Geschossherstellung: BHN nach Gießen, Quenchen und Lagern

  • Ich finde sowas sollte man als Wiederlader schon wissen.

    Nö, das ist was ganz anderes und hat mit dem Wiederladen nichts zu tun.

    Das ist Geschoss Herstellung.

    die probieren gern und viel.

    Was aber gar nichts Aussagt.

    Da gibt es solche und solche.

    Messen geht über Glauben!:zilsch:
    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich:la:

  • Für mich fängt das Wiederladen nicht beim Zusammenstecken von fertigen Komponenten an. Geschossherstellung ist ein Teilbereich des grundlegenden Gedankens beim Wiederladen, möglichst präzise Munition herzustellen. Diese herzustellen ohne Wiederlader zu sein, und damit nicht nutzen zu können...


    Auch aus Fehlern lernt man, manchmal mehr als aus Erfolgen, Probieren ist das dazu notwendige Übel.


    Das ist wenig fruchtbar hier. Thema erledigt.

  • Auch aus Fehlern lernt man,

    Dann versuch doch mal die H&N Geschosse zum fliegen zu bringen.

    Bevor du dir so einen Stress machst.

    Einen Bleibatzen auf 800m/s zu beschleunigen....


    Das hat nichts mit präzieser Muni zu tun.


    Für mich fängt das Wiederladen nicht beim Zusammenstecken von fertigen Komponenten an

    man, man, wenn ich das höre.....

    Dann mal Los, 9mm Hülsen selber machen

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  • Schade, ich hätte wirklich gerne weiter über die ganzen "Theorien" und Hintergründe gelesen.

    Wer hätte es gedacht, ich bin auch eher der wissenschaftlich angehauchte Typ, der sich die Zeit bis zum Basteln gerne mit Recherche überbrückt.

    Der eine sagt dann "in der Zeit gehe ich lieber schiessen", mag sein. Für mich ist das aber eben Teil des Hobbys und macht mir nicht minder Freude. So hat jeder seine Vorlieben. Leben und leben lassen ;)

  • Ich weiß nicht, was das mit dem Thema HBW in Kontext Quenchen und Lagern zu tun hat, ein völliges anderes Thema.


    Hier ging es lediglich um Infos. Zum Thema wie lade ich die .223 gibt es einen anderen Threads und da ich Anfänger bin, fehlt mir die Erfahrung, ums Probieren komme ich ohnehin nicht rum.


    Was ich aber weiß ist, dass einfache Legierungen hierzu nicht reichen werden. Einfach machen ist hier meiner Meinung nach nicht Sinnvoll.


    Ob die MCC2 von WiederladerTV und den amerikanischen Versuchen nicht präzise sind weiß ich nicht. Laut WiederladerTV aber vielversprechend. Das finde ich dann schon raus.


    Hilfreich war jetzt für mich der Beitrag mit den Daten dass Blei Strukturveränderungen in einem Recht engen Zeitfenster unterliegt, die Legierungsabhängig sind.


    Das andere in diesem Threads ist meistens (sorry, so kommt es mir vor) einfaches gefrötzel ohne hilfreichen Inhalt. Manche lesen erst, überlegen sich Dinge und warum es so ist und beginnen dann. Warum soll ich zig Fehlversuche machen, wenn ich zumindest ein Teil vorher ausschließen oder besser ansetzen kann.

  • Starte doch einfach im Blog einen eigenen Blog.

    Hier kannst du über die Einstellungen bestimmen ob du da Kommentare zulässt oder nicht.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr


    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Ne, das Thema ist durch.

    Ich setz den ganzen Bereich auf Ignorieren.


    Ich schau bei Pulverdampf und dem amerikanischen Gießer Forum (die sind da weiter als wir deutschen) rein, was das Thema betrifft.


    Darf ich das hier schreiben cleaner oder Falle ich jetzt in Ungnade? :)


    Ich hab auch kein Problem mit anderen Meinungen oder Kritik, wenn sie denn irgendwie Sinn macht oder Hilft. Für den Rest bin ich zu alt und interessiert mich nicht. Kommentare unterdrücken würde ich daher nicht wollen.

  • ... Schade, mich hat es interessiert.


    Der eine versucht halt einfach nur, möglichst günstig wiederzuladen,

    der nächste perfekt gegossene Geschosse herzustellen,

    wieder andere eine super Beschichtung für Geschosse zu finden,

    ein weiterer aus vorhandenen Hülsen für eine andere Patrone seine Hülsen umzuformen,

    der nächste eine toppräzise Laborierung für sein Gewehr zu finden, Kosten weitgehend ignorierend,

    wieder ein Anderer innerhalb der Spezifikation eine Laborierung mit viel "Kawumms" herzustellen,

    noch ein Anderer seine Presse zu verbessern und zu tunen

    etc.


    Das Thema Wiederladen ist so vielseitig und somit auch sehr abwechslungsreich!


    Leben und leben lassen! Wir haben schon genug Gegner, welche uns die Freude an unseren Hobbys vermiesen wollen!


    Aber das ist bloss meine Meinung

    Ronald

  • ... Schade, mich hat es interessiert.

    Ebenfalls, hab auch ne Weile die Murmeln für die .45 selbst gegossen und mit der Lube-a-matic kalibriert und gefettet

    Die waren von der Präzision her eigentlich nicht übel, hatte aber immer starke Bleiablagerungen im Lauf.

    :krat:

    Letztendlich hab ich aktuell keine Zeit, die auch noch selber zu machen.

    :kreis:

    Beschichtung hätte mich interessiert...


    Trotzdem ein Dankeschön an BrainBug , vielleicht nehm ich die Kokille doch nochmal in die Hand.:sm03:

  • Ebenfalls, hab auch ne Weile die Murmeln für die .45 selbst gegossen und mit der Lube-a-matic kalibriert und gefettet

    Die waren von der Präzision her eigentlich nicht übel,

    Glaube ich dir, sofort.

    Ich lade auch .45ACP mit Blei Geschossen.


    Aber hier geht/ging es um .223.

    Deshalb auch schon meine Frage in Post #2 wie schnell die werden sollen.

    Ein weiteres lesen ist dann eigentlich unnötig.

    Versuche mal so ein kleines (Durchmesser) Geschoss auf 800m/s zu beschleunigen. Da kommt nichts mehr an.

    Deshalb auch mein Rat, mal die H&N .223 Geschosse zu versuchen.

    Kollege hats versucht, ging in die Hose. Fängt schon beim aufweiten des Hülsenhalses an, aber nur zu.

    Und dann kommen sie mit in alle Richtungen zeigende Einschläge auf 100m aus einer MR223 an.


    Aber Versuch macht klug.

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  • Vorsicht, dass was sie hier sehen, ist nicht möglich :)


    2350 fps (720m/s), .223, 55/70,5gr Coated Bullet auf 280 yards ohne lead bleed. Auch von anderen bereits mit 2500 fps verschossen ohne bleeding. Übrigens ohne Gas Check. So ist dann jetzt wie angekündigt auf ignore der Bereich Geschossherstellung, danke für das Interesse an die Anderen, die hier zum Schluss geschrieben haben. Ich freu mich jedenfalls auf meine Versuche mit dem .223 Geschoss.



  • Ich freu mich jedenfalls auf meine Versuche mit dem .223 Geschoss.

    Und ich mich auf die Ergebnisse.;)

    Gruß
    Karl-Heinz

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    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Die Art Beschichtung hat auf die Härte des fertigen Geschosses einen ganz entscheidenden Einfluss. Um das herauszufinden braucht man nur mal gleiche Geschosse mit unterschiedlicher Beschichtung aus einem Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. Während gepulverte das meist unbeschadet wegstecken, wandern die HI-Tec beschichteten in der Regel zurück zum Einschmelzen.


    Das ist aber die Härte und Zähigkeit (und Schälhaftung) der Beschichtung. Das hat keinen Einfluss auf die eigentliche Bleihärte.

    So der vollständigkeit halber hier was verwendet wurde: ausschließlich Wuchtblei von Reifen. Kein Zusätze.

    Da gehts schon los. In Europa sind Arsenzusätze seit den 80ern verboten. In den USA sind Wuchtbleie je nach Bundesstaat teilweise mit Arsenzusätzen erlaubt. Wuchtbleie sind also eine wilde Mischung aus Blei, Antimon, Arsen und Zinn.

  • Ist beides richtig was du schreibst. Nur zählt das was auf der Scheibe dabei rauskommt, nicht das was der Härtetester bei einem unbeschichteten Geschoss sagt.