Zusammensetzung der Komponenten

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  • Zusammensetzung der Komponenten

    Hallo,

    in meiner .308 RPR will die Hornady Match 168 gr BTHP einfach nicht präzise laufen.
    Ich kann leider nur auf dem 50m Vereinsstand schiessen, aber schreckliche Streukreise von ca. 35mm kommen mit der Hornady Match.
    [Zweibein vorne aufgelegt, hinten per Accushot aufgelegt]

    RWS Target Elite 154 gr und Remington Premier Match dagegen laufen sehr gut bis gut.

    Nun zu meiner Frage
    Dummerweise habe ich 500 St. Geschosse HORNADY MATCH in 168 grs bereits zu Hause.
    N140 ebenso, nur die Hülsen fehlten eigentlich noch.


    Wenn ich z.B. RWS- Fabrikmunition kaufe und diese dann mit den Hornady- Geschossen wiederlade, laufe ich dann Gefahr dass die wiedergeladenen Geschosse ebenso ungenau laufen oder ist das Quatsch?
    Habe ich mit der Hornady Match Kaufmunition einfach nur Pech wegen z.B. schlechtem Schwingverhalten und in einer neuen Kombination mit z.B. RWS Hülsen, N140 und den Hornady Matchgeschossen ist das wieder neutralisiert und ich habe volle Präzision?

    Ich frage lieber im Vorfeld, bevor ich mir eine menge Arbeit mache und die Präzision klappt dann nicht.
    Dann verkaufe ich vorher die 500 St. Packung der Hornady Match- Geschosse

    Wäre klasse, wenn Ihr mir helfen könntet


    Lieber Gruss

    Chris
  • Sollte mich schwer wundern wenn du die Ruger mit den Hornady Geschossen in Verbindung mit N140 nicht zum laufen bekommst.
    Ich würde einfach mal mit dem Klassiker anfangen,
    41gr N140 hinter den besagten 168gr HPBT Geschossen bei 71,0mm Gesamtlänge. Fürs Feintuning dann die Gesamtlänge auf dein Gewehr abstimmen.
    :peit: Versuch macht kluch :P
    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
    :wdl_rot :wdl_rot
  • Servus,
    was die Patronenlänge betrifft, hatte ich mal folgenden Fall. Ein Schützenkamerad hat eine Sakko Varmint (wie ich auch). Er sagte- "er träfe damit nichts mehr" - was mich verwunderte, aber na-ja. Von allen Seiten kammen die Guten Ratschläge von Lauf ausgeschossen bis Geschoss paßt nicht zum Drall war alles dabei. Ich gab Ihm dann mal 5 von meinen Patronen die trotz Halskali. in sein Patronenlager paßten und siehe da - der erste Schuß ging bereits ins Schußpflaster die nachfolgenden Schüsse ins gleiche Loch. Er benutzt nach eigener Aussage die gleiche Labo wie ich, einziger Unterschied er setzt die Geschosse auf 71,2 ich meine auf 71,7 mm. Ob das der Grund war ?
  • lopo schrieb:

    Sollte mich schwer wundern wenn du die Ruger mit den Hornady Geschossen in Verbindung mit N140 nicht zum laufen bekommst.
    Ich würde einfach mal mit dem Klassiker anfangen,
    41gr N140 hinter den besagten 168gr HPBT Geschossen bei 71,0mm Gesamtlänge. Fürs Feintuning dann die Gesamtlänge auf dein Gewehr abstimmen.
    :peit: Versuch macht kluch :P
    Hallo @ChrisN,
    genau dazu sind wir doch Patronenentwickler.
    Einfach nur irgendwas zusammenstopfen kann gar nichts.
    Oder würdest Du einen BMW mit Skoda-Motor und Traktorreifen bestücken, wenn Du nur Autobahn fahren willst?
    Also schau diverse Nadetbellen an (von Caliber-Toploads, Geschosshersteller, Pulverhersteller) und danach fängst Du mit @lopo 's Tipp an mir dem Feintuning für Deine Waffe. (Trimmen, OAL, Ladedichte, Zünderhersteller, Pulvermenge,...)
    Wobei ich für die ersten eigenen Ladungen einen Streukeis von 35mm schon als richtig gut erachte.
    Da versuchen andere Kollegen immer noch erst hinzukommen.
    Unter 20mm kommen noch ganz andere Störparameter zum tragen.
    Und auf 100 Meter fliegt die gleiche Ladung wieder anders.
    Und das zu erarbeiten ist Wiederladen!

    Viel Freude am Hobby! :wdl_rot
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • Hej chrisN,
    Nun ja, es gibt ganz viele Störparameter.
    Nachdem Du geschrieben hast, daß die RPR mit Fabrikmun passabel schießt, lassen wir also man die ZF-Montage und die Steifigkeit des Aufbaus außen vor.
    Ich slebst verlade die .308 mit 167gn Lapua Scenar, womit dann mein k98k und mein FR8 loch in loch schießen.
    Ich nehme dazu ein FED 210 Zündhütchen und 44.0 gn N150.
    Nehme ich mal ein halbes Grain weniger, ändert sich nur die Treffpunktlage, nicht die Streuung. Das habe ich schon durch. Und auch die TP-Lage macht hier erst bei über Hundert Metern einen signifikanten Unterschied.
    Was allerdings einen Unterschied macht, das ist die L6, also die "Länge über alles" oder auch "Over All Length" oder OAL oder COL="Cartridge Overall Length" oder wie jeder das Ding nennt.
    Ist die zu groß, beispielsweise so, daß Du nur 1/10mm Rotationslosen Geschoßweg hast, dann machen 5/100 Unterschied von Patrone zu Patrone eine riesige Streuung im Verhalten aus, der rotationslose Geschoßweg variiert dann ja um +-50% seines Sollwertes.
    Mit der gleichen Streuung und einem Sollwert von 5/10mm variiert er nur noch um +-10% seines Sollwertes.
    Ist die zu klein, hast Du zu viel rotationslosen Geschoßweg und damit mehr Chancen, daß das Geschoß schräg in die Züge läuft. Es hat ja mehr Zeit, um "Unsinn zu machen". Geschoß schräg in den Zügen = Lotteriespiel mit dem Treffpunkt = schlechter Streukreis.

    Gaaaaanz wichtig: Die Hülsenlänge L3. Die sollte bei der .308 maximal bei 51,18 liegen (cip-bobp.org/homologation/uplo…-i/tabical-en-page125.pdf) .Da auch Dein Meßschieber einen Fehler hat, solltest Du bei 51.18mm - Meßschiebertoleranz eingreifen und das Ding trimmen. Eine zu lange Hülse kann alles verursachen: von einem grottenschlechten Streukreis bis zu unzulässigen Druckspitzen.
    Ich trimme die Hülsen immer auf 50,9 +-0,05. Dann habe ich beim Halskaibrieren zig Ladezyklen, bis die 51,10 erreicht sind, bei denen ich eingreife.

    Ein weiterer Gesichtspunkt, der sehr viel Ärger machen kann, ist das zentrische Setzen. Sitzt das Geschoß leicht schief, get der Streikreis auf. Das Gemeine: Dieser Fehler ist nicht linear. Je mehr Flugzeit das Geschoß hat, desto mehr kommt es auf Abwege. Überschläglich müsste das im Quadrat zur Entfernung gehen oder sogar noch schlimmer. Also auf 50m noch recht wenig.

    Wenn Du das alles geprüft hast, dann schreib mal Deine Prüfergebnisse. Dann reden wir weiter :)

    LG
    Hrodgar

    PS: Meine ersten Ladeversuche haben die ganze Scheibe gebraucht... also: Du hast offenbar Talent! :resp:
    Bis ich in Anschlag gehe, ist Schießen pure Wissenschaft.
    Liege ich hinter meinem Gewehr, ist Schießen reines Gefühl.
  • Hallo,

    Danke für die ausführlichen Erklärungen


    @Hrodgar
    Richtig erkannt, ZF Montage, Steifigkeit etc kann man ausschließen, deswegen hatte ich ja die guten Trefferbilder mit anderen Munitionsarten dazu geschrieben.
    Den Trimmer habe ich auf 50,95 mm - bei stärkerem Druck auf die Kurbel mit 50,9 mm eingestellt, das passt soweit. Hülsen sollten zentrisch gesetzt werden, da ich ja die zentrierende Forster Benchrest Matrize habe.

    Zur OAL - Ich habe gemäß der Forumsanleitung heute eine Hülse geschnitzt und werde damit wie angegeben mein Patronenlager der RPR überprüfen, so dass das OAL- Maß definiert oder zumindest danach bekannt sein sollte.

    Zündhütchen habe ich CCI


    @Herrmann
    Danke ebenso für Deine Hinweise;
    Ich merke schon, Wiederladen gleicht einer Mission ;)


    @hagrud
    Wenn die OAL bekannt ist, sollte man das eigentlich besser bewerten können:
    Ich habe hier im Forum von dem ABstandsmaß <1,5mm gelesen, so dass das Geschoss auf keinen Fall an den Zügen anliegt. Selbst QL gibt bei Anliegen des Geschosses an den Zügen 500 bar mehr an.
    Steht alles hier im Forum, ich gehe davon aus dass das so stimmt. Vielleicht kann das Deine Abweichungen erklären.


    Lieber Gruss

    Chris
  • ChrisN schrieb:

    Ich merke schon, Wiederladen gleicht einer Mission
    Ja, oder Kunsthandwerk gekreuzt mit Naturwissenschaft.

    ChrisN schrieb:

    da ich ja die zentrierende Forster Benchrest Matrize habe
    Hast Du die Zentrizität geprüft? Kannst Du mit einem entsprechenden Messgerät tun. Oder mit einer ebenen Platte (z.b. Spiegelkachel...) und einem Meßschieber.
    Wenn der Setzstempel nicht zur Geschoßform paßt, setzt auch eine BR-Matrize das Geschoß schief.

    Ist der Hülsenmund sauber entgratet? Innen und außen?

    Sorry, wenn ich hier Basics abfrage. Man kann nie wissen. Habe auch mal nach nem Schaltungsfehler gesucht bis einer vorbeikam und mein Labornetzgerät eingeschaltet hat.... dann lief die Schaltung auch...
    Bis ich in Anschlag gehe, ist Schießen pure Wissenschaft.
    Liege ich hinter meinem Gewehr, ist Schießen reines Gefühl.
  • lopo schrieb:

    Ich würde einfach mal mit dem Klassiker anfangen,

    41gr N140 hinter den besagten 168gr HPBT Geschossen bei 71,0mm Gesamtlänge. Fürs Feintuning dann die Gesamtlänge auf dein Gewehr abstimmen.
    :peit: Versuch macht kluch :P
    Hallo,

    habe lt. Forumsanleitung die OAL in meiner Ruger gemessen.
    Gemäß C.I.P. hat die .308 eine max. Gesamtlänge von 71,12 mm
    Ich habe gemäß der Forumsanleitung mein Patronenlager ausgemessen und komme auf 72,6 mm.

    Wie muss ich das jetzt rechnen, den "free travel clearance jump", den geringen rotationslosen Geschossweg von 1,5 mm oder weniger.
    Wenn ich von den 72,6mm -1,5mm rechne, ergibt das 71,1mm. Das wäre ja viel zu knapp an der max OAL von 71,12mm. Ist ja gar nicht mehr messbar mit dem Messschieber.

    Was heißt das nun für mich, was soll ich einstellen?
    Passt ja rechnerisch nicht zusammen, oder hat meine Neuwaffe ein ausgeleiertes Patronenlager?


    @Hrodgar
    Ist mir schon recht, wenn Du nach den Basics fragst. Als Wiederladeranfänger ist doch vieles neu und Eigeninitiative mit Eigenverantwortlichem Handeln gehören dazu.
    Lieber frage ich hier als durch Versuch und Irrtum Mist zu machen.
    Die Geschosssetzmatrize war noch nicht im Einsatz, ich "kämpfe" noch mit der Rekalibriermatrize und deren Grundeinstellung.
    Den Hülsenmund entgrate ich immer stets sehr sauber. Als gelernter Metaller ist das eh ein "Muss" ;)


    Lieber Gruss

    Chris
  • @ChrisN
    Wenn 72,6mm OAL ins Lager passt, und auch nicht drin hängen bleibt, (Zum Testen den Verschluss rausnehmen und die Musterpatrone durch Schwerkraft rausfallen lassen.) kannst Du bis 72,5mm gafahrlos gehen. Bringt aber schon vorher die beste Präz. Also würde ich mit Längen zwischen 70,5mm und 71,5mm das Schussbild verbessern. Als Widerlader bauen wir die passende Munition zu unseren Waffen. Da ist die CIP-Vorgabe der OAL egal. Die Munition muss ja nicht in allen Waffen passen. Dazu ist die CIP Länge angedacht.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • Die RPR hat doch das Standard Magpul Magazin oder? Dann musst Du schauen, ob 72,5mm überhaupt ins Magazin gehen. Da habe ich so meine Zweifel. Habe das Problem bei meiner Sig 716. OAL über 72mm würde gehen, aber Magazin spielt nicht mit.

    P.S.: Die Forster BR Matrize habe ich für 308 und die setzt die Geschosse sehr zentrisch (gemessen mit einem Konzentritätsmessgerät).
    Die Hornady Match Geschosse nutze ich (bis jetzt) auch, nur habe ich unerklärliche Schwankungen in der Präzision., Mal Loch in Loch, dann wieder Streukreise um die 3cm. Andere Schützenkamerade haben ähnliche Probleme gehabt. Werde jetzt mal die Nosler testen.
    Leben und Leben lassen! :laden:

    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich, alle Ladedaten ohne Gewähr

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Asgardt ()

  • ChrisN schrieb:

    Den Hülsenmund entgrate ich immer stets sehr sauber. Als gelernter Metaller ist das eh ein "Muss"
    "Gelernter Metaller" macht sehr vieles einfacher... :)

    ChrisN schrieb:

    Wie muss ich das jetzt rechnen, den "free travel clearance jump",
    free travel clearance jumpübersetze ich mit "Freiflug". Das ist was anderes.
    Rotationsloser Weg bedeutet: Der Weg, den das Geschoß aus der Ruhelage bis in den Kontakt zu dem Übergangskonus zurücklegt.
    Verlässt das Geschoß zuvor schon den Hülsenmund, beginnt ab da der Freiflug. Den sollte es am besten garnicht geben.
    Bei den von Dir gegebenen Maßen sieht es nicht danach aus, daß Du mit Scheibengeschossen das Problem kriegst. Vielleicht mit extrem kurzen, leichten. Aber nicht mit 168gn.

    ChrisN schrieb:

    Wenn ich von den 72,6mm -1,5mm rechne, ergibt das 71,1mm.
    Ja, das ist richtig gerechnet.

    ChrisN schrieb:

    Das wäre ja viel zu knapp an der max OAL von 71,12mm. Ist ja gar nicht mehr messbar mit dem Messschieber.
    Die OAL laut CIP ist nicht Sicherheitsrelevant, wie zum Beispiel die L3. Die Sicherheitsrelevanten Angaben sind mit einer Fußnote gekennzeichnet. "Kontrolle aus Sicherheitsgründen".
    Bei L6 (=OAL) geht es um das Magazin. Da muß die Mumpel schließlich reinpassen. Allerdings musst Du beachten, daß der Druck zunimmt, wenn Du den Pulverraum verkleinerst, z.b. tiefer setzt. Lies mal hier nach: Empfehlung für einen Anfänger, da behandele ich das ausführlich. Gefahr ist hier nicht zu erwarten, wenn sich das alles in den Maßbereichen abspielt, von denen wir hier reden. Nur sollst Du Dich nicht wundern, wenn die RPR plötzlich etwas tief schießt, weil deine L6 größer wurde.

    LG
    Hrodgar
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  • Hallo,

    habe die Empfehlungen für Anfänger durchgelesen.
    Sicher muss ich da für das ein oder andere Nachschlagen ;)
    Sehr gut formuliert, Danke für diesen Bericht.

    Nun zu den genauen Abmessungen meines Patronenlagers der Ruger.
    Nachdem ich nun die ersten 200 RWS- Target Elite Hülsen eines Vereinskameraden bekommen habe, wurden diese sorgfältig gereinigt (Mais 4 Std.), dann leicht gefettet und Rekalibriert (Vollkalibrierung da andere Waffe) Danach auf 51,1mm getrimmt und sauber entgratet.
    Dann ging die Hülse zum übervorsichtigen Schlitzen per Sägeblatt.

    Ergebnis: bei der ersten Messung 74mm (!)
    Das Geschoss setzte sich in die Züge / Felder

    Nachdem ich den Vorgang mehrfach wiederholte, klemmte das Geschoss nicht mehr so stark im Hülsenmund und ich konnte repdoduzierbare 72,7 mm ermitteln.

    Bei dem max. anzustrebendem max. rotationslosem Weg von < 1,5mm muss das einzustellende Längenmaß als Max 71,2 mm einzustellen sein. (72,7-1,5)
    D.h. dann wiederum, dass ich mit einer Setztoleranz rechnen muss, und entsprechend als OAL 71,20 - 71,70 mm einzustellen habe.


    Vorausgesetzt die Patrone passt in das Magazin, da mache ich mir (warum auch immer) keine Sorgen *gg


    Lieber Gruss

    Chris
  • Hej Chris,
    das hört sich doch alles sehr gut an.
    das Einzige, was ich seltsam finde, ist der kurze Übergangskonus. In meinem (militärischen) FR 8 sind das 77mm. In meinem mit Lothar Walther Matchlauf ausgerüsteten k98k sind es 74,1mm.
    Ich setze für beide auf 72,4mm. Ob die in ein STANAG - Magazin passen würde, weiß ich nicht.

    Ich weiß ja nicht, für welche Geschosse die Ruger eingerichtet ist. Hast Du mal den Drall gemessen / nachgelesen? Nicht, daß das Ding für 150er Geschößchen eingerichtet ist (Langer Drall). Dann würden die 167er unterstabilisiert fliegen.
    Allerdings wird das Schießen billiger: Die 150er kosten weniger.
    Und bis 300m macht das eh keinen großen Unterschied. Hast halt nen schlechteren ballistischen Coeffizienten. Aber solange Du nicht auf jenseits der 500m schießen willst ist das nur eine Frage von 2 klicks mehr auf dem ZF.
    Ich kann die kurzen Dinger nicht gut schießen. Die hätten Freiflug. Dennoch baue ich manchmal solche zum Gewöhnungsschießen, denn der Rückstoß ist deutlich leichter. Und die 90 kriege ich damit auf 300m auch hin. Aber eben nur mit dem K98k. Mit der FR8 mit diesem argentinischen "es paßt noch ein Esels-Schiß dazwischen"-Abstand... nun ja... Nein!

    LG
    Hrodgar
    Bis ich in Anschlag gehe, ist Schießen pure Wissenschaft.
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  • Hallo,

    ich kann zu dem kurzen Übergangskonus keine Angaben machen.
    Ich gehe davon aus, dass meine OAL- Ermittlung richtig ist. Wie was wo warum der Hersteller das so macht weiß ich nicht.

    Nach meinen Recherchen hat der 20 Zoll- Lauf im Kaliber .308 eine Dralllänge von 25cm (10')
    Ist das nun ein "langer" Drall?


    Lieber Gruss

    Chris
  • Danke für Deine schnelle Antwort;
    Da fehlt mir einfach die Erfahrung, um so etwas bewerten zu können.

    Jetzt benötige ich nur noch eine deutsche Anleitung für die Forster- Benchrest Setzmatrize zur Grundeinstellung und ich bin glücklich.
    Aber ich glaube, das bleibt mir verwehrt


    Lieber Gruss

    Chris
  • hast Du die mit der Mikrometerschraube? Die Forster Setzmatr. hat eine Führungshülse diese läßt sich in die Matrize drücken, da federnd gelagert. Presse OT - Stellung und die Matrize soweit runterschrauben das die Führungshülse noch c.a. 2-3 mm sichtbar bleibt also nicht ganz in der Matrize verschwindet. Dann die Mikrometerschraube- unter ständiger Überprüfung - runterschrauben bis gewünschte OAL erreicht ist. Meine Matchpatronen laufen am besten mit einer OAL von 71,5 - 72,2 mm. Habe mehrere .308 ter.