Zündhütchenexplosion in der Dillon

  • Dillon

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  • Stefan S. schrieb:

    Das Einzige, was man tun könnte, den "Abwurf" der nicht benötigten Zünder mittels Blech oder ähnlichem von unten zumachen, dann würden die Zünder ewig Karussell fahren, wenn sie nicht benötigt würden. Dann sollte auch kein Zünder nachrutschen können, denn das vorgesehene Loch ist ja "besetzt".
    Hallo @Stefan S.,
    danke daß du dir die Mühe machst mir das alles so verständlich zu erklären.
    Genau das meinte ich. Ich muß mir unbedingt mal eine 650 in Natura anschauen, vielleicht ginge da ja was.
    MP
  • Das Problem bei der Dillon ist, dass in dem Zünderdrehteller ca. 8-9 Zünder Versatz herrscht. Wenn da nur ein Schieber drin wäre, würde immer nur ein Zündi hin- und herfahren.
    Da wäre dann, bei dem Versuch, die Zünder Karussell fahren zu lassen, die Verwechslungsgefahr sehr hoch. So a la Wechsel von 38.Spezial mit Federal 100 auf .357 Magnum mit CCI 250. Oder anders rum, schnelles .38er Pulver wird zart vom CCI Magnum Zünder geküsst.... Da ist das Unglück vorprogrammiert.

    Meiner Meinung nach sollte bei der Dillon der Drehteller gegen einen Schieber wie bei Hornady umgerüstet werden. Dann würde die Dillon für meinen Geschmack einen Quantensprung machen....

    Und @ Motorsägensammler: Bitte, gern geschehen. Wer so einen schönen Namen hat......
    Meine Frau hat eine 023er Stihl, ich eine 550XPG und eine 385XPG, jeweils Huskis ^^

    Gruß Stefan
    Achtung!! Alle Angaben und Daten ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!!!
  • @motorsägensammler,
    anschauen hat Habenwollenfaktor! ;)
    Wobei der Munitionsbedarf für DSB-Schützen in der Regel mit einer RC2 abgedeckt werden kann. Allerdings mit einem guten Pulverfüller für .32S&W long. :D
    Da bist Du mit der Pro Chucker 7 schon "übermotorisiert"! :kl:
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • @Stefan S.,
    hast Du schon mal mit einer Hornady SP gearbeitet?
    Die Idee der ZH-Setzung ist gut. Aber ich hatte noch nie so viele Zufuhrstörungen, als bei der AP.
    Dabei ist allein der Zünderhersteller Schuld. Es gibt leichte Höhenunterschiede bei ZH.
    Die Hornady ist sehr sauber verarbeitet und hat wenig Spiel in der ZH-Zuführung.
    Bei etwas flacheren ZH verklemmt das nachfolgende ZH den Schieber.
    Als Folge wird kein ZH gesetzt und 1-2 Körnchen Pulver fallen durchs Zündloch in die ZH-Zuführung.
    Dann ist reinigen angesagt. Da passt nix mehr beim Arbeitsablauf.

    Im Vergleich dazu arbeitet die Dillon 550er ZH-Zuführung wesentlich besser.
    Eine Sperre lässt nur jeweils 1 ZH vom Magazin in den Setzer fallen.

    Das mit der Scheibe bei der 650er und manchmal verdrehten ZH ist auch der ZH-Höhe einiger weniger Herstellerlose geschuldet.
    Mir ist noch keines explodiert.
    Ich muss mal schnell auf Holz klopfen. :boe: :D
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • Stefan S. schrieb:

    Meine Frau hat eine 023er Stihl
    Ihr macht ja alles zusammen !!!


    Stefan S. schrieb:

    jeweils Huskis
    Hättest du nicht schreiben müssen.
    Wenn dich auch ältere Dinger interessieren kannst du mal auf motorsägensammler.de schauen,
    auch wenn die Seite schon seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde.
    Obwohl ich kein Holz heize habe ich MS200BH, MS441 und MS880.

    treppenfahrer schrieb:

    Da bist Du mit der Pro Chucker 7 schon "übermotorisiert"!
    Ich neige wohl zum übertreiben !?!?! Beim Wiederladen und bei Motorsägen.
    Irgendwie gefällt mir der Aufweiter von RCBS am besten, deshalb ist eine 6. Station super.
    1 Reserve falls mal noch ein Bullet-Feeder dazu kommt.
    Wobei ich ehrlich gesagt noch nicht genau weis wo die Reise endet, habe z.Z. eine LNL und die PC7.
    Dillon SD liegt auch noch rum, eine 650 bekomme ich bestimmt auch noch.
    Leider haben eben alle Vor- und Nachteile und ich kann mich nicht entscheiden was ich behalten soll.


    treppenfahrer schrieb:

    Wobei der Munitionsbedarf für DSB-Schützen in der Regel mit einer RC2 abgedeckt werden kann
    Klar geht das, habe ich sogar auch noch. Mit Case Kicker damit geht es wunderbar.
    Ich möchte aber nicht länger laden als entladen, außerdem bin ich Akkordarbeiter.
    Gruß
    MP
  • Hallo Hermann,

    seit ich meinen schwereren Zünderstab aus Messing benutze, habe ich KEINERLEI Zünderzuführstörungen bei meinen Dillon´s. Selbst verschiedene Zünderhersteller "frisst" meine Dillon klaglos.
    Ich hatte früher mal eine Hornady L-N-L Auto Progressiv, war damals die erste Generation. Das Ding hat mich viel Nerven gekostet. Musst mal einen von meinen früheren Beiträgen lesen, da hab ich ein bisserl was dazu geschrieben. Zum Schluss hab ich auf der Hornady nur noch .45 Auto verladen. Ich weiß die Details nicht mehr genau, aber das Laden auf der Hornady hat mich nur noch genervt, lauter Störungen. Da hatte ich schon lange meine Dillon und war eben da etwas verwöhnt. Es lief dann darauf hinaus, dass ich die Hornady im Egon vertickert und mir eine zweite Dillon für Large Primers kaufte. Wie gesagt, das Laden auf der Hornady hat mich zum Schluss nur noch angekotzt.

    Nicht falsch verstehen, ich will die Dillon´s nicht über den grünen Klee loben, die haben auch genug Schwachstellen. Aber meinen Dillon´s hab ich die Kinderkrankheiten ausgeimpft, Hauptsächlich die gleitenden Bewegungen mit Kugellagern versehen. Seitdem laufen beide Dillon äußerst "smootht", die Indizierungen (Drehteller der Hülsen und der Zünder) sitzen punktgenau, es wird kein Pulver verschlabbert, die Munition ist sehr sauber, gleichmäßig und präzise verladen.
    ABER KLAR!! Auch an den Dillon´s ist stupides Hebelziehen ein No-Go. Auch bei meinen Dillon´s habe ich immer die Glotzer auf dem Drehteller, ziehe gefühlvoll am Hebel und achte auf "Rückmeldung" in Form von Schwergängigkeit.
    Zu den Hornadys denke ich schon, dass die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Würde mich selbst mal interessieren, wie die neuen Hornys laufen......

    Gruß Stefan
    Achtung!! Alle Angaben und Daten ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!!!
  • treppenfahrer schrieb:

    Als Folge wird kein ZH gesetzt und 1-2 Körnchen Pulver fallen durchs Zündloch in die ZH-Zuführung.
    Das kann ich nicht verstehen.
    1. merkt man ja, wenn kein Zünder gesetzt wird und
    2. kommt das Pulver erst in die Hülse wenn sie an der Zuführung vorbei ist.
    MP
  • motorsägensammler schrieb:

    Stefan S. schrieb:

    Meine Frau hat eine 023er Stihl
    Ihr macht ja alles zusammen !!!

    Ja, Gott sei Dank!! Ich hab mit meiner Frau eine doch harmonische Ehe. Wir schießen, machen Brennholz, fahren beide Mountainbike, wir boxen, undundund....


    Stefan S. schrieb:

    jeweils Huskis
    Hättest du nicht schreiben müssen.Wenn dich auch ältere Dinger interessieren kannst du mal auf motorsägensammler.de schauen,
    auch wenn die Seite schon seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde.
    Obwohl ich kein Holz heize habe ich MS200BH, MS441 und MS880.

    Ich schau mir deine Seite gern mal an, wobei mein Schwerpunkt auf einen warmen Hintern im Winter liegt. Ich hab auch noch einen Deutz 4007 mit Holzspalter und Seilwinde. Der läuft zwar nur 2 Wochen im Jahr, aber Holz machen (ca. 15-20 RM pro Jahr) ohne Schlepper bzw. Spalter ist doof und eine Schindererei...
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  • motorsägensammler schrieb:

    treppenfahrer schrieb:

    Als Folge wird kein ZH gesetzt und 1-2 Körnchen Pulver fallen durchs Zündloch in die ZH-Zuführung.
    Das kann ich nicht verstehen.1. merkt man ja, wenn kein Zünder gesetzt wird und
    2. kommt das Pulver erst in die Hülse wenn sie an der Zuführung vorbei ist.
    MP

    Das war z. Bsp. auch so eine Sache, die mich an den Hornys ankotzte, die "Übersetzung" der Kniegelenke ließ nicht viel gefühlte Rückmeldung beim Zündersetzen zu. Da war die Hebelbewegung nur ein paar wenige Milimeter. Bei der Dillon kommt da viel mehr "Feedback".


    Schöne Homepage und geile Sägen!!!!!!
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  • Stefan S. schrieb:


    Zu den Hornadys denke ich schon, dass die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Würde mich selbst mal interessieren, wie die neuen Hornys laufen......

    Gruß Stefan
    Also ich kann dir nur sagen:
    Gestern bei ca. 120 Stück (also wenig repräsentativ) nur eine Störung, und das war mein Fehler, weil ich eine gerissene Hülse übersehen hatte, die sich dann in der Kalibriermatrize verneigt und verbogen hat.
    Davor bisher ca. 250 Stück, keine Störung.
    Also noch sehr wenig Erfahrung, aber zumindest scheint sie lauffähig zu sein.
  • DerMarc schrieb:

    Stefan S. schrieb:

    Zu den Hornadys denke ich schon, dass die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Würde mich selbst mal interessieren, wie die neuen Hornys laufen......

    Gruß Stefan
    Also ich kann dir nur sagen:Gestern bei ca. 120 Stück (also wenig repräsentativ) nur eine Störung, und das war mein Fehler, weil ich eine gerissene Hülse übersehen hatte, die sich dann in der Kalibriermatrize verneigt und verbogen hat.
    Davor bisher ca. 250 Stück, keine Störung.
    Also noch sehr wenig Erfahrung, aber zumindest scheint sie lauffähig zu sein.
    Hallo DerMarc,

    dann gib mal bitte Feedback, wie sich deine Hornady so schlägt. Die Hornady´s haben meiner Meinung nach schon ihre Daseinsberechtigung, allein das Bushing-Bajonett System ist ein unschlagbarer Vorteil!!! Wie bereits beschrieben, ich hatte damals die erste Generation, und die hat mir oftmals die Zornesröte ins Gesicht getrieben....
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  • Bitte dazu ein neues Thema aufmachen, oder bei meinem alten Pressenvergleich anhängen.
    Dillon XL 650 oder Hornady Lock-N-Load AP
    Gruß Hermann :)

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