Probleme bei 1911er mit swc Geschossen

  • Hallo Kollegen.
    Ich besitze eine 1911 45ACP von Mitchell Arms. Die Waffe ist super und schiesst sich auch gut mit RN Geschossen. Wenn ich Kegelstumpf oder SWC Geschosse verlade verklemmt so gut wie jeder Schuss an der Laufzuführung. Man sagte mir das wäre ein Problem bei 1911ern. Stimmt das?
    Wie baut ihr die Patronen. Gebt mal eure Erfahrungen Preis.
    LG Peter

  • Hallo @HuenxerPirat
    ich verlade gefettete 200grain #HG68 Form (Artikel A023 https://www.hwwiederladen.eu/geschosse/ ) mit 4,2gn N310 oder 5,2gn N320 auf eine OAL von 31,5mm.
    Möglicherweise sind LOS-SWC besser beim Zuführen. Bei denen aber nich zu kurz setzen, da sie sonst nicht fest genug gecrimpt werden können. (Die sind zu abgerundet.)
    Schau auch mal hier rein.
    https://www.wiederladeforum.de…/&highlight=swc+200+grain
    Eine andere OAL könnte Dein Problem lösen.

    Gruß Hermann :)


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  • Ich verlade im Kaliber .45ACP zwar zu 99% Rundkopfgeschosse und ich bin jetzt auch nicht der 1911er-Spezialist, aber so weit ich informiert bin, ist für eine sichere Funktion, bei der Verwendung von 45er-Munition mit SWC-Geschossen in der Pistole 1911, die passende OAL nicht ganz unwichtig.

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    “Ein Volk, dass seine Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft."(Johann Wolfgang von Goethe)

  • Man sagte mir das wäre ein Problem bei 1911ern. Stimmt das?

    Ja das kann sein, ist dem Winkel der Rampe geschuldet.
    Bei meiner PSP07 bekomme ich auch keine SWC oder Andere zum laufen, egal welche OAL ich ausprobiert habe.
    Bin bei BBRN 230 Grain hängen geblieben. Mit HP38 oder N340, je nach dem was da ist.
    Präziese genug, nur die Löcher auf der Scheibe sind nicht so schön ausgestanzt wie bei SWC.


    bei der Verwendung von 45er-Munition mit SWC-Geschossen in der Pistole 1911, die passende OAL nicht ganz unwichtig.

    Ich habe alle Längen durch die machbar sind, kein Erfolg.

    Messen geht über Glauben!:zilsch:
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  • Ich verwende die H&N SWC sowie HP in 200gr und .451


    Waffe Les B.

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  • Ich verlade das 200gr -Geschoss SWC aus der RCBS-Kokille und setzte die Geschosse so, dass ca. 0.5 mm vom zylindrischen Teil des Geschosses aus der Hülse schauen.


    Funktionieren in meiner 1911er einwandfrei und haben auch in meinem Revolver eine Top-Präzision.


    Ladung mit 4.2 grs Alliant Bullseye.


    Eventuell kann es aber auch mit am Magazin liegen. Kannst ja mal mit deinem Standnachbarn kurz tauschen bevor du eines kaufst.


    Eine weitere weit verbreitete Fehlerquelle ist die Zuführrampe. Schlechte Oberfächenqualität oder ein kleiner Grat und schon hakelt die 1911er.


    Viel Spaß beim probieren,


    Gruß Michael

  • Ich verlade H&N SWC 195 gr und es gibt keine Probleme. Ich schieße eine Petersstahl P07
    Du musst die SWC tief setzen meine längste Patrone ist 31,6 mm lang.


    Gruß Lusches

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    Gesendet IPad Pro

  • Mit SWC überhaupt keine Probleme.
    Sei es Blei oder verkupfert. Die Blei aus meiner damaligen Peters Stahl auf 31,5mm.
    Die LOS SWC aus meine jetzigen LB auf 31,8mm.
    Gründe warum das bei dir so ist sind ja schon genannt worden.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


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  • Hab ich auch schon festgestellt. Hab mir ein paar Dummies gebaut und festgestellt das man schon mächtig crimpen muss damit sich die Geschosse nicht verschieben. Verwende einen Tapercrimp. Hatte nur Angst den Crimp zu fest zu setzen. Werde die Geschosse mal testen. Danke für den Tip.
    Gruss Peter Günter

  • Hab ich auch schon festgestellt. Hab mir ein paar Dummies gebaut und festgestellt das man schon mächtig crimpen muss damit sich die Geschosse nicht verschieben. Verwende einen Tapercrimp. Hatte nur Angst den Crimp zu fest zu setzen. Werde die Geschosse mal testen. Danke für den Tip.Gruss Peter Günter

    Der zweite Link funst nicht. Ist zu alt.

  • @HuenxerPirat
    Schau mal hier rein.
    .45acp
    Oder such mal nach SWC.

    Gruß Hermann :)


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  • Bei meiner 1911 muss ich die Geschosse ziemlich fest crimpen da aufgrund des steilen Rampenwinkels sonst der Hülsenmund zu sehr an der Kammer reibt und die Patrone dann festklemmt. Wenn ich die Geschosse soweit heraussetze das nicht der Hülsenmund sondern die Wadcutter Kante in der Kammer aufsetzt, ist die Patrone zu lang (meine Gesamtlänge sind 31,75mm bzw 1.25"). Ein festerer Crimp der den Hülsenmund auf mindestens .470" einzieht läst die Patronen bei mir (!) sicher repetieren. Das ist fünf Hundertstel mm unter CIP aber damit kann ich leben.