Sehr lange OAL vs Kurzes Magazin

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  • Sehr lange OAL vs Kurzes Magazin

    Hallo zusammen
    Ich habe heute eine neue Waffe zugeschickt bekommen und ich habe sie gleich mal "vermessen". Es handelt sich um eine Tikka T3x lite in .308 win. Mit einem Barnes TTSX 150gr Geschoss kann ich eine maximale OAL von 74,6 erreichen. Das Magazin hat nur Spielraum bis 72mm. Ist das normal oder soll ich die Waffe gleich wieder zurückschicken? Mir kommt dieses lange Patronenlager eher seltsam vor. Was sagen die Profis dazu? Die Waffe ist neu.

    LG

    nawnaw
  • Danke erstmal. Heißt das im Umkehrschluss, dass ich das Magazin anpassen müsste, um das Geschoss dicht vor die Felder setzen zu können? Denn da will doch das Geschoss sitzen, um das Maximum an Präzision zu erreichen bzw es will doch nicht 2,5mm weiter hinten sitzen.

    LG nawnaw
  • @NawNaw
    Jagdlich sollte Funktionssicherheit im Fokus stehen.
    Da würde ich nur das bauen, was ins Magazin passt.
    Auch da wird sich eine Laborierung finden lassen, die auf 100 Meter den Fingernagel hält.
    Ich müsste noch nachsehen.
    Aber ich meine, dass ich bei dem 150erTTSX so um 42 Grain N140 bei 71,5mm OAL genommen habe.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • Servus - also ich habe vier "308 - ter " und alle würden eine OAL von c.a. 73 - 74 mm erlauben. Ich setze meine Patronen - je nach Geschoss - auf eine OAL von 71 - 72 . An die "Züge" setzen geht nur bei Einzellader (Benchrest) - aber Vorsicht- dass führt zu sehr hohen Druckanstieg, die Läufe -genauer der Übergangskegel - verschleißen sehr schnell.
  • Schau doch erst mal mit welcher Labo das 150er denn fliegt.
    Such mal hier nach einem Tröd wo die Erfahrungen bzgl. rotationslosem Flug bei den Barnes berichtet wird. Etwas Anlauf mögen die bevor es in Felder und Züge geht und am Ende wirst du vielleicht gar nicht viel ändern müssen, wenn überhaupt.
  • Hi
    Danke erst mal für die tollen Antworten. Die Frage, die sich mir hierbei stellt ist, ob es Fertigungstoleranzen in diesem Ausmaß geben kann? Wir reden hier von einer Neuwaffe und wenn mich nicht alles täuscht, dann wird der Lauf und das Patronenlager mit Maschinen erstellt. Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass dabei solche Abstände auftreten können. Wir reden hier immerhin von 3,5mm zu CIP und 2,5 zum Magazin. Da aber diese Werte, die von Geschoss zu Geschoss unterschiedlich sind, aber da sind, möchte ich eine fehlerhafte Waffe ausschließen. Ansonsten geht der ganze Spaß sofort zum Händler zurück. Das geht aber sicherlich einfacher, wenn ich nicht schon 100 Schuß getestet habe. Und jetzt auf gut Glück 1400€ einfach zu testen ist irgendwie auch unbefriedigend.

    Was würdet ihr tun?

    Ich frage parallel mal bei den Jägern nach, da diese sicherlich häufiger mit dem Geschoß unterwegs sind

    lg
  • NawNaw schrieb:

    @treppenfahrer
    Kannst du mir sagen, was bei dir das Maximum mit diesem geschoss ist?

    Lg
    73,7mm
    Ist mir aber zu heiß und egal. Es fliegt auch so super. Und das ist mir viel wichtiger.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • Subjektiv hört es sich so an, als hättest du große Zweifel an Fertigung und Qualität und dass du dir nicht sicher bist, ob du einen Fehlkauf gelandet hast. Objektiv hast mit Sicherheit keinen Schrott gekauft und auch viele gute, fundierte Tips bekommen.
    Trotzdem würde ich auch nicht an neuen Magazinen rumfeilen...
    Überlege, ob du damit glücklich wirst. Ich würde es warscheinlich nicht...
  • NawNaw schrieb:

    danke für die ehrliche Antwort. Ich habe folgende Entscheidung getroffen. Waffe bleibt und Ich versuche eine jagdlich gute Laborierung zu finden. Wenn es nicht klappt, wird sie wieder verkauft

    Lg
    Nur so geht's :thumbup:
    Zuletzt noch der Spruch: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la:
  • @NawNaw
    Hier geht es doch nur darum, dass eine möglicherweise optimal präzise, selbstgemachte Patrone (zu lang) nicht mehr in das CIP-konforme Magazin hinein passt könnte. Das hat aber nichts mit der Qualität der Waffe zu tun und ist schon gar kein Herstellungsmangel. Daher sind Präzisionsbüchsen immer Einzellader mit Matchlauf.
    Aber auch diese Deine Waffe kann mit eingesetztem Magazin in Einzelladermanier verwendet werden. Nur fehlt dem "Jäger" dann möglicherweise der Nachschuss. Also für jagdliche Zwecke sollte Funktionssicherheit mit ordentlicher Wirkung und passender Streuung wichtiger sein, als eine Einzelladerbüchse für Benchrest-Verwendung.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
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  • @NawNaw

    Du könntest ein Magazin im Kal. 6,5x55 versuchen..

    Da muss schonmal nichts mehr umarbeiten.
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