7,62 x 54R mit VV N340

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    • 7,62 x 54R mit VV N340

      Hallo

      in einer alten Visier (11.1999) habe ich spanende Ladedaten für die Nagant gefunden.

      Die Pulver Empfehlung ging bei S&B Geschossen .311 150gr und 180gr zum Vihtavouri N340 mit 18gr(150gr) bis 20gr (180gr). Getestet wurden auch diverse weitere Pulvermengen mit N340. Die oben genannten wurde für gut und genau befunden.

      S&B 150gr Geschosse
      .311
      N340 20gr
      OVL 72,5 mm

      S&B 180gr Geschosse
      .311
      N340 18gr
      OVL 74 mm

      Was meint Ihr dazu, habt Ihr Erfahrung mit dem N340 für die Nagant?

      Viele Grüße
      Hans

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hans B. ()

    • Guten Morgen

      ich habe das ganze jetzt 5 mal nachgeladen... in der Annahme das die Ladedaten der Visier gut, getestet und zum Nachladen sehr gut geeignet sind.

      Meine Patronen sind wie folgt geladen:
      S&B Hülse
      PPU(.303 british) 174gr .311Geschoss
      CCI LR Hütchen
      18,5gr VV N340
      OVL 75,1 mm (Crimprille der Geschosse ist nur noch wenig zu sehen)
      Gesetzt wurde das Geschoss mit der Forster Bechrest Matrize ohne Crimp

      aufgefallen ist mir das die Hülsen zu 55% -60% gefüllt sind und das beim drehen der Patronen ein merkliches Pulverrauschen zu hören ist.

      Was haltet Ihr davon?

      Viele Grüße
      Hans
    • Servus,
      bei uns im Verein laden einige das N 340 für Langwaffen z.B. 30-30, 45-70 u.a. Schießt sich wie KK . Man sollte darauf achten dass das Pulver vor dem Zünder liegt - also vor dem Schuss Waffe anheben. Sie benutzen allerdings (nur) Ladungen von 8 - 15 grain in Verbindung mit H&N Geschossen.
    • Dann nehme ich lieber TrailBoss oder N32C.
      Da habe ich mit wenig Pulvergewicht und höherer Ladedichte keinen Stress, ob das Pulver richtig vor dem Zünder liegt. Schießt sich auch wie 38er.
      Gruß Hermann :)

      Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
      Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
    • Danke für die Antworten.

      Das bedeutet ich habe jetzt sowas wie eine Match oder Speziallaborierung gezaubert habe, bei der ich darauf achten muss das das Pulver vor dem Hütchen liegt?

      Wie mache ich das bei der Nagant?
      Jede Patrone einzeln einlegen und vorher das Pulver nach hinten kippen?
      Oder Repetiere ich und reiße dann das nagant mit dem Lauf in die Luft um das Pulver vor das Hütchen zu bekommen?
      oder reicht es zügig rein zu repetieren um das Pulver vor das Hütchen zu bekommen?

      Wie gefährlich kann es tatsächlich sein wenn ich da nicht drauf achte?

      Alternative Ideen oder Lösungen? Pulver wechseln ist natürlich klar... wollte wenn es geht das N340 dafür benutzen, da ich derzeit kein Platz für ein weiteres Pulver zuhause habe.

      Viele Grüße
      Hans
    • Im schlimsten Fall, eine Kammersprengung.
      Gruß Hermann :)

      Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
      Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
    • Ich persönlich halte von derartigen Ladungen nichts - aber na- ja ! Entweder du legst jede Patrone vorsichtig ein (Einzellader) oder Du hebst vor jeden Schuss kurz den Lauf etwas an - Füller oder Gries würde ich jetzt nicht verwenden mit u.a. ein Grund für Waffensprengungen . Bei Nichtbeachtung - siehe Zitat Treppenfahrer
    • Ich halte von den Ladungen auch nichts.... Da habe ich mich wohl etwas blind auf die Laborierung von Visier verlassen (aber auch nirgends im ganzen Artikel ein Hinweis auf das Risiko)... das wird mir nicht mehr passieren....

      Lösungen sind:
      - ein Clown beim schießen zu machen (sicherstellen das das Pulver vor dem Hütchen liegt)
      - anderes Pulver nehmen und das N340 für die Kurzwaffe nehmen

      Das habe ich jetzt richtig verstanden und es gibt keine Sinnvollen alternativen dazu?

      Grüße
      Hans
    • Die alten Wehrmachts-Übungspatronen in 8x57IS (die mit dem dünnen roten Holzgeschoss) hatten auch sehr wenig
      Pulver drin, Füllung ca. 50%.
      Dort hatte man auf der Ladung einen straffen Filzpfropfen drin. Saß richtig fest und ließ sich auch nicht verschütteln.
      So bleibt die Ladung immer vor dem Zündloch.

      Gruß Ralf

      So, jetzt noch der Spruch: Meine Informationen sind ausschließlich als solche gedacht.
      Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich usw.
    • ralfurban schrieb:

      Dort hatte man auf der Ladung einen straffen Filzpfropfen drin. Saß richtig fest und ließ sich auch nicht verschütteln.
      So bleibt die Ladung immer vor dem Zündloch.
      Nana, laß das mal nicht Herrn Brömel lesen :autsch:
      Das gibt böse böse Aufbauchungen in der Hülse und im Patronenlager. Steht so zumindest im Disclaimer beim QL-Start
    • Marlinman schrieb:

      ralfurban schrieb:

      Dort hatte man auf der Ladung einen straffen Filzpfropfen drin. Saß richtig fest und ließ sich auch nicht verschütteln.
      So bleibt die Ladung immer vor dem Zündloch.
      Nana, laß das mal nicht Herrn Brömel lesen :autsch: Das gibt böse böse Aufbauchungen in der Hülse und im Patronenlager. Steht so zumindest im Disclaimer beim QL-Start
      Pulver in die Hülse und dann den Rest mit Watte auffüllen.. hatte ich mal bei Wiederlader.tv gesehen. So bleibt das Pulver auch direkt am Zündhütchen.
      Einzig...Aber nicht artig !!!! :ja: :ja:
    • Das mit der Watte mache ich auch bei reduzierten Ladungen für 6,5x55 und 8x57IS. Da reicht ein Grain Naturwatte.
      Ich verwende allerdings dazu das VV N-110.
      Reduzierte Ladungen dürfen ausschließlich mit H&N Geschossen gemacht werden.
      Bei Mantelgeschossen kann o.g. passieren.
      Außerdem sollte jeder, der reduzierte Ladungen macht, einen Holzstab mit einer Markierung benutzen, damit es keine
      Doppelladungen gibt. Der Stab eignet sich auch bestens, die Watte in die Hülse zu bringen und leicht an zu drücken.
      Ich habe schon ca. 1000 solcher Laborierungen problemlos verschossen.

      Gruß
      Bernhard

      Und ja, jeder Wiederlader handelt Eigenverantwortlich
    • meinhobby schrieb:

      Reduzierte Ladungen dürfen ausschließlich mit H&N Geschossen gemacht werden.
      Wie kommst du darauf?? Was ist an H&N so besonders? Etwa der Plastemantel?
      Ich habe auch schon etliche reduzierte Ladungen gemacht, mit Mantel- als auch mit Bleigeschossen. Vom Füllmittel (Filz) mit Gewehrpulver bin ich allerdings abgekommen. Ich nehme jetzt nur noch N105 und N32c für (Gewehr-)Schwachladungen, ohne irgendwelche Füllmittel.
      Morgen allerdings mal N340
    • H&N Geschosse sind weicher , da ja nur Blei mit Kunststoffüberzug, als Mantelgeschosse und drücken sich leichter ins Laufprofil als die härteren Mantelgeschosse.
      Durch die härte der Mantelgeschosse, können eher Druckspitzen auftreten als bei reinen Bleigeschossen.
      Die meisten Waffensprengungen sind bei Verwendung von Mantelgeschossen entstanden.

      Gruß
      Bernhard
    • Warum macht ihr eigendlich die abgebrochenen Ladungen?
      Mir liegt an meiner Gesundheit zu viel um sowas zu tun.
      Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
      :wdl_rot :wdl_rot
    • Ich denke mal, da hat jeder seine eigenen Gründe.
      Ich mache sie für meinen K98 zb. das meine Schulter auch mal mehr als 50 Schuss überlebt.
      Natürlich auch um etwas zu sparen wenn man sehr viel Just for Fun schießt.
      Außerdem kann die Präzision sich durchaus sehen lassen.
      Bei ca. 2000 dieser Patrönchen pro Jahr rechnet sich das schon. :ballern: :ballern: :wdl_rot

      Gruß
      Bernhard
    • meinhobby schrieb:

      H&N Geschosse sind weicher , da ja nur Blei mit Kunststoffüberzug, als Mantelgeschosse und drücken sich leichter ins Laufprofil als die härteren Mantelgeschosse.
      Aber H&N ist nichts für Überschall; jedenfalls steht das auf der Packung. Und die reduzierten Ladungen kommen immernoch auf deutlich über 400m/s

      lopo schrieb:

      Warum macht ihr eigendlich die abgebrochenen Ladungen?
      z.B.
      1. Joule-Begrenzung auf manchen Ständen
      2. weniger Verschleiß
      3. weniger Pulververbrauch,was @meinhobby auch schon sagte
      4. Training der Waffenhandhabung für neue Vereinsmitglieder, denen die "normalen" Ladungen noch zu stark sind
      5. usw. usw.
    • Hans B. schrieb:

      Was meint Ihr dazu, habt Ihr Erfahrung mit dem N340 für die Nagant?
      Seit heute ja

      16 grn N340
      Geschoss: PPU B119, 145grn
      COL: 71,1mm

      Geschossen stehend Freihand auf 50m

      Fazit: streut zu sehr. Mit N105 bekomme ich Streukreise unter 10cm