Molybeschichtung, wer kann mich auf den Weg bringen?

  • Geschosse
  • Die fliegen aus den Kart Lauf meiner HPS auch hervorragend. Da verbleit nix
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    :wdl_rot :wdl_rot
  • Die Härte sollte gepasst haben. Das waren Geschosse von LotChen, bei denen ich die Fettrille gesäubert hatte. Da ich noch nicht selbst gieße, wollte ich mal Beschichtung testen. Also Moly wird es nicht mehr sein.
    Schuldige Finger und Lauf pekig, nicht mein Ding.
    Als nächstes probiere ich von Lee das Alox aus.
    Qualmen tun die Moly genau wie mit Fettrille bei mir.
  • RIA2011 schrieb:

    Geschosse von LotChen, bei denen ich die Fettrille gesäubert hatte. Da ich noch nicht selbst gieße, wollte ich mal Beschichtung testen. Also Moly wird es nicht mehr sein.
    Schuldige Finger und Lauf pekig, nicht mein Ding.
    Ich habe auch 45er SWC 68er Form von Lottchen und habe die mit Bremsenreiniger eingesprüht und damit entfettet!

    Die Geschosse haben 16 Brinell.

    Ich habe das Lyman Super Moly verwendet, im Drehtumbler ca. 30 min. behandelt, bis das Moly an den Geschossen gehaftet hat und sich nicht mehr abreiben lies.

    Anschließend in einen Stoffbeutel zum polieren!

    Ich verschie´ße die aus meiner CZ 97 Sport mit Polygon Lauf und die fliegen richtig subber!

    Wie bist Du genau vorgegangen?

    Gruß :winke:
    erndi
    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. (Sokrates)

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  • Eigentlich alles so gemacht wie Du....
    500 Stahlkugeln im Rolltumbler und 150 Geschosse dazu. 30 Minuten rumpelt lassen, rausgeholt im Handtuch abgerubbelt und schmuddellige Finger gehabt. Als Anfangsdosis hatte ich 2 Messespitzen Lymann Moly in die Trommel getan. Dachte, dass die Stahlkugeln auch erstmal beschichtet werden sollten.
    Was kann ich falsch gemacht haben?
  • Ich gebe eine Messerspitze rein...lass es noch solange laufen bis es sich komplett verteilt hat und nach ca.10-15min geschoße hinterher. Also bei mir ist das kein schweinkram...mit einmal Handschuhe so wieso nicht.
    Ps: Jeder Wiederlader handelt eingenverantwortlich, keine Gewähr auf Richtigkeit.

    Wer nicht vom Weg abgekommt,
    bleibt auf der Strecke.
  • Fidde schrieb:

    ...mit einmal Handschuhe...
    Ja, die sind wirklich unverzichtbar, sonst siehste aus wie ein Kohlenklau! :thumbsup:

    Aus welcher Waffe verschießt Du die Moly beschichteten Geschosse?
    ZF oder Polygon Lauf?

    Gruß :winke:
    erndi
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von erndi ()

  • RIA2011 schrieb:

    30 Minuten rumpelt lassen,
    ja ich auch,
    allerdings probiere ich durch reiben, vor dem entnehmen, ob das Moly an den Geschossen auch gut haftet!
    Die Zeit ist mir da eher egal!

    Ich verwende Keramik Kugeln, aber das dürfte egal sein...?
    Gruß :winke:
    erndi
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  • erndi schrieb:

    Aus welcher Waffe verschießt Du die Moly beschichteten Geschosse?
    ZF oder Polygon Lauf
    ZF und auch nur bei meinen LW
    Ps: Jeder Wiederlader handelt eingenverantwortlich, keine Gewähr auf Richtigkeit.

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    bleibt auf der Strecke.
  • RIA2011 schrieb:

    Erst Beschichten und dann kalibrieren......
    Sorry, ich habe da eine andere Erfahrung gemacht.

    Bei meinen ersten Geschossen habe ich es genau so gemacht.
    Leider wird durch das kalibrieren, an den Stellen wo es wichtig ist, das Moly gänzlich "abgeschabt"!

    So das die Führungsflächen am Geschoss wieder glänzen, dass Moly weg ist und so das reine Blei zu sehen ist!

    Ich beschichte , NACH dem kalibrieren oder ggf. sogar vorher UND nacher!
    Ist ja kein Akt! :kl:

    Gruß :winke:
    erndi
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  • Vielen Dank erndi!

    Meine Denkweise ist folgende bei der Annahme, man möchten ein .452er Geschoss

    - kalibriere ich nach dem Beschichten passiert das, was erndi beschrieben hat, ok sehe ich ein;

    - kalibriere ich vor dem Beschichten, habe ich doch wieder ein leicht dickeres Geschoss; alos auf .452 kalibriert und dann mit der Schicht ist es .453;

    Es sei denn, die Schicht Moly ist so dünn, dass ich sie nicht mehr messen kann.

    Gruß
    Hermann
  • Moin,
    ich habe .451er Geschosse und habe die mit Moly beschichtet.
    Mein Verständnis von der Molybeschichtung ist, dass sich eine sehr dünne Schicht in die Poren des Geschosse setzt und Aug die Gleitflächen. Sollte die Beschichtung nach dem Kalibrieren weg sein ( wir sprechen hier von einer Verengung von nicht einmal 1cm ) was bleibt da noch bei mindestens 10cm Lauflänge. Da würde die Beschichtung mit Layman Moly echt keinen Sinn machen.
  • sternschieber schrieb:

    - kalibriere ich vor dem Beschichten, habe ich doch wieder ein leicht dickeres Geschoss; also auf .452 kalibriert und dann mit der Schicht ist es .453;
    Nun rechnen wir mal ein wenig :
    25,4 : 1000 = 0,0254 mm und soviel trägt die Beschichtung nicht auf .
    Realistisch sind etwa 0,002-0,003 mm also 1/10 der Annahme .
    Natürlich wird die beim Kalibrieren abgetragen .
    Ich würde die Geschosse nach dem Kalibrieren beschichten .

    Erwin
    Alle Daten und Tipps ohne Garantie.
    Jeder Wiederlader handelt auf eigenes Risiko und Verantwortung .