Laborzubehör beim Wiederladen

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  • Laborzubehör beim Wiederladen

    Hallo zusammen,

    hat hier jemand Laborzubehör aus Borositglas im Einsatz? Ich meine insbesondere Schalen und Trichter zum Pulver füllen. Gibt es Probleme hinsichtlich der statischen Aufladung (bei Glas schwer vorstellbar...)?

    Kristallisierschalen eignen sich ihrer Form nach doch sehr zum Pulver wägen und die Transparenz beim Glas macht generell das Erkennen von Rückständen o.ä. recht simpel.


    Danke.

    Gruß Tom
  • Hallo Tom,
    warum sollte man Trichter aus Glas verwenden ? ?(
    Wenn der mal vom Tisch fällt, das wars dann... :(
    Es gibt zum Pulverfüllen spezielle Trichter aus Kunststoff oder Aluminium, die sind wirklich gut geeignet.

    Kannst dich ja mal verstellen und ein paar Kleinigkeiten von dir erzählen. ;) ...ist hier so üblich...

    Gruß Bernd
    +++ Ich lade hauptsächlich Gewehrpatronen, alle meine Kurzwaffenpatronen mache ich auch selber +++

    +++ Für meine Ladedaten übernehme ich keine Gewähr +++
  • Dubio schrieb:


    statischen Aufladung (bei Glas schwer vorstellbar...)?
    auch Glas KANN sich statisch aufladen
    elearning.physik.uni-frankfurt…_282/auto/kap15/cd504.htm
    Warum soll ein Trichter (aus Glas) runterfallen? Ist mir in meinem ganzen Leben im Labor nie passiert ?(
    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • Die Schalen sind meist wie geschrieben aus Kunststoff oder Aluminium. Diese sind extra antistatisch. Lediglich bei Schwarzpulver gibt es nochmal Unterschiede bei den Pulverfüller.

    Ich denk Glas wird deshalb nicht verwendet weil es vermutlich viel schwerer ist und sich daher schlecht - bei den in der Regel kleinen-Feinwaagen verwenden lässt (Zeroize etc).
    Wenn du natürlich die großen und teuren Laborwagen hast, geht das vermutlich besser.
  • Hallo zusammen,

    Danke schon mal für euren Input.

    Dass Blech oder Kunststoff geläufig sind ist klar. Die Idee mit dem Glas ist mir nur auf der Suche nach einzelnen Blechpfannen gekommen, da bin ich über einen Shop mit Laborzubehör gestolpert.

    Borosilikatglas ist stabiler als man denkt, hält gern auch mal einen Sturz aus.
    Gewicht einer Schale liegt bei 50 Gramm, meine Waage geht bis 100, also wäre auch drin. Hast aber recht, das Gewicht hab ich auch schon mit Argwohn betrachtet.

    Generell versuche ich halt die Sache etwas zu durchdenken und nicht nur blind alles von den geläufigen WL-Herstellern zu kaufen wenn es „zivil“ teils bessere Lösungen gibt (selbstgemachtes Hülsenfett ist das so ein Beispiel). Bei Presse, Matrizen usw. gibts da natürlich keinen Spielraum.
  • 50g ist aber heftig.
    Hier wird in gr gemessen in der Regel und da zu Nullen und dann fein zu messen, wenn die Schale selbst schon so viel wiegt halte ich für schwierig.
    Dann bleib ich doch lieber bei meinen kleinen Aluschalen :)
  • 50 Gramm in gr umzurechnen war mir 06:30 Uhr morgens zu viel Kopfrechnen :)

    Aber wie gesagt, das dachte ich mir schon, das ist wohl das KO-Kriterium.

    @Edit: da fällt mir ein ich habe ähnliches schon probiert. Habe mein 100g-Prüfgewicht drauf, genullt und etwas draufgedröbbelt (circa 0,5gr). Prüfgewicht runter, dann natürlich im Minusbereich aber Wert stimmte. Prüfgewicht wieder drauf und siehe da wir sind beim Anfangsergebnis. Meine Waage verdaut‘s also scheinbar.

    Achja kurz zu mir: komme aus dem schönen Bayernland, beschäftige mich seit gut 10-12 Jahren mit den Themengebieten Waffentechnik, Historik und Ballistik und seit gut 5 Jahren mit der Theorie des Wiederladens. Bisher hatte ich selbst nicht das Bedürfnis zu laden. 9mm und .45 haben mich nach sorgsamer Munitionswahl nie mit negativem Trefferbild überrascht und regelmäßig auf weiterführende Meisterschaften befördert. Bei den Flintendisziplinen ist WL eine inadäquate Lösung den Munitionsbedarf zu decken. Und wenn man auf Leistung schießt geht da schon was durch.
    Aktuell habe ich jetzt ein Projekt in 6.5 Creedmoor geplant. System, Schaft und alles weitere wird dabei einzeln zusammengestellt und meiner Meinung nach gehört bei der Creed wiederladen zum guten Ton. Da ist sie - meine Ausrede mir endlich den Keller mit WL-Equipment zu füllen :).
    Bin beruflich in der Informatk zuhause, daher ein leicht pedantisches Verhältnis zu Zahlen. Lasse mich aktuell vom LRA als Lehrgangsträger für Sachkunde nach §7 zertifizieren und bin immer gern beratend tätig bei allen Themenfeldern rund ums Sportschießen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dubio ()

  • Habe mich für eine G&G PCB100C-B entschieden. Service und Support in Deutschland und kommt aus China wie alles andere <500,00€ auch.

    2 Tage testen bisher stellen mich recht zufrieden. Mit 2 verschiedenen Filterparametern kann man auch sauber die Tricklingfunktion „freischalten“ :)
  • Meine ist glaub auch von G&G aber für 50€. Aber ist bisher sehr gut und besser als das 120€ Teil, das ich vorher von Hornady hatte.

    Von daher ist die Marke ganz gut, so was ich bisher von ihr gelesen und selbst an Erfahrung gesammelt habe.
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