3D Druck - Bullet-/Case Feeder und Co.

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Am 23.12.2018 wird das Forum aufgrund eines nicht mehr zu verschiebenden Software Update für einige Stunden nicht zur Verfügung stehen.
Ich werde mich bemühen die Unterbrechung so kurz wie möglich zu halten.Es werden alle Beiträge und andere Inhalte komplett übernommen.
Wie es hinterher aussieht kann man sich auf www.gromm.net schon mal ansehen.

  • 11tes Gebot schrieb:

    Eines kann ich euch aber garantieren. Bis die Teile so aussehen wie ihjr das denkt und bis das so funktioniert wie ihr das glaubt (inkl enormem Zeitaufwand) könnt ihr euch die Originale 3x kaufen.

    Wer gerne bastelt, für den is das das Richtige, für alle andere Finger weg !!!
    Alleine bis ihr verstanden habt wie man in 3D zeichnet vergehen Wochen...
    Das Setup des Druckers selber geht auch nicht so schnell.
    lasst euch nicht abhalten. Hab grad mal innerhalb weniger Stunden einen Rohrzylinder mit eingeprägter Schrift erzeugt.
    tinkercad.com
    oder Freecad.
    Freecad ist etwas anspruchsvoller, dafür kann man aber mehr machen.
    In Thinjercad kann man sogar von Bildern ein 3D-Modell erstenn. Obs wirklich so einfach ist, k. A. Ist auf jeden Fall Nacharbeit notwendig.
    In TC ohne Freiflächen ist wirklich einfach zu erlernen. Es gibt für beide sehr ausführliche Tutos auf YT, sogar in deutsch.
    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • Moin moin,

    also mein Bulletfeeder hat den ersten Test schon bestanden.




    Und zu den Kosten:
    Motor kam um die 20€
    Microschalter für 2,70 €
    Netzteil habe ich noch eines rumfliegen
    On/Off Schalter für 5,99
    Drehzahlreglung für 6,99
    Material geschätzt unter 1 KG Filament welches dann nochmal mit ca. 20 € zu buche Schlägt
    Schrauben hatte ich da
    Also alles in allem überschaubar.....

    Es fehlt mir noch die Zuführfeder zur Matritze .....

    Die Bulletfeeder Matritze darf man dabei nicht rechnen - die müsste man bei einem gekauften Feeder auch separat anschaffen.

    Der Drucker, Anycubic I3 Mega war schon vorhanden....

    Der immense Zeitaufwand ? Naja - Datei auf die SD Karte - Karte in den Drucker - schauen ob es gut anläuft und dann macht er das eh von alleine :D

    Also ich finde es nicht teuer - 3 originale von Hornady würde ungefähr 1200 € kosten :P

    thingiverse.com/thing:2504314 alles in der Datei dabei - Grundgerät, BulletPlates, verschiedene Halterungen etc....
    .... ACHTUNG! Wiederladen kann süchtig machen!
  • Hi,

    die Base ist das Größte Teil mit 15,5 cm X 18 cm und einer Höhe von 12 cm

    Da druckts dann auch schon 20 Stunden dran - aber wie gesagt, das macht er alleine :)
    .... ACHTUNG! Wiederladen kann süchtig machen!
  • Ich hab aufgrund der Build-Plate (Halterung) gerade bei den großen Druckaufträgen so ein bisschen Probleme mit der
    konkaven Oberfläche. Ich hab mir jetzt deshalb die 3mm Alu Halterung bestellt mit Silikonpuffer statt der Feder und hoffe dann auch noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Auf 15x15 sind die Perfect. Inzwischen Drucke ich mit neonfarbenen Fillament (leicht durchsichtig). Hat was von Candy-Land ;)

    An den Bullet-Feeder wage ich mich dann auch demnächst ran. Im Prinzip sind es ähnliche Teile wie ich beim DIY Nass-Tumbler verwendet habe (Netzteil, Motor usw.). Finde ich daher auch praktisch, weil bereits alles bekannt und in den Schaubensets usw. ja auch meist mehr drin ist. Viele Projekte mit dem 3D Drucker basieren ja auf den gleichen Komponenten (wie Stepper-Motor usw.).

    Aber danke mal für deine Übersicht. Mit dem Preis hab ich auch grob gerechnet. Wobei 1 kg Fillament mehr als erwartet ist (liegt wohl an den empfohlenen 80% Infill?). Der Case-Feeder hat ja knapp ne 1/3 Rolle gebraucht (20% Infill). Aber es gibt inzwischen auch glaube ich 2 Versionen vom Bullet Feeder. Mal gucken was es wird.

    P.S.: Statt der original Caliber Plate würde ich diese nehmen:
    thingiverse.com/thing:2881062

    Dort sind die Kaliber bereits im Druck mit drauf, sofern die nicht schon im Paket aktualisiert wurden.


    Frage: Hat schon jemand das hier gedruckt? thingiverse.com/thing:2772454
    Das sind ja zusatzteile für den OpenBullet Feeder. Machen die Sinn oder sind das Verbesserungen (ich seh da vor allem den Hinweis für Dillon Pressen, mit denen ich nichts anfangen könnte)?

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von BrainBug ()

  • @BrainBug
    Die Bullet Plate von mir hat auch die Kaliberbeschriftung auf der Platte :thumbsup:

    thingiverse.com/thing:2772454 hab ich aus dem Paket des DIY Bullet Feeders - ging ganz gut zu drucken ..... das ist die Bulletzuführung die auf die Matritze kommt, darin ein Microschalter der den Feeder stoppt wenn die Zuführung voll ist. Es gibt Adapter für verschieden Matritzen ..

    Ach ja - das mit dem Filament war grob geschätzt ..... es ist wahrscheinlich wesentlich weniger ..... hab das aber nicht so im blick gehabt weil ich auch mit rot gearbeitet habe ...
    Bilder
    • Tube.jpg

      260,71 kB, 768×1.024, 17 mal angesehen
    .... ACHTUNG! Wiederladen kann süchtig machen!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Schiggi ()

  • fertig.
    Das ist ein Teil des Vorratstanks für die Geschoßzuführung an der LEE.
    In die 4 Löcher kommen die Plexirohre, in welchem sich die Geschoße befinden. Durch den unteren Teil werden sie der Zuführung zugeführt. Ist ein Rohr leer, wird auf das nächste volle weitergedreht. Genau so funktioniert das Original für die Hülsen.

    An der Verarbeitung muss ich noch etwas feilen...
    Gefällt mir so noch nicht. Mir war nicht klar, dass ich die STLs erst noch nach gcode wandeln muss. In der Beschreibung stand, liest auch STL :whistling:
    Zeichnungen wurden mit Thinkercad erstellt.
    Die Betteinstellung macht noch probleme... Dadurch stimmt der erste Layer nicht.
    Bett 60°
    Nozzle 230°
    PLA 1,75


    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • Also aus meiner bisherigen 3d Erfahrung, da ich nun auch son Teil habe, kommen mir deine 230° für PLA etwas viel vor. Ich druck mein PLA mit 205°. Mach doch am besten mal nen Temp Tower. Dann siehst du was geeignet ist. Hast du auf dem zweiten Bild einen Elefantenfuß? Wenn ja, dann zu tief gelevelt.
  • Für PLA ist 230 auch zu heiß. Wenn du gutes bis normales Filament hast, kannst du mit 200-210 die erste Schicht drucken. Dann kannst du in der Regel sogar auf 190-200 runter für die nachfolgenden Schichten.

    Das Bed kannst du mit 60-70 betreiben je nach Filament.

    Wichtig ist aber das Leveling und da kannst du nie gute Ergebnisse erzielen, wenn das nicht passt. Ich hab dafür das 5-Point Leveling Objekt von Thingiverse genommen, das geht in knapp 3-5 Minuten und du weißt ob es passt. Das mit dem Papier ist nicht immer ganz genau. Bei dem 5-Point Test habe ich dann während dem Drucken auch gleich an den Stellschrauben gedreht, so siehst du bereits sofort den effekt. Nur Aufsetzen solltest halt nicht. Ich hab auch dann eine viel bessere 1. und letzte Schicht bekommen (optisch war die erste vorher relativ deutlich mit Linien durchzogen). Du darfst ruhig dicht ran, allerdings muss du ausreichend Luft lassen, damit du keine Probleme mit dem Retracting kriegst (die Zufuhr des Filaments klappt durch den Gegendruck dann vielleicht nicht mehr und der Motor springt).

    Wenn du kälter druckst, hast du auch nicht soviel Stringing (Fäden ziehen beim Bewegen). Ich drucke die erste Schicht auch mit 140%. Ansonsten gibt es noch die Lüftereinstellung (Anfangs nicht mehr als 40% und später dann ruhig 80-100%. Verhindert ebenfalls Stringing und erlaubt hohe Winkel ohne Stützstruktur). Dann gibt es letztlich noch den Flow-Wert, wofür du aber ein bisschen rechnen musst (einfach mal danach googeln).

    Wenn du Probleme mit dem Haft hast bei Temperaturen um 190-200 dann nimm den Raft dazu. Das verhindert das Abheben des Objektes in den ersten Schichten (ich hab z.B. nur drei Raft-Linien, das reicht in der Regel). Den Temp-Tower empfehle ich die wie zuvor geschrieben auch, grade wenn du anderes Filament nimmst, damit du weißt, was ok ist. Um die Genauigkeit zu prüfen nimmst am besten den 2x2 cm Würfel.

    Ein Tipp noch, beim festziehen der Schrauben am Bed verzieht sich oft die Halterplatte darunter. Ich hab diese gegen eine 3mm Alu Platte getauscht (etwa 30Euro fertig gebohrt im Netz) und statt den Schrauben Silikonpuffer dran. Damit sind viele Fehler weg und das Leveln einfacher oder nur noch 1mal nötig.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BrainBug ()

  • danke schon mal für die Tipps.
    Jürgen,
    was ist ein Elefantenfuss?

    Temp ist die obere Grenze des Herstellers. Hab ich deshalb genommen, weils mit 210° noch schlechter war. War jetzt auch mehr ein Versuch.

    Das autoleveling hab ich wg Problem erst mal gegen den Microschalter rückgetauscht. Muss mal suchen, warum sich das Bett verstellt. Den Fehler gefunden, aber die Ursache noch nicht.
    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • Lese mal das zu Druckproblemen:

    Link: Just3DP - 16 typische Druckprobleme

    Da ist auch Elefantenfuß usw. erklärt.

    Warping, Elefantenfuß, Stringing und Lücken an der Außenwand sind so nach meiner Erfahrung am häufigsten (bin aber auch erst seit 6 Wochen mit einem 3D Drucker gesegnet. Hab aber schon sehr viel gelesen und probiert).
  • ahh, danke.
    Im I-net findet man zwar viel, aber auch viel Quatsch, weil viele einfach nur nachplappern aber das Problem nicht verstanden haben.
    6 Wochen sind 6 Wochen mehr als ich :thumbup:
    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • Also wie gesagt hab ich die besten Ergebnisse erzielt, wenn ich beim Drucken gelevelt habe. Ich hab teilweise auch am gcode den Z-Punkt neu gesetzt auf -0,05 als Home. So kannst du ohne am Z-Stop drehen zu müssen teilweise weiter runter. Ich würde auch mit den Z-Stops anfangen und dann erst die Bed-Schrauben nehmen. Wobei ich die Ecke, die am niedrigsten/höchsten war als Anfang nahm und dann über kreuz nivelliert hab (die dann entsprechend runtergeschraubt/hochgeschraubt). Aber kriegst du alles raus, am Anfang kostet es ein bisschen Nerven und Zeit, grad wenn sich die Halterung durch den Druck verbiegt, dauert es eine weile. Gut ist es, wenn du auf allen 4 Schrauben/Ecken keine oder kaum Spannung hast (Schrauben alle gelöst/ohne Spannung). Dann musst nur aufpassen, dass sich die Knöpfe nicht selbst losdrehen, ist mir mal passiert, als sich das Bed in der y-Achse hin und bewegt hat :)

    Aber dein Ergebnis sieht soweit ja ganz ok aus. Wenn du das von 3DP gelesen hast, kriegst du das mit der ersten Schicht auch hin. Dann verhauts dir vermutlich erst mal kurzzeitig alles andere, aber das kannst dann sauber einstellen. Wichtig ist über möglichst das ganze Bed ein Testmuster zu verwenden. Sonst kann es sein, dass du gute 5x5 cm Objekte hast, und wenn du dann mal auf 15x18 druckst, verzogene Objekte hast. Meistens langt ja der kleine Bereich und es fällt erst mal nicht auf, dass nicht gut nivelliert wurde.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von BrainBug ()

  • warum das alles so mies ist. Beide X- Achsen laufen nicht synchron. Daher liegt irgendwann die Brücke mit dem Kopf schräg. Ursache: eines der Rollengleitlager. Ist aber schon gegen die Kunststoffgleiter getauscht.
    Und die beiden Führungsstangen für die x-en sind nicht parallel. Die laufen oben auseinander. Dadurch verklemmt sich die Brückenführung zeitweise. Fehler in der Herstellung. Kann man beheben, muss man aber ned. Bau den eh auf Metall um. Das Ding muss nur die Umbauteile Überleben.
    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • bei den Kunststoffgleitern musst aber aufpassen. Wenn die auseinanderlaufen machst du die sehr schnell kaputt und du kriegst sehr viel Spiel im Lager. Gute Drucke sind dann nicht mehr möglich. Das passiert bereits nach wenigen Wochen. Kann sein, das deine Welle auch nicht gut ist.

    Ich finde das sieht nach zu heißem Filament und ggf. overextruding aus. Aber schwer zu sagen, wenn du schon so hohe Temperaturen nimmst.

    Du kannst es auch mal mit meinem Standard-Profil probieren.
    Cura 3.3 Profil

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BrainBug ()

  • So, Umbau auf Alu ist fertig.
    Die schrägen Führungsstangen waren nur am Original, am Alu Umbau sitzen die genau parallel.
    Die Wellen laufen eigentlich auch ok, sind oben auch nicht geführt !
    Das Problem war ein ganz anderes:
    Als Bettauflage GFK genommen, wie von vielen (auch Tests) empfohlen. Der erste Druck klebte auch wie Hölle. Aber dann wurd es von mal zu mal schlechter. Ging nur mit Erhöhung der Temperaturen. Also Test gefahren; was gestern noch gut, ist heute sch... ?(
    Dann das GFK gewendet, besser, aber nicht so wie am Anfang. Reinigen mit Aceton bringt nix. Das Zeug klebt einfach nicht mehr am Bett, erst ab ca 90°C. Dann der Umstieg von SLIC3R auf Cura 14 mit Update auf Ultimaker Cura war dann der totale Reinfall.
    Hab jetzt noch mal eine nagelneue GFK aufgelegt und siehe da, es klebt wieder.
    Als Langzeit scheint das nix zu sein mit GFK. Im I-net sind dazu auch etliche Anfragen findbar.
    Mal sehen, wies mit Glas ausschaut.
    Oder Kapton?

    Was habt ihr für Bettauflagen?
    Für meinen Schatz


    nachher / vorher


    Bulletfeeder


    Umbau


    sieht in Natura besser aus als auf dem Bild
    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • Finde ich klasse, dass man sich seine LEGO's jetzt sebst machen kann. :D
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.