auch etwas damit zu tun. Das Volumen bestimmt sich aber nicht nur durch die Länge sondern auch durch die Stärke der Hülsenwandung.
    Lässt sich das Volumen iwie exakt ermitteln?
  • fatfrets schrieb:

    cptkinx schrieb:

    fatfrets schrieb:

    OK... ich dachte es rechnet sich automatisch herunter...
    Nun ja, sicher hat die Länge auch etwas damit zu tun. Das Volumen bestimmt sich aber nicht nur durch die Länge sondern auch durch die Stärke der Hülsenwandung.
    Lässt sich das Volumen iwie exakt ermitteln?
    Ja, durch das sog. Auslitern.
    Gruss
    CptKinx

    :la: RCBS RCII :wdl_rot MEC Super 600 :wdl_blue: Dillon 650

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  • Klar, auslitern mit Wasser.

    Einfach eine Tasse Wasser nehmen, dazu einen winzigen Tropfen Spüli zur Minimierung der Oberflächenspannung rein.

    Die Hülse (MIT altem Zündhütchen zwecks Dichtigkeit) auf eine präzise Waage stellen, die Waage nullen, dann mit einer Spritze die Hülse mit dem o.g. Wasser bündig füllen. Nicht kleckern ;)
    Die Gewichtszunahme lässt sich dann mit der Dichte von Wasser auf das Volumen umrechnen.

    Natürlich kann man jetzt noch sagen, man müsste ein neues ZH nehmen, weil sonst das Volumen des Zündmittels fehlt, aber da wirds dann arg akademisch.

    Und jaa, der eine füllt mit Spritze, der andere frei Hand und wischt die Hülse vor dem Wiegen aussen trocken, es gibt sogar Leute, die messen noch die Wassertemperatur wegen der Dichte uswusf.
    Es geht einzig um das Füllen der Hülse mit Wasser, damit man von der Gewichtsdifferenz auf das Volumen zurückrechnen kann ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von DerMarc ()

  • treppenfahrer schrieb:


    Wenn Dich der Dreck nicht stört, die Patronen ausreichend präzise sind und den gewünschten MIP/Faktor erfüllen, ist alles gut.
    Der Dreck bleibt dann im Tumbler.
    Eigentlich nicht, das stört mich nicht... wenn ich ehrlich sein soll, das Ergebnis bei der Laborierung was sehr gut! Bei den anderen Pulvermengen war die Streuung teilweise sehr stark.
    Aber mich würde interessieren ob die Pistole, auf eine oder andere Weise, nicht darüber leider würde?
  • WSG1 schrieb:



    Versuch mal etwas mehr Pulver und vielleicht mal die Vollkalibriermatrize etwas rausdrehen, damit die Hülse etwas weniger kalibriert wird.
    Ja, werde auf jeden Fall das ausprobieren.
  • fatfrets schrieb:

    treppenfahrer schrieb:

    Allerdings kann ich nicht über 27,7mm OAL gehen, sonst passt die Patrone nicht ins Lager.
    Sie sollte auch keinesfalls an den Zügen anstehen.
    Habe die Patronenkammer mit Spezialwerkzeug vom Kollegen messenlassen... Mit der Kugel kann ich max. L6 29,02mm reinjagen, mach ich aber nicht, weil der gleicher Meinung bin, dass die Kugel nicht an den Züzen anstehen soll.
    Spezialwerkzeug ?! :D

    Beitrag Nr. 8 OAL ermitteln
    Gruss
    CptKinx

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