Zündhütchenexplosion in der Dillon

  • Habe gerade folgendes Video gefunden



    Das passiert wenn man sch.. baut und nicht aufpasst.

  • und so gut wie keiner wird es zugeben, denn die DILLON ist ja so super, eventuell könnte der jenieg recht haben wenn es sich um eine 550er oder 1050er handelt, aber bei der, wo es passieren kann kann ich nur sagen SPIELZEUG das viedo taucht immer wieder auf und ist schon alt, aber dennoch gut um zu zeigen wie toll die 650er ist


    DVC Schrifti

  • Oh Mann.


    Bediener vergisst die Auswerferfeder zu installieren, Bediener hört nicht das ¨Klack¨ wenn neue Patrone in die Schäferbox fällt etc.


    Bediener ist nicht bei der Sache, wahrscheinlich mit TV Soap im Hintergrund, Budweiser in der linken Hand und Hirn im Auto vergessen.


    Wiederladen für Profis, leichtgemacht. Böse Presse, wieso passt du nicht auf da du doch eine ¨vollautomatische¨ bist.


    Bei solchen Trotteln spielt es keine Rolle welche Farbe das montierte Presswerk auf der Werkbank hat.


    Oh Mann.

  • Mir ist dennoch schleierhaft wie es dazu kahm


    Die zufuhr der hülse in den teller wo schon die fertige patrone saß findet statt bevor der beginn des zündhütchen setzen einsetzt.
    Selbst wenn es dann zündet glaub ich ja daran das es dazu kommen kann das eins zündet aber wie es passieren kann das das vorratsrondel (welches ja auch schutz vor massenexplosion ist) und dann das ganze rohr hochgehen kann ist mir schleierhaft


    Ja ich weis es gibt mehrere viedeos dazu aber dennoch versteh ich nicht wie es dazu kommt


    Okay ich gebe zu ich habe ne xl650 aber genau deswegen kann ichs nicht nachvollziehen (und ich bin mir ziemlich sicher das ich erlich wäre wenn ich da einen mangel sehen würde

  • und so gut wie keiner wird es zugeben, denn die DILLON ist ja so super, eventuell könnte der jenieg recht haben wenn es sich um eine 550er oder 1050er handelt, aber bei der, wo es passieren kann kann ich nur sagen SPIELZEUG das viedo taucht immer wieder auf und ist schon alt, aber dennoch gut um zu zeigen wie toll die 650er ist


    DVC Schrifti


    Hast Du eine 650er?


  • Hast Du eine 650er?


    nein zum glück nicht


    ich habe 5 hornady´s und eine 150er die dinger sind einfach super, ab und an helfe ich einem kollegen bei seinen 550er die dinger sind auch sehr gut die 650er hingegen da wollten die das rad neu erfinden udnd as war ein großer griff in die sch..... kenne aber doch den einen oder anderen wo das teil auch hoch gegangen ist und sowas brauche ich nicht


    DVC schrifti


  • nein zum glück nicht


    ich habe 5 hornady´s und eine 150er die dinger sind einfach super, ab und an helfe ich einem kollegen bei seinen 550er die dinger sind auch sehr gut die 650er hingegen da wollten die das rad neu erfinden udnd as war ein großer griff in die sch..... kenne aber doch den einen oder anderen wo das teil auch hoch gegangen ist und sowas brauche ich nicht


    DVC schrifti

    Servus Schriftführer,


    aha, Du hast keine Dillon und sprichst somit vom Hören sagen!


    Ich habe erst von "einem Fall" gelesen und gesehen und Du sprichst aber schon von dem einen oder anderen, also mehreren!


    Da Du ja die Leute offensichtlich kennst, wo das Teil hoch gegangen ist , würdest Du die bitte mal fragen, woran das gelegen hat, dass es hoch gegangen ist?


    Die Ursache wäre von Interesse, wobei vmtl. KEINER zugeben wird, dass er einen Fehler gemacht hat!


    Wäre für alle ganz sicher interessant! :thumbsup:


    Da ich meine neue 650er nun endlich in Betrieb nehmen möchte würde mich schon sehr interessieren, was Du an der 650er so Sch... findest und die 650er ein Griff in die selbige ist?


    Sicher ist die Hornady ne gute Presse, aber da ich mit der und der 650er auch schon geladen
    habe, möchte ICH mir kein Urteil darüber erlauben, welche nun besser ist!


    Grüße :winke:
    erndi

  • erndi


    es ist nicht ganz richtig was du gesagt hast ich besitze EINE DILLON!! eine 1050er echt gutes teil
    der gröste fehler an der 650er dürfte sein das die zünder so nahe an dem kleinen runden tellerchen mit den vielen löchern liegen und wenns da mal malört dann geht die lutzi aber ab, und wenns da mal ein hobala gibt na dnan rummsssssssssssssssssssss das geht bei den anderen pressen einfach nicht da die alle zuweit räunmlich getrennt sind udn nun baus meiner persönlihen sicht ist die hornady noch etwas stabiler und unkaputtbar


    DVC schrifti

  • Sorry,


    aber für mich sitzt und steht das Problem zu 95% immer vor der Werkbank (und ist nicht auf dieser montiert).


    Egal welche Farbe die Presse hat, wer nicht in der Lage ist Zusammenhänge und Prozesse zu erkennen (wie bei einer Mehrstationenpresse) der sollte lieber die Finger davon lassen oder ffertig kaufen.


    Das gilt übrigens nicht nur für Pulverpressen, sondern asuch für Bohrmaschinen und allen anderes technisches Gerödel.


    Aber nun zum Thema zurück.. Würde ich die XL650 wieder kaufen?


    Absolut! Einfach nur so, weil man ja nicht (wie hier behauptet wird) schlechtes Zeug gutreden möchte?


    Nein. Denn die XL650 ist ein sehr gutes und ausgereiftes Wiederladegerät.
    Aber: Ich lasse die Presse auch nicht stumpf vor sich hin arbeiten, sondern bin mit Bedacht bei der Sache.


    Nichts gegen ein Bierchen, aber Alkohol hat bei der Murmelpressung nichts zu suchen.


    Aus diesem Grunde würde ich meine 650 auch keinem Anderen ausleihen. Weil der Hohlkopf wahrscheinlich zuerst den Hebel nur stumpf bewegen würde, ohne auf eventuelle plötzlich auftretende leichte Wiederstände am Hebl zu achten.


    Und genau deshalb passieren solche Dummheits - Fehler, weil der zweibeinige Hohlpfosten am Hebel meint das er pro Stunde 1000 Murmeln stopfen muss. Seis manuell, oder mit Getriebe an der Achse (statt Hebel).


    Die XL650 ist ein sehr zuverlässiges und auch sehr langlebiges Produkt. Und das Dillon (und 99% der Dillon User) auf diese Presse vertrauen ist wohl ja genug bewiesen worden.


    Und sogar noch mehr:


    Hat die 550 oder die 1050 lebenslange Garantie? Nein. Die 650: JA!


    Durch meine 650 sind nun schon tausende Murmeln durchgelaufen, und haben später sogar ihr Ziel gefunden.


    Dabei sind MIR nur folgende Fehler passiert:


    - Wiederstand am Hebel gespürt, kurzen Blick auf die Stationen geworfen und doch einfach weitergemacht. Resultat: Hülse kaputt gedrückt, da ich vergessen hat den Lock Pin auf die 4 Station zu setzen. Somit: Problem vor der Maschine.


    - Federal SP ZH verladen, und jeweils 2x das Zündhütchen versucht mit ¨mehr Schmackes¨ in die Glocke zu drücken. Resultat: Booooom! Aber nur ein ZH, an Station 2 Pulverfüller und ZH setzen. Und die anderen ZH? Tja, die haben brav weiter geschlafen.


    - Pulver schwappt beim Drehen aus der Hülse. Teller zu fest oder zu locker angezogen. Zudem setze ich meine Geschosse selber (ohne auto Setzer), und da ich somit meine Finger sowieso an der Hülse in Station 4 habe kann ich auch gleich die Hülse beim Drehen leicht abbremsen. Problem gelöst.


    Nochmal: Kein Produkt ist perfekt, egal welche Marke, Farbe oder Zahl.


    Meiner Meinung nach gehen wier aber in eine Gesselschaft über, in der technisches Verständnis und selbst leichte handwerkliche Fähigkeiten nicht gewollt und nicht gewünscht sind.


    Und genau dann passiert das!


    Wiederholung:JA!, ich würde die XL650 sofort wiederkaufen.


    Sorry für den long post ...


    Uwe

  • ich kann uwe nur vollinhaltlich beipflichten. vieles vom geschriebenen mache ich genauso.
    obwohl ich zwei 650-besitzer kenne, denen das komplette zünderrohr schon einmal durchgegangen ist.
    aber, beide male passierte das mit federal zündern, welche bekanntlich sehr weich sind.
    und ich habe keine ahnung wie der eine der beide arbeitet. vom anderen weiss ich es, der ist sehr gewissenhaft, deshalb ist es mir schleierhaft wie das passieren konnte.

  • Es sind noch nicht so viele Zündhütchenrohre explodiert.
    Deshalb kreist immer das gleiche Bild im Netz.




    Wer weiß, was da falsch gemacht wurde. :nw:

    Gruß Hermann :)


    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Hier mal eins von einer 1050.




    Und das ist der Rest einer 550er.


    Letztens passiert.
    Grund bis jetzt unbekannt.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


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    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Egal was ich tue, für irgendjemand auf diesem Planeten ist es das Falsche.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Also er sagt, er hat dieses Stahldrahtteil "Ejector rod", welches die fertige Patrone auswerfen soll, vergessen einzubauen, weswegen die gefüllte Hülse auf der 1. Station gelandet ist.
    Durch den Platzmangel hat es beim Zuführen der neuen Hülse die Scheibe etwas zur Seite gedrückt, das hat das neue Zündhütchen eingeklemmt und dadurch ist es wohl losgegangen.
    Dieses hat dann alle anderen Hütchen in der Drehscheibe und dann auch die in dem Röhrchen gezündet.


    Ich meinte allerdings, wie die Zünderzuführung an der Maschine aussieht, wenn nichts hochgegangen ist.
    Um die anderen Zündhütchen zu zünden muss ja ein Zündfunke übergesprungen sein. Ich überlege jetzt, ob man die (anscheinend offen in der Zuführscheibe liegenden) restlichen Anzündhütchen mit einer Abdeckung ausstatten kann, um dieses Problem zu verhindern.

  • @DerMarc,
    wenn man Technik manipuliert, sind Störungen und Gefahren leicht möglich.
    Ich habe bislang ca. 150000 Zündhütchen allein mit meinen beiden Dillon XL650 verladen. Es ist bislang ein einziges Small Pistol ZH in meiner ersten Ladepresse, einer LEE Loadmaster gezündet. Es ist dabei glücklicherweise nichts weiter passiert. Ursache war Verschmutzung der Setzeinheit. Wobei es für genau diese Presse auch eine Warnung und einen Explosionsschutz als Zubehör gibt.

    Gruß Hermann :)


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  • Moinsen,


    mir ist letztes Jahr ebenfalls die (volle) ZH-Zuführung in der XL650 hochgegangen mit S&B LP. Zwei Tage vor der BZM. Habe mir dabei gehörig die Augen verblitzt, den weißen Fleck im Blick habe ich fast drei Monate gesehen und die Gehörnerven sangen drei Tage lang das Lied vom Tod.


    Ganz krass war der Dreck in der Luft in meinem Laderaum, hat man beim Naseputzen hinterher gesehen....


    Ursache war wohl ein Zündi daß quer gelegen hat und beim weiter transportieren abgeschert worden ist. Die ZH-Zuführung hat es dabei komplett zerlegt, das Schutzrohr ist aus dem Sockel gerissen worden, der ZH-Warner ist in tausend Teile zersprungen, selbst die Batterie davon war platt gedrückt, der Hülsenteller ist dabei auch beschädigt worden. Und die Stahlbetondecke hat auch etwas ab bekommen.


    War in jedem Fall kein Spaß.


    Grüßle
    Rick

  • @Rick Dangerous,
    darf ich mal vorsichtig fragen wie häufig Du die Zuführung reinigst?
    Es wird unterschätzt, was sich dort an Rückständen ansammelt.

    Gruß Hermann :)


    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
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  • Eigentlich bei jedem Umbau auf ein anderes Kaliber. Und gerade bei dieser Presse am häufigsten da ich auf dieser die ganzen Sonderkaliber (9x25 Dillon, 10mm Magnum, .444 Marlin, etc.) lade. Für den Standardkram der häufiger geladen wird (9mm Luger, .45Auto, .357 Magnum und 12ga) habe ich jeweils eine eigene Presse.

  • Hallo,
    ich geb jetzt auch mal meinen Senf zu den Zündis in der 650er.


    Ich habe zwei Dillon 650 (small und large ZH, weil mich der Wechsel der Zünderzuführungen ankotzte) UND ich gestehe, dass mir auch mal ein Zündi in der 650 explodiert ist. Mit der Kettenreaktion, dass ALLE Zünder im Magazinrohr soch solidarisch zeigtn. Zumal das Magazinrohr noch fast voll war (klar, wann sonst). "Detonationsstelle" war im Bereich Drehteller / Magazinrohr.
    Vermutliche Ursache bei mir war: Ein querliegendes Zündhütchen im Zündhütchen-Zuführ-Drehteller (geiles langes Wort :D ), welches dann vermutlich beim Weitertransport abgeschert/abgequetscht wurde...


    Ich muss noch vorschieben, ich hatte jahrelang Probleme mit der Zünderzufuhr, hat irgendwie nie richtig geklappt. Bei S&B Zündern z.B. blieb immer das LETZTE, welches vom Magazinrohr in den Drehteller sollte, hängen........
    Bei Zündern anderer Hersteller kamen ab und an ein Zünder quer raus uns wurde dann auch quer gesetzt....
    Am besten funktionerten Federal, aber auch die Störungsanfälligsten (Rumms.....)


    Ich war am Verzweifeln, denn immer machten die Zündis Zuführprobleme, hauptsächlich an der Schnittstelle Magazinrohr/Drehteller


    Irgendwann kam ich drauf, warum.


    Bei mir war der Plastikstab (Kontakt Stab / Follower Rod #13707) die Ursache alles Übels.


    Meiner war einige 1/10 milimeter zu lang. Er folgte dem Zünder in das Loch des Drehtellers, so dass das letzte Zünderle vermeintlich die Klemmung verursachte.


    UND!!!!!!!! Das Ding ist viel zu leicht!!!!! Ich habe mal versuchsweise den Plastikdinger gegen einen Stab aus Messing ersetzt (Das Ende des Stabes zünderseitig leicht abgerundet, damit da nix mit den Zündern passiert, das andere Ende mit einem Gewinde und einer "Plastkschaltfahne" versehen). Aus dem "Versuch" wurde dann eine feste Einrichtung!!


    Seitdem ist Ruhe!!!!! Ich habe seitdem (ca. 20.000 Murmeln) KEINE Probleme mehr. Keine verkantete, quer oder verkehrt herum liegende Zündhütchen mehr. Keinerlei Störungen!!! Nichts!!! Lediglich beim Einsetzen des Messingstabes in das Magazinrohr sollte man diesen nicht einfach rein rutschen lassen, sondern sanft auf die Zünder setzen.
    Wahrscheinlich könnte man auch einen Stab aus Alu nehmen, der ist nicht so schwer wie Messing.


    Für mich steht jedenfalls fest, dass wenn auf den Zündhütchen im Magazinrohr etwas mehr Gewicht ruht (als mit diesem Plastikstab), die Zuführstörungen ein Ende haben.


    Gruß Stefan

    Achtung!! Alle Angaben und Daten ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!!!

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan S. ()

  • Jepp,


    da passt eine .45ACP Hülse sehr gut auf das Ende dieses Plastikstabes ;)


    Das mit den querliegenden Zündis kenne ich, passiert bei mir aber nur bei LP und 1 / 100.


    Ist aber ärgerlich genug, hält den ganzen Laden auf :thumbdown:


    Gruß