Höchstlagermenge bezogen auf §27-Inhaber oder auf Gebäude?

  • Dann verlade ich demnächst halt das gekaufte Pulver im Werkstattwagen auf dem Heimweg und lade nur noch fertige Munition aus. :D
    Dann gibt es keinen Lagerbedarf für Restmengen. :thumbup:
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • Wir, meine Frau und ich hatten jetzt eine Kontrolle der Waffen-, Pulver- und Munitionsaufbewahrung die sehr professionell und ohne Beanstandung verlief. Waffen sind gemeinsam aufbewahrt, nur auf den "Gelben" ist "Mitnutzung" vermerkt. Meine Frau und ich haben gemeinsam 2 Pulverlager im eigenbewohnten Einfamilienhaus (keine weiteren Bewohner), wobei eines der Pulverlager für 1 kg Schwarzpulver und eines für 3 kg Nitropulver deklariert sind. Die Pulverlager sind in verschiedenen nicht direkt benachbarten Kellerräumen. Sowohl meine Frau als auch ich haben den Wiederladeschein für SP und NC. Das Haus hat zusätzliche Sicherungen an Türen und Fenstern.

    Der SB fand's ok, in seinen Unterlagen war es bereits vermerkt, da wir diese Lagerung bereits seit Jahren angegeben haben.

    Ich finde es auch ok; die Mär von der Höchstmenge von 1 bzw. 3 kg pro Gebäude kann allein schon dadurch wiederlegt werden, als dass ein in einem Mehrfamilienhaus lebender Wiederlader dann vor einer Einlagerung, eine Umfrage unter allen Mitmietern machen müßte. Etwas skurril.

    Fazit: redet mit Eurem Sachbearbeiter vorher über die Aufbewahrung in aller Ruhe und ergebnisoffen. In der Regel sind alle nur an einer praxisgerechten Auslegung interessiert.
  • Ganz genau!
    Fast gleichlautend… hatte ich mich bezüglich der Gesetzes - Auslegung auch ausgelassen. Persönlich ziehe neben dem Gespräch zusätzlich immer die belastbare Schriftform vor.
    Da weiß der Sachbearbeiter auch im Zweifelsfall nach langer Zeit noch, was genehmigt wurde und ich gerate nicht in Erklärungsnot.



    Es liest sich zwar schön, wenn jeder die Dinge aus seiner Sicht darlegt, letztendlich sollte jedoch die Behörde eventuelle Unklarheiten beseitigen. Dafür sind sie da.

    Gruss Michael
    Ladedaten und alle anderen Angaben ohne Gewähr. Fehler vorbehalten ?(
  • Suchender schrieb:

    Wir, meine Frau und ich hatten jetzt eine Kontrolle der Waffen-, Pulver- und Munitionsaufbewahrung die sehr professionell und ohne Beanstandung verlief. Waffen sind gemeinsam aufbewahrt, nur auf den "Gelben" ist "Mitnutzung" vermerkt. Meine Frau und ich haben gemeinsam 2 Pulverlager im eigenbewohnten Einfamilienhaus (keine weiteren Bewohner), wobei eines der Pulverlager für 1 kg Schwarzpulver und eines für 3 kg Nitropulver deklariert sind. Die Pulverlager sind in verschiedenen nicht direkt benachbarten Kellerräumen. Sowohl meine Frau als auch ich haben den Wiederladeschein für SP und NC. Das Haus hat zusätzliche Sicherungen an Türen und Fenstern.

    Der SB fand's ok, in seinen Unterlagen war es bereits vermerkt, da wir diese Lagerung bereits seit Jahren angegeben haben.

    Ich finde es auch ok; die Mär von der Höchstmenge von 1 bzw. 3 kg pro Gebäude kann allein schon dadurch wiederlegt werden, als dass ein in einem Mehrfamilienhaus lebender Wiederlader dann vor einer Einlagerung, eine Umfrage unter allen Mitmietern machen müßte. Etwas skurril.

    Fazit: redet mit Eurem Sachbearbeiter vorher über die Aufbewahrung in aller Ruhe und ergebnisoffen. In der Regel sind alle nur an einer praxisgerechten Auslegung interessiert.
    Hat diese Kontrolle bei Dir was gekostet..?
    Und wenn ja wieviel..?
    Danke Dir.
    Ich übernehme keine Verantwortung oder Garantie für irgendwas. Jeder handelt eigenverantwortlich mit sämtlichen Informationen.
  • Es sagt ja niemand, dass es keine Ausnahmen geben kann. Habe ich extra dazu geschrieben. Aber wenn es strikt nach Recht geht, ist das eben pro Gebäude.
    Dass die meisten SB offene Ohren für praxisnahe Lösungen haben ist ja nur umso besser. Ich kenne aber mindestens einen Landkreis, bei dem das auf gar keinen Fall stattfinden würde, weil jede Gelegenheit zur Restriktion in vollem Umfang genutzt wird.

    Und natürlich muss man keine Umfragen machen. Das Amt weiß ja von den vorher angemeldeten, welche Mengen angegeben und genehmigt wurden ;)
  • Uns haben sie damals erklärt, dass es nicht pro Gebäude, sondern pro Wohnung/Haushalt gilt.
    Leben also zwei wiederladende Personen in einem Haushalt --> Pech gehabt. Leben aber zwei Wiederlader in einem Mehrfamilienhaus in getrennten Haushalten, kann jeder für sich die maximale Menge veranschlagen. Auch das aufsplitten auf z.B. mehrere Räume ohne Druckentlastung wurde auf Nachfrage verneint. Ob das (noch) stimmt? Keine Ahnung.
    Pro Gebäude halte ich persönlich für unmöglich, da im Mieterland Deutschland ja sonst viel zu viele benachteiligt wären.
  • Um einen Besched bitten, aus dem hervorgeht, wo das so explizid im SprengG steht.
    Denn gleichzeitig würde ja dann auch die Unbedenklichkeitserklärung für den Lehrgang schon keinen Sinn machen. Und die Prüfung ist nur begrenzt gültig. Halbe Lagermenge in der Wohnung sollte immer drin sein. Notfalls Rechtsmittel einlegen.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • Benutzer online 1

    1 Besucher