Shellholder-Plate hakt

  • Hallo Forum,


    ich habe bei meiner neuen LNL bemerkt, dass die Shellholder Plate beim Laden 4 mal genau passt, aber beim 5. Mal hochgehen etwa 1mm zu wenig dreht, so dass ich mit dem Daumen den letzten Stubs geben muss. Man merkt und hört auch dass es dann einrastet und es stimmt wieder alles. Wenn ich das nicht machen würde, würde die Hülse mit dem Rand knapp unter dem Rand des Pulverfüller-Expanders sitzen und bei weiterem hochdrücken würde die Hülse am Rand etwa 0,5cm breit eingedrückt. Also ein kleiner Stups, alles passtwieder und weiter...
    Woran liegt das? Nochmal fetten? Ich steh gerade auf dem Schlauch... :krat:

  • Wenn alles sauber ist, vielleicht auch mal den Indexer einstellen.
    Denn wenn Deine neue Presse mal etwas eingelaufen ist, macht eine Justierung alles wieder geschmeidiger.

    Gruß Hermann :)


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    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • @badaboom,
    wie @treppenfahrerschon gesagt hat. Nach ein paar Runden musste ich bei meiner damals neuen LNL auch das Timing (Index) nachjustieren. Ich mache aber auch bei Kaliberwechsel immer sauber und ein bis zwei Tropfen Öl unter die Shellholderplatte.


    Gruß Jörg

  • Moin Rentner aber das mit dem Oel laß mal sein da wo Oel ist bleibt Schmutz hängen .
    Die Platte und die Stifte die dort einrasten um sie zu drehen sind gehärtet und benötigen kein Schmierstoff. Ich habe diese Presse schon ca. 30 Jahre und da unten ist noch nie was kaputt gegangen.


    Schöne Grüße Lusches

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  • Hallo,
    Du kannst die Platte mit DRY LUBE (Trockenschmiermittel) behandeln.
    Es sollte halt kein Pulver oder Schmutz durch Öl festgehalten werden. Die mit Federdruck gelagerten Kugeln minimal mit einem Punköler behandeln.


    Bei mir läuft die Platte dann sehr ruhig ohne an den Rastpunkten zu springen und ohne das die Hülsen viel Pulver verschütteten.


    Zudem bei Bedarf mit den beiden am Schrauben am niedergedrücktem Arm die Indexerzkrallen verstellen.


    Ggf.. aber auch den Schlitten für die Zünderzrufuhr überprüfen ob den leichtgängig das letzte Stück (bis er ganz eingefahren ist) bis zum Ende wieder "zubringt" ohne zu hacken.


    Hülsenhalteband durch die Hand gleiten lassen und prüfen ob dort feste Knicke zu spüren sind oder überhaupt prüfen ob es beim Auswurf "in die Führung untertaucht" und bei der Kalibrier Matrize wieder sauber auftaucht.


    Gruß Martin

  • Moin @Lusches,
    ja ne ist klar. Man darf natürlich nicht zu viel Öl draufkippen, ein Tropfen reicht. Bei mir läuft das seit fünf Jahren so wie "geschmiert". Ich mache aber wie gesagt regelmäßig sauber und kontrolliere dabei auch die Feder und den ZH-Zuführer, wie @Martin schon geschrieben hat.


    Gruß
    Jörg

  • Danke schonmal, dann werd ich mir wohl mal die Indexer genauer ansehen, die Platte hatte ich schon mit drylube behandelt, daher schau ich jetzt mal in die Etage drunter...

  • :thumbsup:
    Habe ich leider auf die schnelle nicht gefunden.

    Gruß
    Karl-Heinz

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    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Das nicht immer vollständige Einfahren in die Indexposition hab ich bei meiner LNL nach längerem Gebrauch auch durch minimale Justierung der beiden "pawls" -wie oben genannt, beseitigt.

    Wenn sich das oft als recht ruppig beschriebene Wechseln der Positionen -führt gerne auch mal zu Herausschwappen von Pulver- durch leichtes Schmieren nicht beseitigen lässt, empfehle ich, die Unterplatte auszubauen (eklig, weil dazu die Messingröhre für ausgestossene ZH mal mit mehr oder weniger Gewalt möglichst ohne eindellen abgezogen werden muss) und vor den jeweiligen Indexlöchern eine Art Rampe einzukehlen.


    Hab das bei meiner auch gemacht (Anleitungen gibt's bei YT zu Hauf), in Ermangelung eines Dremels kleine Rundfeile in Akkuschrauber, geführt mit danach wunden Fingern und minimal angekehlt.

    Seitdem läuft sie tatsächlich butterweich und wechselt ohne Rucken.


    Aus meiner Sicht recht simple Tuningmaßnahme und besser als andere Herangehensweisen, wie z.B. durch Körnerschläge auf die shellholder-Platte von oben auf Position der Kugeln diese strammer nach unten zu treiben.


    Gruß,

    Naglfar

  • Lol, wir Schützen (und insb. Wiederlader) sind ja in der Regel schon eher etwas auf der introvertierten Seite (ich auch), aber der Typ aus dem Video setzt da ja ganz neue Maßstäbe!! :sch:


    Sorry für die unqualifizierte Anmerkung, aber ich komme hier aus dem Schmunzeln nicht mehr raus (introvertiertes Äquivalent zu Lachanfall)... ;)


    Grüße


    E.C.

    Nur ein Narr macht keine Experimente.
    (Charles Darwin)