Meine Waffen laufen trocken!

  • Edelstahl auf Edelstahl frisst schon nach wenigen cm, wenn du pech hast.
    Warum wird wohl auf der Drehbank Schneidöl eingesetzt? Aus dem selben Grund wie im Motor. Ob der sich nun schnell dreht oder einfach sich nur wenig bewegt, ist völlig egal.
    Weisst du, warum Moly erfunden wurde? Damit ein Motor auch trocken noch Notlaufeigenschaften hat. Sonst wären die Piloten nämlich abgestürtzt, wenn der Motor einen Treffer in der Ölversorgung hatte.


    Unsere Waffen, meist aus Alu, werden am Schlitten geölt. Man merkt den Unterschied ! Ohne repertiert die zum Teil gar nicht mehr.


    Meine Meinung

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • Dazu würde ich folgenden Vergleichsversuch vorschlagen. Man nehme 2x 10m dicke Plastikfolie und spanne sie über den Boden. Auf der einen wird Seifenwasser großzügig verteilt. Nun rutsche man auf jeweils beiden Bahnen mit nacktem Oberkörper entlang. Man möge die Bilder insb. der heißgelaufenen Brustwarzen hier posten. Das Argument weniger Fläche würde helfen, möge den Versuch auf der Seite wiederholen :) Wichtig: die 10m müssen komplett durchglitten werden, vorzeitiges Abbrechen ist unzulässig :)


    Achtung: der Beitrag kann sinnfreie, unfachliche und nicht hilfreiche Inhalte enthalten... kann... :)

  • In DIEFLINTE der vorletzten Ausgabe wurde das Zeug getestet.
    Vergiss den Voodoo um das Zeug und nimm was Bewährtes.

    Ich garantier für nix.

    Jeder ist sich selbst der Nächste.

  • Kennt schon jemand das neue Cocklube..?


    Auch was ultraneues. Soll richtig gut sein. Da sollen die Schnecken abgehen wie noch nie zuvor.


    Das stellt alles altbewährte in den Schatten.


    :thumbup:

    Ich übernehme keine Verantwortung oder Garantie für irgendwas. Jeder handelt eigenverantwortlich mit sämtlichen Informationen.

  • In DIEFLINTE der vorletzten Ausgabe wurde das Zeug getestet.
    Vergiss den Voodoo um das Zeug und nimm was Bewährtes.

    Was wird denn da für ein Voodoo drum gemacht?


    Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen das Frog Lube ist klasse! Schmauch lässt sich einfach abwischen. Die Waffe ist nahezu trocken, verdreckt also nicht wie eine Geölte.
    Für mich gibt's nix besseres, und ich hab schon kedeenge Mittel ausprobiert.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
    :wdl_rot:wdl_rot

  • Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen das Frog Lube ist klasse!

    Servus Lopo,


    ich kenne das Mittel nicht.
    Da gibt es im Netz verschiedene Sorten.
    Allerdings haben alle eines Gemeinsam, den hohen Preis! :krat:


    Für was verwendest Du das?
    Innen.-Außenreinigung/Behandlung, Laufreinigung?
    Welches genau, verwendest Du?
    Gruß :winke:
    erndi

  • Ich nehme die Paste. Damit behandle ich die Komplette Waffe innen wie außen.
    Metall anwärmen Froglube aufbringen nach einer viertel Stunde Einwirkzeit abwischen und gut.
    Mit dem Reiniger bekommt man sehr gut schmauch weg.
    Das Zeug ist teuer aber sehr ergiebig.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
    :wdl_rot:wdl_rot

  • Für jede Waffe ein bisschen anders:


    meine 1911er kriegt genug Fett von Innen, denn die Reinbleigeschosse mit Fettrille erzeugen weiss Gott genug Schmauch; den entferne ich mit Lappen und das ölt die Waffe fast wie von selbst. Auf gleitende Teile kommt noch das ein oder andere Tröpfchen Schweizer MG-Öl aus dem preiswerten Liter-Kanister und dann ists auch gut. Die Bleiablagerungen im Lauf entferne ich eher nicht, und wenn, dann bestimmt nicht vor Wettbewerben :abschi: .


    das Putzen der Vorderlader ist eh eine ganz eigene Sache ... :grueb:


    Nitro(lang)waffen mit Vollmantelmun werden ausgewischt mit geölten VfG-Filzen; alle paar Jahre vielleicht mal mit Tombakentferner innenbehandelt (der Lauf). Ansonsten wird je nach Verschmutzungsgrad des verwendeten Pulvers oder der Mun mit Lappen geputzt und gaaanz leicht eingeölt. Öl zieht ja auch Dreck an ...


    Meine M39 kriegt fürs Training auch korrosive Surplus-Mun, die ist billig, gut und unproblematisch (so billig kann man gar nicht laden :wdl_rot:autsch: ! Man muss nach JEDEM Schiessen allerdings nen Liter kochendes Wasser durch den Lauf giessen, um die Salze zu entfernen. Das reinigt den Lauf sehr gut, weitere Zusätze sind def. unnötig. Danach den sehr heissen Lauf selbst abtrocknen lassen, das geht ganz schnell, innen nen Ölfilz durchziehen, aussen mit Öllappen drübergehen, fertig 8) .
    Wenn man das nicht tut, siehts allerdings nicht so gut aus ;(

  • Bringt dir aber nix, wenn die Frau das dann immer zum Kochen nimmt, oder man(n) es in die Fruchtcocktails haut und nix mehr für die Waffe übrig bleibt :)


    Dann doch lieber Waffenvaseline, ist vermutlich auch billiger.

  • Du spielst bei solchen versuchen grundsätzlich mit deinem Leben, wenn du der Frau die Pflegeprodukte entziehen willst. Das ist mir so n bissl Kokosöl nicht wert :)


    Andersrum ist das Interesse an meinem Waffenöl gering, und ich hab meine Ruhe :)

  • Dazu jetzt vielleicht nochmal im Beitrag Trockenschmierung die Gleitfaktoren der Metalle anschauen. Bedenkt man, das ein Lauf über Jahre durch die Kupfergeschosse (weiches Metall) an Verschleiß leidet, und man sich die unterschiede der Materialien mit und ohne Schmierung anschaut, kann man da schon gewisse Rückschlüsse ziehen. Natürlich sind da ganz andere Kräfte im Rohr vorhanden. Demnach wird der Schlitten wohl letztlich nicht ohne Schmierung kaputtgehen (bei diesen Kräften). Aber der Gleitfaktor mit Schmierung ist immens höher und wird zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger Störungen verursachen und das Material schonen. Hier sind schließlich Unterschiede im zweistelligen Faktor vorhanden.

  • Kleines Update:


    Kurzwaffen:


    Sparta 5.0 1911er - 45 ACP - ca. 750 Schuss
    Sig Sauer P365 - 9mm - ca. 500 Schuss


    Beide von Anfang an völlig trocken, keinerlei Abnutzung (leichtes Aufhellen der Brünierung durch die ersten paar Schuss wegen Verheiraten der Kontaktstellen), keinerlei Störungen, total geschmeidiges Gleiten des Schlittens. Ich halte Euch auf dem laufenden. Bei meinen übrigen Waffen habe ich das nicht von Anfang an gemacht, von daher nehme ich die neuen mal als Versuchsobjekte.


    Langwaffen:


    Ruger 10/22


    Inzwischen weit über 5000 Schuss, völlig trocken. Die einzigen Störungen die ich hatte waren Stovepipes, die sich dann aber als Folge von nem Volquartsen Tuning Auszieher herausgestellt haben. Sichtbare Blankstellen im Gehäuse selber, wo schlichtweg der Schutzlack abgeht. Die gleichen Abnutzung auch bei anderen Ballistoljüngern zu erkennen, somit wahrscheinlich designbedingt (is halt keine teure Matchbüchse) :D .

    Gruß
    Schwartvogel 8o


    Dillon 650XL :wdl_blue: Lee Load-All II :wdl_rot


    Disclaimer:
    Jeder Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich!
    Ladedaten und Infos ohne Gewähr ...