Angepinnt 38 oder 357 ich bin unschlüssig

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Wie es hinterher aussieht kann man sich auf www.gromm.net schon mal ansehen.

  • 38 oder 357 ich bin unschlüssig

    Ihr habt es wohl befürchtet, die erste Anfängerfrage bleibt nicht aus...

    Ich habe 650 Geco 357 Hülsen produziert, weil diese engere Streukreise ermöglichten als die 38ervon Geco und S&B.

    Jetzt wollte ich N340 und Los oder H&N Geschosse holen und mit den Hersteller Ladedaten beginnen...verschossen sollen sie aus einem 6“ 627 Competition pro werden. Keine ich muss vielleicht verirrte Braunbären erlegen, sondern eine präzise Scheibenladung.

    Je mehr ich lese, um so unsicherer werde ich...weil angeblich reduzierte 357 Ladungen auch einen strammen Rollcrimp erfordern...verkupferte Geschosse nicht gecrimt werden dürfen. Da wäre ich dann bei FMJ mit Crimprille...die nächsten wollen auch 38er Scheibenladungen mit Rollcrimp...wieder andere crimpen nicht mal Fullhouse 357 Ladungen. Rollcrimp ist der Tod für die Hülsen, oder löse einen Waffenpass, damit du mit dem geladenen Revolver zum Büchser fahren kannst, weil die Geschosse wandern.

    Jetzt habt ihr hier jede Menge 38/357 Ladungen mit verkupferten Geschossen gefunden...wie gecrimpt wird steht nicht dabei und ich mag auch nicht den jeweiligen Beitrag verwässern...könnt ihr mir ein wenig von euren Erfahrungen berichten? Ich denke die Pulver und Geschosshersteller machen ja keine Ladedaten, wenn es nicht funktionieren würde?

    Hilfe!
  • Ich benutze selbst für stärke Ladungen (14,5grn N110) den Taper Crimp. Das reicht erstrecht für sanftere Ladungen mit Bleigeschossen.
    Ich crimpe so stark/ so schwach, das wenn man das Geschoss mit dem Delaborierhammer herausklopft, man ganz leichte Spuren vom Taper Crimp sieht
  • Ich taper alle meine Patronen.. egal ob 9mm... .45 .. .357 oder .38

    solangs richtig sitzt und nicht wandert mach ich das weiterhin so.
    9mm Para, .357Mag, .45ACP, .223 Rem, .308 Win, 8x57IS

    Was in die Presse passt, wird gestopft :D


    keine Gewähr auf meine Ladedaten.. jeder weis selbst was er tut !
  • Ich denke ihr macht das nicht erst seit gestern und nichts ist gewandert. Ich werde halt eine Schiebelehre mit auf den Stand nehmen und kontrollieren...weil Rollcrimp bei verkupferten Geschossen ohne Crimprille kommt mir auch komisch vor.

    Worst case...einer meiner Freunde mit WP muss die Kanone zum Büchser fahren...und ich höre es die nächsten Jahre
  • Hi,
    klar ist man am Anfang ziemlich unsicher.
    Leider muß ich dir sagen, daß das auch nicht so schnell vergeht,
    denn hier gibt es fast so viele Meinungen wie Mitglieder.
    Ich habe mir auch aus vielen Beiträgen hier und anderswo sowie aus diversen Büchern
    und Ladetabellen usw. "meine" Patronen zusammen gereimt.
    Zum Glück laufen die soweit sehr zufriedenstellend, 376 Ringe beim vorletzten DSB Rundenkampf.
    Ganz sicher hätten Waffe und Munition noch mehr leisten können, wie so oft: Problem dahinter.
    Meine Meinung:
    Auf jeden Fall 357er Hülsen.
    Von Anfang an Scheibenladung mit MIP, da kannst du später auch Meisterschaften mit schießen.
    Ich nehme je nach SP Zündhütchenmarke ca. 7 Grain N340 mit 180er H&N HP ohne Rille bei OAL 41,5.
    Da bei meinen Magtech Hülsen die Geschosse gewandert sind, benutze ich den LEE Factory-Crimp.
    Dieser wird auch von H&N empfohlen und macht bei Revolverpatronen einen Rollcrimp.
    Bei mir haben die Geschosse schon eine deutliche Rille nach dem entladen, trotzdem
    habe ich noch nie irgendwelche negative Folgen bemerkt, die ich angeblich haben müßte.
    Leider lade ich noch nicht sehr lange und habe viele Hülsen, deshalb wurden meine erst 2x geladen.
    Wie oft die das mitmachen weis ich nicht, aber 357er Hülsen bekommst du ja relativ günstig.
    Auf jeden Fall solltest du möglichst früh die Geschwindigkeit messen und auch ob die Geschosse wandern !!!
    Nur so weißt du ob du mehr oder weniger Pulver brauchst oder crimpen mußt.
    Wie immer: Natürlich ohne Gewähr, nachmachen auf eigene Gefahr !!!
    Viel Spaß
    MP

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von motorsägensammler ()

  • Einen Rollcrimp verwendet man nur wenn das Geschoss eine Crimprille hat. Außerdem braucht der Rollcrimp exakt gelängte Hülsen, wenn Präzision gefordert ist. Ich benutze nur TC, sogar bei der Desert Eagle. Wichtig ist ein fester Geschossitz, wenn du die fertige Patrone mit 20 kg belasten kannst, ohne dass sich die Länge ändert passt es.
  • H&N und Los haben keine Crimprille, darum habe ich das ja hinterfragt. Werde jetzt ein 180 gn Geschoss mit N340 mit TC testen.

    Wie machst du das mit den 20kg belasten?
  • @MarkM

    Ich bin wohl zu dähmlich um das zu verstehen was alle die dir geantwortet haben wohl verstanden haben.

    Daher kann ich dir eigentlich auch nicht so recht etwas sinnvolles schreiben, bevor meine Unklarheiten beseitigt sind.

    Du schreibst, Du hättest Hülsen produziert - was nu - hast Du 357er Hülsen auf das maß einer 38er Hülse abgelängt?
    Du schreibst von reduzierten 357er Ladungen - was möchtest Du da reduzieren. Im Sport richten wir uns nach den MIP Vorgaben der jeweiligen Verbände - was soll man da noch reduzieren?
    Ein Rollcrimp geht sinnvollerweise natürlich nur mit einem Geschoss mit Krimprille - sonst macht man bei Revolver Patronen einen mehr oder weniger starken Taper Krimp. Da messen ab wann das Geschoss nicht mehr wandert wie Du das im Forum lesen kannst.

    Zum Thema 38er. Wenn Du aus deinem 357er ab und an mal ne 38er verschießt, macht das nix. Wenn Du regelmäßig 38er verschießen möchtest, wird deine Trommel in einem Bereich "ausgebrannt", wo im normalfall die 357er Hülse wäre und es dort keine Abnutzung geben würde.

    So kann es kommen, dass Du deine 357er Hülse nicht mehr leicht aus der Trommel bekommst - ist auch so eine Sache wenn man eine gebrauchte kauft...

    Wenn Du jetzt für mich noch etwas Klarheit in das Thema bringst was Du mit dem "Hülsen produziert" meinst :winke:
    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • zum Geschosswandern:
    du machst dir 5 (oder 6) Patronen fertig, steckst die in die Trommel und ballerst los, bis auf eine. Die nimmst du nun wieder raus und misst die Länge. Ist das Gesachoss zu lose gecrimpt, wandert es duch den Impuls wieder aus der Hülse raus.
    Das mit den 20kg meint er so ähnlich, aber statisch ist nicht dynamisch belastet. Einen 20 kg Hammer auf den Nagerlkopf legen hilft auch nicht viel weiter, erst der Impuls treibt den Nagel ins Hols. Dann reichen sogar schon viel weniger Kilos.

    den Rest mit 38er Hülsen im 357 hat dir Zacapa ja schon sehr gut erklärt.
    schmeis die 38er in den Müll und gut ist

    Mit dem MIP (DSB) oder Faktor (BDS) ist so ne Sache, der TE ist Ösi, keine Ahnung welche Vorgaben er da vom Verband erfüllen muss...
    jeder muß selbst wissen, was er tut
  • @45ACP Eben drum - keine Ahnung ob es da Vorgaben gibt.

    Bez. der Patronen Ladedichte kann man im Forum einiges finden.

    Als Anhaltspunkt nehme ich immer wieder gerne die Daten aus Caliber Toploads. Die kann man als Basis empfehlen und dann gilt es, das auf die eigene Waffe anzupassen.
    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • @MarkM: Miss die Länge deine fertigen Patrone, in deinem Fall vermulich 40,x mm. Gehe damit zur Personenwaage, nimm die Patrone mit dem Geschoss voraus und drücke sie auf die Waage bis sie 20 kg anzeigt. Dann misst du die Patrone erneut. Wenn sich die Länge nicht verringert hat, ist dein Geschoßsitz in Ordnung. Ein fester Geschoßsitz ist nicht nur dazu da, die Geschosse gegen den Rückstoß des Revolvers zu sichern, also das Wandern aus der Hülse, sondern ist für eine saubere Verbrennung von großer Bedeutung. Benötigst Du einen MIP? Wenn nicht, sind 7 grains N340 für ein 180 grains Geschoss eine bewährte und präzise Ladung. Ich persönlich lade 7,2 grains weil es sonst mit dem Faktor knapp wird.
  • Das mit dem Hülsen produziert...war so gemeint, ich habe über die letzten Monate 650 Schuss Geco 357 verschossen, entzündert und gereinigt.

    MIP ist für mich nicht zwangsläufig Thema-die Stahlziele sollten halt zuverlässig fallen. Ich möchte eine präzise und preiswerte Scheibenmunition in 357 Hülsen um die Trommel zu schonen und die Freiflugphase zu verkürzen.

    Reduziert war darauf bezogen, dass ich keine Fullhouse 357 Magnum oder Maximum Ladung machen möchte. Auch wenn es ein Taurus ist, er schießt super zusammen und ich möchte ihn nicht mit 200-500 Magnum Schuss pro Monat quälen.

    Was mich verunsichert hat, waren widersprüchliche Aussagen und Berichte im Netzt zu Crimp usw. Ich habe mich hier angemeldet, da hier ein freundlicherer Ton gegenüber Frischlingen angeschlagen wird und einige genau die Ladungen benutzen, die ich probieren möchte.

    Ich habe für mich jetzt einmal so viel rausgelesen aus euren Antworten, dass ein TC in Ordnung ist bei verkupferten Bleigeschossen ohne Rille. Viele raten zu einem Rollcrimp, wundern sich aber selbst in einem anderen Beitrag über schmerzhafte Abplatzungen des Kupfers durch den Trommelspalt.

    Wahrscheinlich für viele unverständlich, aber ich bin halt bemüht alles zu verstehen und keinen Mist zu bauen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MarkM ()

  • MarkM schrieb:

    Wahrscheinlich für viele unverständlich, aber ich bin halt bemüht alles zu verstehen und keinen Mist zu bauen.
    Alles gut. :kl:
    Welches Geschossgewicht schwebt dir den vor?
    158gr oder 180gr.?
    Gruß
    Karl-Heinz
    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.

    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr

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