Ladedaten .50 AE

  • Ladedaten

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  • Ladedaten .50 AE

    Hallo zusammen,

    dann will ich doch mal der Erste sein hier.

    Hier die Daten für meine Desert Eagle mit 6 Zoll Lauf:
    30,0 gr. H110, 325 gr. Speer HP, Starline-Hülse, CCI LP Magnum (350), OAL ist 40,0mm, Taper-Crimp

    Alle Daten ohne Gewähr!

    Schiesst sich recht angenehm und recht präzise.

    Grüße

    Andy
  • Hier meine Ladedaten für die Fuffziger mit verschiedenen Pulvern (War mal eine Versuchsreihe von mir, als Hodgdon nicht zu bekommen war, Schwerpunkt setzte ich auf Lovex, weil gut und günstig und zuverlässig zu bekommen)

    Alle Ladedaten unter gleichen Rahmenbedingungen, siehe weiter unten




    Lovex D037.2 25,2 grain , repetiert sauber, kaum Mündungsblitz lt. QL 1871 bar, 396 m/s bei 6" Lauf


    Lovex S040 25,5 grain, Waffe repetiert, kaum Mündungsblitz lt. QL 1849 bar, 393 m/s bei 6" Lauf


    (Zur Vollständigkeit:)


    Lovex
    S053 32,0 grain, Waffe repetiert, aber unverbrannte Pulverreste
    im Lauf und somit auch im Drehverschluss, nach 2-3 Schuss kamen die
    ersten Zuführstörungen, weil sich Pulverreste an den Verschlusswarzen
    sammelten und der Verschluss nicht mehr schloss, unter 30 grain keine
    zuverlässige Funktion der Waffe (repetierte nicht mehr richtig, somit
    keine Patronenzufuhr, vom Schlittenfang nach dem letzten Schuss ganz zu
    schweigen)


    Lovex S060 29,5 grain, Schießt zwar, aber
    keine Repetierfunktion (Hülse wird ausgeworfen, das war es auch dann)
    identisch mit der Ladung < 30 grain S053



    Andere Pulversorten:


    Vectan
    SP3 31,0 grain, kerniger Rückstoß, etwas weniger "Lichteffekte"
    als mit H110, Ladedaten von der Vectan HP, guter Ersatz zu H110, etwas
    geringere Dichte als H110 (volumetrisch entsprechen 30,5 gn H110 = 29,5
    gn SP3) keine QL Berechnung möglich da Vectanpulver nicht hinterlegt ist, lt. Vectan Homepage 27-33 grain


    Vithavuori N110 29,0 grain, Funktionierende harte Ladung, lt. QL 1877 bar, 411 m/s bei 6" Lauf


    Meine Favoritenladung:


    Hodgdon
    H110 31,0 grain, bewährte RUMMS Ladung mit viel Lichteffekt und
    herzhaftem Rückstoß (Ladung kann lt. einschlägigen Foren bis 34,8 grain geladen werden, dann
    eine echte Fullhouse-Ladung mit gewaltigem Feuerball), lt QL bei 31,0
    grain 1540 bar, 378 m/s bei 6" Lauf


    Meiner Meinung nach ist das H110 das
    gutmütigste Pulver für die .50AE, ein starkes Magnumzündhütchen wie das
    CCI350 aber vorausgesetzt. Versuche, das H110 mit anderen Zündern zu
    "starten" waren unsicher (öfters Nachbrenner mit teilweise 0,5-1 Sekunde
    Verzögerung, bzw brannte das Pulver nicht vollständig ab, mit manchen
    Zündern wurde das Geschoss UND die komplette Pulvercharge einfach nur
    2cm nach vorne geschoben )




    Rahmenbedingungen:


    Hülse: IMI


    Zündhütchen: CCI 350


    Geschoss: H&N HPHS .501 300grain


    OAL 40,5mm


    Hülsen entzündert und im Nasstumbler mit Edelstahlstiften gereinigt


    vollkalibriert mit der RCBS Hartmetallmatrize (ungefettet), leichter Tapercrimp (Crimp ein selbstständiger Arbeitsgang)


    geladen auf einer Dillon XL 650


    Alle Ladedaten ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich


    Anmerkung zu den H&N Geschossen:

    Ich habe meine Desert Eagle seit 1999, bis jetzt hat sie ca. 5000 Schuss auf dem Buckel, wahrscheinlich aber eher mehr.


    In den einschlägigen Foren ist oft zu lesen, dass man aus der Desert Eagle KEINE Bleigeschosse (und auch die H&N Geschosse) verschießen
    soll, da sich durch Bleiabschabungen die Gasentnahmebohrung zusetzen kann, hier meine Erfahrung:

    Ich kann nicht bestätigen, dass die Gasentnahmebohrung sich bei mir zugesetzt hat. Ich
    machte mir letztes Jahr mal die Mühe und "flutete" den Gasentnahmekanal
    mit einem chemischen Laufentbleier und ließ diesen einwirken. Nach 30
    minütiger Einwirkungszeit leerte ich den Entbleier aus, dieser hatte
    keinerlei Verfärbung (so wie man das eben kennt, wenn man einen
    bleiverschmierten Lauf reinigt)


    Des Weiteren teste ich von Zeit zu Zeit die
    Gasentnahmebohrung mit einem einfachen Trick: Lauf gründlich reinigen
    (sonst gibt´s ne schwarze Gosche), an der Mündung den Lauf mit einem Finger
    zuhalten und am Patronenlager reinpusten, dabei sollte man da, wo der
    Gaskolben unterhalb der Mündung sitzt, es zischen hören und auch die
    entweichende Luft spüren (könnte man sicher auch mit einem
    Versuchsaufbau mittels Pressluft machen, aber mir reicht mein
    "Funktionstest")


    Zum Schluss: Jetzt, nach diesen ca. 5000 Schuss
    merke ich, dass die Federn langsam erlahmen (neuer Federsatz ist schon
    da, habe es aber noch nicht geschafft, diese zu wechseln. Und sie hat
    auch noch keine gravierenden Aussetzer.


    MfG


    Stefan
    Achtung!! Alle Angaben und Daten ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!!!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stefan S. ()

  • @Stefan S.
    Das war mal ein richtig guter Beitrag!

    Stefan S. schrieb:

    RCBS Hartmetallmatrize
    Dieses 500.- Euro tuere Teil, wenn ja, kannst Du mal ein Bild von der Matritzen Öffnung machen.

    Stefan S. schrieb:

    (öfters Nachbrenner mit teilweise 0,5-1 Sekunde
    Verzögerung, bzw brannte das Pulver nicht vollständig ab, mit manchen
    Zündern wurde das Geschoss UND die komplette Pulvercharge einfach nur
    2cm nach vorne geschoben )
    Den selben Effekt hatte ich schon bei .357 full house Ladungen mit dem D037.2 und Magnum Zündern von S&B!
    Seitdem, nur noch CCI.

    Die Liste kann ich noch etwas erweitern. DE .50AE mit 6" Lauf.
    32,5gn H110 unter einem 300gn Speer SPHP (repetierte einwandfrei) mit 32,0gn keine Funktion!
    25gn A2400 / 350gn IMI TM / ergab 408m/s, 1888 J. (repetierte einwandfrei) sehr präzise.

    Eine softe Scheibenladung mit 1360 J entsteht mit folgendem Rezept:
    25,5gn H110 / 350gn Speer SPHP (repetierte einwandfrei)

    Zündis waren CCI 350
    Hülsen von Starline

    (Alle Angaben ohne Gewähr, jeder Wiederlader ist selbstverantwortlich usw.)

    Gruss
    - N -
    "I am pretty sure Dick Casull didn't design the FA M83 for shooting bullseye."
    "Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA."
    [img]http://www.fa-shoot.de/fas_2018.png[/img]

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norfok ()

  • @Norfok: Erstmal Danke für das Lob.

    Ich dachte mir, ich lass andere DE bzw. .50AE User auch mal an meinen Erfahrungen teilhaben.

    Richtig, es ist die 500,- Euro Matrize. Diese hat nicht das übliche 7/8 - 14" Gewinde, sondern ein 1" - 14 Gewinde.

    Und da ich relativ viel mit meiner kleinen Fuffziger schieße, verbrachte ich deshalb Anfangs mehr Zeit in meinem Wiederladekeller als auf dem Schießstand.

    Die erste richtige Zeitersparnis war dann die Anschaffung der Hartmetallmatrize. Allein das Fetten und Entfetten nervte und kostete viel Zeit. Zumal ich bis dato die .50 AE über die Rock Chucker bediente.

    Und vorletztes Jahr kam dann die "Erlösung"!! Bei Ballistikservice sah ich dass es einen Conversion Kit für die .50 AE gab. Den flux gekauft, auch mit dem Hintergedanken, dass ich vielleicht die große Kalibriermatrize in den Toolhead integrieren kann. Ich muss hier erwähnen, dass ich im Besitz einer Drehbank und Fräsmaschine bin...

    Ich maß dann die Matrize aus und riskierte eben, dass mein Versuch, ein großes Gewinde in das 650er Toolhead zu bohren, schief läuft. Aber tatsächlich, es ging. Wobei es da so kanpp zugeht, dass man nach dem Gewinde bohren die Flanken außen erkennt und ein bisschen verschleifen muss, sonst setzt die Toolheadplatte an diesem "Grat" an und passt nicht mehr in die Presse.

    Das Ganze hat aber zwei kleine Pferdefüsse:

    1.) Ich wollte Anfangs (wie bei Progressivpressen üblich) Alles auf einmal machen (kalirieren, aufweiten und Pulver rein, Geschoss setzen, crimpen), aber der Kraftaufwand war mir zu enorm und ich hatte meine Zweifel, dass die Presse das ewig mitmacht.
    Ich habe daraufhin die Arbeitsschritte aufgetrennt. Ich nehme die entzünderte und wetgetumbelte (Anglizismen eingedeutscht :) ) Hülse und mache zunächst außer Kalibrieren nichts. Dann werden die Hülsen nochmal auf der Dillon mit einem zweiten Toolhead "restbehandelt". Ist zwar nicht Sinn der Sache mit einer Progressivpresse aber immer noch wesentlich schneller als mit der Rock Chucker.

    2.) Die Matrize sprengt mit ihren Ausmaßen (vor allem der Durchmesser) den Rahmen, was die üblichen Pressen so verkraften bzw. aufnehmen können. Da der Hartmetallring in der Matrize ja auch Platz benötigt, ließ RCBS an dieser Matrize die Fase weg. Eben diese Fase, welcher es der Hülse ermöglicht, "das Loch zu finden". Auf der Rock Chucker kein Problem, da setzt man ja eh jede Hülse von Hand ein und hilft dann ggfls ein wenig beim "einführen" nach. Auf der Dillon hat das echt Nerven gekostet.

    Mir kam dann die Idee, die Zündhütchenausstoßstange zu entfernen (Ich entzündere meine Hülsen, bevor ich sie wettumble) und mir aus Aluminium eine konische Hülse zu drehen, welche eben als Einführhilfe dient.
    Was soll ich sagen, es funktioniert!! So lade ich auf der Dillon gut und gern 250 - 300 Patronen in der Stunde und bin dabei noch gemütlich unterwegs.
    Wobei ich eh von Hektik an der Wiederladepresse nichts halte.

    Allein das "Hülsen-nicht-mehr-in-die-Hand-nehmen-müssen" ist schon eine Wahnsinnserleichterung.

    So, jetzt schick ich den Beitrag mal ab und versuch im nächsten die Bilder von der Matrize einzustellen. Ich bin nämlich sowas von "Kommbjuta-Auskenner" das kann sich keiner vorstellen......
    Achtung!! Alle Angaben und Daten ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!!!
  • Die Gewindeflanken knutschen den Pressenrahmen 8)

    Ich habe es riskiert mit der Matrizenplatte und es hat funktioniert.

    Noch eine kleine Anmerkung zum Laden der .50AE auf der Dillon XL650:

    Ich habe gestern mal wieder 300 gereinigte und entzünderte Hülsen auf der Dillon kalibriert. Von der Größe der Hülsen ist das die Grenze, was die Dillon so noch "bewegen" kann.

    Vom Casefeeder, der mit der large Pistol Zuführscheibe die Hülsen nicht sonderlich schnell zuführt,
    über das Plastikzuführrohr des Casefeeders (da passen die Hülsen gerade so durch, ab und zu bleibt eine Hülse an der Schaltfahne des Endschalters hängen)
    über den Hülsenzuführblock (der muss 100%ig sauber eingestellt sein, während kleinere Hülsen wie eine .45 Auto oder .308 Win sich ihren Weg suchen)
    bis zum Einpassen der HM Matrize in den Matrizensockel (klar, man könnte auch die normale Kalibriermatrize nehmen und die Hülsen mit dem Dillon Fett einsprühen, dann glibbert aber das Zeugs an der Presse rum und die Hülsen müssen wieder entfettet werden)
    und dem erforderlichen Kraftaufwand (beim Kalibrieren darf man schon ordentlich am Hebelchen ziehen)

    Aber es funktioniert, bloß sollte man nicht "schnell" mal laden wollen.

    Ich habe mir an meiner Dillon eine Geschosszuführung dran gebastelt (Hauptsächlich 9mm und .38/.357) so a la GSI Bulletfeeder, da kann man dann auf der Dillon "Tempo" machen. Da bekomme ich, wenn meine Frau mir Zündis aufpickt, locker 1200 Murmeln die Stunde gequetscht. Was bei der Fuffziger aber auch total überzogen wäre. Da reicht mir meine Menge von 250-300 Mürmelchen die Stunde.

    Gruß Stefan
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  • Ich habe mir gerade eben nochmal das GSI Viedeo angeschaut, damit da nichts falsch rüber kommt.

    Ich habe mir das Funktionsprinzip von GSI abgeschaut und so etwas "Ähnliches" gemacht. Ich hätte auch das Hornady System nehmen oder "kopieren" können.

    Aber dann hätte ich eine Station auf der Dillon "opfern" müssen, entweder den Powder Check oder den seperaten Crimp.
    Und da ich beides beibehalten wollte (Der Powdercheck lässt einen beruhigt schlafen und schießen und Geschoss setzen und gleichzeitig crimpen ist in meinen Augen Murks), bin ich den GSI Weg gegangen.

    Eine Zuführeinheit (ähnlich eines Zündhütchenzuführers a la Hornady Progressivpresse) führt mir ein Geschoss unterhalb der Setzmatrize zu und die korrekt aufgeweitete Hülse nimmt das Geschoss auf und das Geschoss wird in die Hülse gepresst.
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  • 1200 Stück pro Stunde ist schon eine Menge, im Schnitt also alle 3 Sekunden den Hebel ziehen.
    Wenn da mal etwas nicht passt hast bei der Geschwindigkeit gleich ein Crash. Und das gewackel der 650er mit all dem Brimborium und Klimbim daran, Auweier...
    Es scheint zu funktionieren aber Dillon und so ein Stress ist nichts für mich.
    Ich lade mit meiner L-N-L AP, gemütlich und ganz entspannt, im Schnitt so ca. 300 pro Stunde. (Ohne Automatische Hülsen und Geschoss Zuführung)
    Eine Hornady Bulletfeeder samt der Plexiglasröhrchen liegt zwar im Schieber aber der Kram funktioniert nicht richtig.
    Liegt wohl an den .45 Ares Pillen, die sind in 452 und die Matritze hat 451!?
    Den Bulletfeeder 357 von RCBS bekam ich garnicht zum laufen, von dem Teil habe ich graue Haare bekommen, sollte man am zweiten Brückenpfeiler in Worms versenken, das verdammte Drecksding.
    "I am pretty sure Dick Casull didn't design the FA M83 for shooting bullseye."
    "Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA."
    [img]http://www.fa-shoot.de/fas_2018.png[/img]
  • Ich muss gestehen, dass an meinen Dillons nicht mehr viel original ist. Bei meinen wackelt nix, kein Pulververschütten, die Zündhütchen passen (also richtig rum, kein verkanten, keine Explosionen), die Munition wird richtig sauber geladen. Ich habe da aber auch seeeehr viel Hirnschmalz reingesteckt.
    Ganz im Gegenteil, die 1200 Murmeln die Stunde schaffe ich ganz entspannt, WENN meine Frau mir zur Seite steht und alles drum herum richtet und nachfüllt. Alleine schaffe ich ungefähr 800-900 Patronen pro Stunde, diese aber äußerst entspannt.
    Ach ja, ich hatte auch mal eine Hornady L-N-L, war die erste Generation. Das Ding war in meinen Augen eine Katastrophe. Manche Sachen waren gut gelöst, manche Sachen stümperhaft gelöst. Stümperhaft zum Beispiel der Pulverfüller mit seinem Gestänge. Blieb bei mir öfters mal hängen und so manche Patronen hatten lediglich das Zündhütchen als Treibladung......

    Die "Konstruktionsfehler" der Dillon (ich weiß, es klingt anmaßend) habe ich weitestgehend ausgemerzt. In meinen Augen sind die größten Schwachstellen der Dillon die Zündhütchenzufuhr und die vielen bewegten Teile, die gleitend entworfen wurden. Bei meiner Dillon wurden alle Gleitflächen mit Kugellagern ausgestattet. Allein schon dadurch läuft die Dillon richtig ruhig und präzise.

    Und beim Bulletfeeder habe ich den Hornady gekauft. Wohl gemerkt den "Bottich" der die Geschosse ins Rohr befördert, die eigentliche Geschosszuführung (Geschoss vor der Hülse plazieren, damit diese das Geschoss aufnehmen kann) ist eine Eigenkonstruktion, welche wirklich fehlerfrei funktioniert. Ich bin nur an diverse Geschosse gebunden, Hohlbodengeschosse funktionieren z. B. gar nicht. H&N, LOS laufen gut, mehr brauch ich nicht. Und FMJ Geschosse mit flachem Boden gehen alle!!

    Gruß Stefan
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stefan S. ()

  • Ich schieße eine Grizzly in .50AE. Da ist die Funktion auch mit geringen Ladungen von N340 und 300gr H&N gewährleistet. Ansonsten nehme ich H110 ohne Probleme mit Magnum ZH von CCI. Angenehm schießt sich eine Grizzly mit Ladungen um die 33gr H110 eher nicht da hat die DE mehr Gewicht und der Gasdrucklader schluckt auch. Dafür kann man die Grizzly noch führen - wenn man will...
  • Meines Wissens nach wurde die DE mal bei türkischen und französischen Drogendezernaten geführt. Also kann man die auch führen....

    Nur sollten neben dem Gürtel ein paar Hosenträger das Ganze sichern..... :ironie:

    Aber Spaß beiseite, die Grizzly ist eine sehr schöne Waffe!!!
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  • Stefan S. schrieb:

    Ich muss gestehen, dass an meinen Dillons nicht mehr viel original ist. Bei meinen wackelt nix, kein Pulververschütten, die Zündhütchen passen (also richtig rum, kein verkanten, keine Explosionen), die Munition wird richtig sauber geladen. Ich habe da aber auch seeeehr viel Hirnschmalz reingesteckt.
    Ganz im Gegenteil, die 1200 Murmeln die Stunde schaffe ich ganz entspannt, WENN meine Frau mir zur Seite steht und alles drum herum richtet und nachfüllt. Alleine schaffe ich ungefähr 800-900 Patronen pro Stunde, diese aber äußerst entspannt.
    Ach ja, ich hatte auch mal eine Hornady L-N-L, war die erste Generation. Das Ding war in meinen Augen eine Katastrophe. Manche Sachen waren gut gelöst, manche Sachen stümperhaft gelöst. Stümperhaft zum Beispiel der Pulverfüller mit seinem Gestänge. Blieb bei mir öfters mal hängen und so manche Patronen hatten lediglich das Zündhütchen als Treibladung......

    Die "Konstruktionsfehler" der Dillon (ich weiß, es klingt anmaßend) habe ich weitestgehend ausgemerzt. In meinen Augen sind die größten Schwachstellen der Dillon die Zündhütchenzufuhr und die vielen bewegten Teile, die gleitend entworfen wurden. Bei meiner Dillon wurden alle Gleitflächen mit Kugellagern ausgestattet. Allein schon dadurch läuft die Dillon richtig ruhig und präzise.

    Und beim Bulletfeeder habe ich den Hornady gekauft. Wohl gemerkt den "Bottich" der die Geschosse ins Rohr befördert, die eigentliche Geschosszuführung (Geschoss vor der Hülse plazieren, damit diese das Geschoss aufnehmen kann) ist eine Eigenkonstruktion, welche wirklich fehlerfrei funktioniert. Ich bin nur an diverse Geschosse gebunden, Hohlbodengeschosse funktionieren z. B. gar nicht. H&N, LOS laufen gut, mehr brauch ich nicht. Und FMJ Geschosse mit flachem Boden gehen alle!!

    Gruß Stefan
    Hallo,

    da Du meine Neugier geweckt hast (ggf. auch andere) würde ich Deine Verbesserungen an Deiner Dillon gerne im Tuning Bereich von Pressen detailliert nachlesen - auch gerne mit Bildern untermalt. :)
    Sofern Dein Patent angemeldet und anerkannt wurde.

    Grüße aus dem verregneten Bonn
    :tauch:
    Grüße
    :resp:


    PS: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich/ eigenverantwortlich, ohne Gewähr für die Angaben/ Tipp / Ladedaten / Infos usw... :grueb:

    (Dillon XL650², Dillon RL1050, RC+Partner, Wilson/ Hornady/ Lee/ Lyman/ usw. alles was geht...)
  • Ich habe da keine Patente angemeldet. Ich hab da lediglich Sachen, welche ich an den Dillons als Schwachstelle erkannt bzw. empfunden habe, verbessert (also für mein Empfinden....)
    Oder meinst du meine Geschosszuführung?
    Achtung!! Alle Angaben und Daten ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!!!
  • Hallo, vor allem die Verbesserung der ZH Zufuhr würde mich interessieren. Ich habe eine 550B da ist der Zünhütchenschieber ausgeleiert und möchte da auch eine Kugellagerführung bauen.
    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
  • Zur ZH Zuführung bei der 550 kann ich nichts beisteuern,die funktioniert ja eher wie bei Hornady als bei ihrem "Großen Bruder". Aber wenn ausgeleiert, würde ich ich ausgelutschten Teile erstmal erneuern, sonst brauchst du über Verbesserungen oder "Tuning" nicht drüber nachzudenken. Und wenn es um die Dillons geht, sind wir hier falsch. Zumal ich im Dillon Unterforum hier ja schon einiges beigetragen habe.
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  • Hallo,
    ich habe mal das Vithavuori N 105 mit 18,5 gr. ausprobiert.
    Hülse von Hornady, ZH CCI 350 und Geschoß 325 gr. JHP von Speer.
    Gesamtlänge 40mm.
    Moderater Rückstoß mit einwandfreier Repetierfunktion. Die Hülsen werden schön nach oben weit genug ausgeworfen.
    Sehr sauberer Abbrand. Mündungsblitz ist vorhanden aber unspektakulär. ;)
    Theoretisch kann ich praktisch alles.