.22 Hornet RCBS Halskalibriermatrize einstellen

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  • .22 Hornet RCBS Halskalibriermatrize einstellen

    Guten Abend.

    Ich bin seit gestern im Besitz einer Halskalibriermatritze von RCBS in .22 Hornet. Wollte die ersten Hülsen nun kalibrieren und musste feststellen das sie nicht mehr in die Waffe passen.

    Habe die Matritze bei hochgefahrenem Ladestempel der Presse eingeschraubt bis die Matritze den RCBS-Hülsenhalter berührt. Ladestempel wieder runter und die Matrize 1/4 Umdrehung tiefer. Habe dann eine abgeschossene Hülse eingeführt. Den ZH Ausstoßer so eingestellt das das ZH soeben ausgestoßen wird. Die Hülse geht bis auf ca 2mm in das Patronenlager. Kann den Kammerstängel gerade so nicht schliessen. Die Hülsenlänge ist in Ordnung. Vermutung das die Schulter der Hülse etwas gestaucht oder aufgeweitet wird.

    2ter Versuch:
    Habe dann die Matritze wieder rausgedreht. Eine neue aus der Waffe bereits verschossene Hülse in den HH und den Ladestempel hochgefahren. Dann die Matritze mit hochgeschraubtem ZH-Ausstoßer soweit reingedreht bis ein Wiederstand zu spüren war. Und die Hülse anfängt kalibriert zu werden. Habe nun allerdings einen Abstand vom Hülsebhalter bis zur Matritze von ca 2 cm. Nun Habe ich die Matritze so weit in die Presse gedreht bis der Hals ca 4mm kalibriert wurde und den ZH Ausstoßer angepasst. Viel Spielraum ist da nicht. Wenn die Matritze weiter reingedreht wird geht die Hülse wieder nicht ins Patronenlager. Die Hülse passt nun in die Waffe. Das Geschoss hat allerdings wenig halt. (evt anlegen o crimpen) Und der Abstand von Matritze zum Hülsenhater beträgt ca 1.5 cm. Der Hülsenhals wird so auch nicht vollständig kalibriert sondern ledeglich ca 3-4 mm.

    Habe ich einen Fehler in der Einstelung der Matritze? :krat:

    Gruß
    Daniel
  • Hallo Daniel,

    aus Versuch 1 kann man meinen, dass die Hülsen nicht aus der Waffe abgeschossen wurden.
    Falls das so ist, müssen die 1 x vollkalibriert werden und können erst in der nächsten Runde halskalibriert werden.

    Bei der Hornet hast Du ca. 6mm Setztiefe.
    2/3 sollte da schon halskalibriert sein, also die 4mm die Du hast langen da schon aus.
    Der Matrizenkörper muss beim Halskalibrieren auch nicht aufsitzen, da ist das Maß wie weit Du den Hals kalibrierts entscheidend.
    Der Mantel wird ja nicht kalibriert.

    Warum Du bei tieferer Einstellung Probleme hast die Hülse ins Lager zu bekommen kann ich nicht sicher sagen.
    Ich würde mal den Ausstoßer tiefer einstellen, damit der Hals sicher aus dem Kalibrierbereich raus ist, bevor der Innenkalibrierer arbeitet.

    Gruß
    Hornetter.
  • Vielen dank für die Antwort Hornetter.

    zu 1: ja die Hülsen wurden aus der gleichen Waffe (HW66) verschossen.

    Ich habe den Ausstoßer auch schon vollkommen in den Pulverraum gedreht bis er am Hüsenboden angekommen ist und dann wieder etwas zurück gedreht. Auch bei der Methode passen die Hülsen nicht. Vllt weitet der Innenkalibrierer die Hülsenschulter beim rausziehen oder längt sie ewas? obwohl die Hülsenlänge sich nicht ändert und absolut im normalbereich ist.

    Die einzige Methode die funktioniert das ich die Matritze auf die hochgefahrene Hülse drehe bis der Hals soeben max(2-3 mm) zurückgedrückt wird. Das Geschoss könnte ich mit dem Daumen in die Hülse drücken so wenig Halt bekommt es. Drehe ich die Matritze auch nur ein kleines stück weiter in die Presse passt die Hülse nicht mehr.

    Ist da wirklich nur so wenig Spielraum möglich? In der offiziellen Anleitung auf der RCBS-Hompage und in der Anleitung der Matritze steht .
    So funktioniert es aber definitiv nicht :S
  • Eigentlich geht das easy mit der HALSKALIBRIERMATRIZE....

    Mach mal paar Hülsen ohne Ausstoßerspindel.
    Dann kann man es evtl. eingrenzen.

    Das Du die Geschosse mit der Hand setzen kannst macht mich auch stutzig.
    Welche Geschosse sind das denn ?
  • 50gr sind grenzwertig bei 16" Drall.
    Gibt Läufe die das verdauen, die meisten aber nicht.

    @Leinad:
    1. Ohne Ausstoßer
    2. Test ob die ins PL passen
    3. Ausstosser rein / teif einstellen und nur eben durch den kalibrierten teil rein und rausfahren
    4. Test wie Punkt 2

    Dann mal sehen...
  • erwin schrieb:

    Sind die nicht zu schwer , für die Hornet :(
    Erwin

    Hab die mal probiert weil die doch relativ günstig sind. mit 9gr N110 fliegen die auf ca 30mm/100m



    Hab mal ohne Ausstoßer kalibriert. Passen auch nicht. Der Übergang von der Hülsenschulter zum Hülsenhals wird aufgebaucht. Matritzenfehler oder Einstellungssache? Viel zu ändern hab ich ja jetzt nicht mehr :grueb:

    Könnte es vllt sein das der Aufweiter bei der Erstbenutzung zu hoch eingeschraubt war und das Innenleben der Matritze an der Stelle aufgeweitet hat? Ich denke aber der Matritzenkörper sollte das schon abkönnen und der Aufweiter der keine Beschädigungen aufweißt würde abgerissen oder gequetscht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Leinad ()

  • Viel zu tief kalibriert den Hals.
    Du hast doch nur ca. 6mm Setztiefe.
    Halte mal die fertige Patrone daneben....

    Ich mache, wenn ich denn halskalibriere (mache das auf der 650 FL), dann mache ich gerne 1mm weniger als ich Setztiefe habe, damit der Boden des Geschosses "frei" im breiteren Hülsenhals sitzt.
    Ist aber Geschmackssache.

    Augenscheinlich kommst Du in den Bereich wo die "Schulter" anfängt, auch wenn die Hornet keine hat sondern eher einen Konus.
    Eine Matrizenbeschädigung durch den Aufweiter ist mehr als unwahrscheinlich.
  • Hornetter schrieb:

    Ich weiß es hört sich banal an.
    Aber schau mal ob die Matrize .22 Hornet oder .22 K Hornet ist.
    Die hat nämlich eine Schulter.
    Die Matritze ist .22 Hornet.

    Habe auch nochmal mit und ohne Ausstoßer kalibriert. Allerdings nur 1,5mm tief. Egal wie weit kalibriert wird. Die Hülse passt nicht. Am Hals liegt es nicht. Die Waffe kann mit Druck geschlossen werden. Die Hülse bleibt immer Stecken. Wiederhole ich den Vorgang mit der gleichen Hülse einige Male bekommt die Hülse deutliche Spuren vom Patronenlager an Wand und Konus zum Hals. Diese sind aber immer gleich und regelmäßig rund um die Hülse angeordnet. Denke also nicht das es irgendwas mit dem Patronenlager zu tun hat sondern mit der Hülse. Sonst wären sie unregelmäßig auf der Hülse verteilt da sie ja nicht immer in der gleichen Stellung ins Patronenlager kommt. An den Stellen hat die Hülse aber keinen Kontakt mit der Matritze wärend des Kalibriervorgangs.


    Ist das Patronenlager der Waffe evt nicht richtig ausgearbeitet und es sind noch kleine Reste vom Fräßgang stehen geblieben die nun stören? Dann wären die Riefen auf der Hülse aber wiederrum nicht gleichmäßig ?(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Leinad ()

  • Leinad schrieb:

    Ja. Die passen perfekt.

    Evt wird die Hülse minimalst gestaucht und aufgebaucht?
    Hört sich so an und sieht auf den Bildern auch so aus.

    Zur Matrize:
    Ist das die normale Halskalibriermatrize ohne Bushing?
    Dann fällt mir nix spontan ein.

    Oder die mit Bushing, dann ist die Frage welcher Bushing da drin ist.
  • Ja ist die normale Neck Sizer .22 Hornet.

    Ich habe bislang ohne Fetten kalibriert. Da es sehr leichtgängig war und bei 1.5mm kalibrieren mir auch nicht nötig erschien. Aber die Hornethülsen können ja auch nicht viel ab. Um den Wiederstand minimalst zu halten werde ich morgen nochmal mit gefettetem HH kalibrieren. Habe auch noch PPU Hülsen. Werde es mit denen auch mal probieren. evt sind die ja etwas dünner als die RWS. Ich werde berichten. mir fällt nämlich auch nix mehr ein :krat:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Leinad ()

  • Steck dann noch mal die Ausstosserspindel in die abgeschossene / unkalibrierte Hülse um zu sehen ob die mit dem Hülsenmund kollidiert.
    Hab die RCBS derzeit nicht vor Augen.
    Bei der Redding kann man die Länge der Ausstoßerspindel verstellen.
  • Die Länge kann insoweit verstellt werden das die Spindel weiter in die Matritze gedreht wird. Dies habe ich aber mehrfach kontrolliert und sie ist sauber eingestellt.

    Habe bei meinem BÜMA mal nachgefragt. Er meinte auch das evt ein kleiner Grad vom Fräßen im Patronenlager steht und das Patronenlager mal poliert werden könnte. Was mir aber immernoch nicht die Regelmäßikeit der Abnutzungsspuren erklärt. Hab auch bei Weihrauch mal nachgefragt ob dies evt ein bekanntes Problem ist. Warte hier noch auf Antwort. Habe mit der RWS und PPU Hülse getestet und die beiden Hülsenfabrikate zuvor leicht innen und außen am Hals gefettet. Ergebniss unverändert.
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