Hülse kommt in zwei Teilen aus dem Patronenlager

  • Ich staunte nicht schlecht, als mein Schwede beim letzten schießen, die Hülse
    In zwei teilen wieder aus spuckte.
    Zeichen von Überdruck, kann ich keine gestellen.
    Hat jemand von Euch sowas auch schon erlebt?


    Gruß
    BernhardgetPart-1.jpeggetPart.jpeg

  • Dazu braucht man mehr Infos. Sind die Patronen wiedergeladen ? Wie oft sind sie gekürzt?
    Verschlussabstand zu groß?
    Ich habe das in der 9,3 mal auf der Jagd gehabt zu oft Wiedergeladen !!!


    Schöne Grüße

    Jeder Wiederlader handelt eingenverantwortlich ich übernehme keine Gewähr.


    Gesendet IPad Pro

  • Hatte ich bei S&B und meinem Enfield auch. Bin auf Prvi umgestiegen und hatte keine Hülsenreisser mehr. S&B ist im Vergleich zu anderen Herstellern eher spröde und macht nicht so viel mit. Wenn du dann noch einen max Verschlussabstand hast reißt die Hülse schon nach dem ersten Laden.


    Grüße Marc

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    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich daher sind Ladedaten ohne Gewähr :wdl_blue:

  • Diese S&B Hülse war zum dritten mal wieder geladen.
    Habe noch eine zweite die genau an der gleichen Stelle
    Gerissen, aber noch zusammen ist.
    Am Verschlussabstand liegt es m.E nicht, da mein Schwede, Bj. 1900,, in
    Oberndorf a/N, aus Arsenalbeständen ist und bis jetzt max. 500 Schuss durch hat.
    Auch das Aussehen ist Neuwertig und alle Teile sind Nummern gleich.


    Gruß
    Bernhard

  • Dann hast du nur eine Hülse gehabt die zu dünnwandig ist oder war.
    Das kann passieren das mal welche reißen nur wenn es sich jetzt bei jedem schießen mehrt schmeiß alle weg und Kauf dir bessere. Ich kann dir Norma und Lapua empfehlen.


    Schöne Grüße Lusches der Spezi ;)

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    Gesendet IPad Pro

  • Mir ist das bei der Henry in .44-40 schon passiert, Magtech Hülsen 1x wiedergeladen.
    Ich würde sagen zu dünnes Hülsenmaterial.
    Am Verschlussabstand kann das auch nur liegen, wenn die Hülsenwandung zu dünn ist, denn die Hülse passt sich dem feuerkonform an.

    ..........."Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA.

    fas_2019.png

  • @Schlamper


    Das erste Bild zeigt eine .303 Hülse von S&B?


    Typisch. Wobei ich von den S&B's schon welche 10x wiedergeladen habe, und dann erst eine starke Rißbildung beobachten konnte.



    Das zweite Bild sieht mit aus wie eine Hülse aus der Charge "rosa Schweinchen"


    Habe ich ab und an mal bei 9mm. Hülsen bei denen wohl das Metall / Legierung angegriffen wurde, und damit auch prädestiniert fürs Ausmustern sind.



    Aber Hülsen die in der Längsrichtung durchreissen: So etwas habe ich noch nie gesehen.



    Gruß

    Natürlich:


    Keine Gewääähr für irgendwas, dumme Sprüche inklusive.

  • Hey @all,


    ich kenne die Problematik nur zu gut von der Kombination Enfield - S&B. Da gibt es Hülsenlose, die bereits nach zweimaligem
    Laden einen optisch erkennbaren "Ring" bekommen, während andere durchaus zehn mal geladen werden können.
    Mir ist das auch mal direkt vor einem Wettkampf passiert. Seitdem werden die Hülsen mit einem kleinen Draht, der mit einem 90°-Winkel
    am Ende versehen ist, im Innern überprüft. Einfach mit dem abgewinkelten Ende des Drahtes den unteren Bereich der Hülse
    abtasten. So bemerkt man diese Ringfuge lang bevor sie aussen sichtbar wird . . . ----> entsorgen! Bei Hülsen von PPU und
    Winchester tritt dies regelmäßig deutlich später auf. Da dies bei den Enfields wohl immer mit dem Verschlussabstand zu tun
    hat, denke ich, dass es auch hier daran liegen wird. Meine beiden Enfields (No4MK2) waren auch nagelneu aus dem Depot
    und dennoch solche Probleme.


    Gruß aus dem Süden und schönen Sonntag

  • @Schlamper
    Die 44er kenn ich auch - sehe ich in meinem Fall nicht als Druck Problem sondern als Fabrikationsproblem. Nach genauer Betrachtund hatten die Hülsen bei mir an dieser Stelle nicht die entsprechende Wandungsdicke - war an der Stelle hauch dünn. Handelte sich in meinem Fall um neu gekaufte Hülsen von Remington - Problem/Ausfall war bereits bei der 1ten Ladung. Der Rest ist nun in der 4ten Ladung problemlos - Scheibenladung für DSB.


    :winke:

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Ja Zacapa, sehe ich auch so.
    Nur, wenn man in Druckbereich "Oberkante Unterlippe" läd, dann
    beschleunigt das den Prozess.

  • Es würde mich interessieren, ob saure Nassreinigung mit im Spiel war.
    Anschließende Neutralisierung vorausgesetzt.
    Mir sind bislang nur so gereinigte 45-70er Hülsen gerissen.

    Gruß Hermann :)


    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Nein, nur normal im Tumbler mit Nussgranulat gereinigt.
    Keinerlei Trennung von Zink und Kupfer. Sonst wäre schon denkbar, dass das sich auf die Hülsenstabilität und Flexibilität
    auswirken könnte.

  • @Schlamper
    Die 44er kenn ich auch - sehe ich in meinem Fall nicht als Druck Problem sondern als Fabrikationsproblem. Nach genauer Betrachtund hatten die Hülsen bei mir an dieser Stelle nicht die entsprechende Wandungsdicke - war an der Stelle hauch dünn. Handelte sich in meinem Fall um neu gekaufte Hülsen von Remington - Problem/Ausfall war bereits bei der 1ten Ladung. Der Rest ist nun in der 4ten Ladung problemlos - Scheibenladung für DSB.


    :winke:

    Moin,


    hatte dieses Problem auch. Bei mir war es Orginal geladene Munition aus dem Hause Ruag. Wurde aber anstandslos ersetzt.

    Gruß von der Insel Rügen


    Micha :la::wdl_blue:


    Hart ist das Leben an der Küste.