Selbst gemachtes zum Wiederladen

  • Nickl81 das spart Arbeitszeit.

    Bei fast jeder Presse musst Du nach dem Kalibriergang das Geschoss wieder entnehmen. Bei Luckygunman fällt es unten in den Auffangbehälter.

  • Ah, verstehe. Das macht natürlich Sinn. War gedanklich beim Hülsenkalibrieren, darum hab ich's nicht kapiert.

    Aber die Lee-Kalibriermatrizen haben doch oben einen Auffangbehälter, da muss man doch auch nichts entnehmen!?

  • Entnehmen muss man bei den Lee-Kalibriersätzen nichts. Das Geschoss fällt oben in den roten Plastikbehälter. Die luckygunman Methode hat den Vorteil, dass man das Geschoss nicht mehr einfädeln muss, es zentriert sich von selbst.

  • yepp, so ist es.


    Als ich mir zu Beginn Gedanken zum umgekehrten Kalibrieren der Geschosse gemacht habe, kam ich auf die Idee einfach meine Hornady Lock n Load umgekehrt, also auf der Tischunterseite zu montieren. Das Kalibrieren hat ok funktionniert, nur das Hebeln nach oben war gar nicht der Bringer, deshalb der Umbau einer C-Presse für den dauerhaften Geschosskalibrierbetrieb.


    Zur Presse selbst: Die LEE C Presse ist wirklich etwa das Wert was sie kostet ;)

    Das sind gewaltige Qualtitätsunterschiede zu einer soliden Gusspresse, aber für meine Anwendung sollte es reichen. Könnte ich nochmals bestellen, würde ich aber auf eine bessere Gebrauchtpresse gehen.


    Freundlich.

  • Hab mir einen Werkzeugstock geschweisst, damit ich die maximal mögliche Patronenlänge bzw. Geschosssetztiefe gut ermitteln kann.


    M5 Aussengewinde am Stock, M5 Innengewinde geschnitten an den verschiedenen Hülsen. Mutter zum Fixieren.


    Im Bild: Eine Hülse meines neuen Wunschkalibers . 270 WSM


    Funktionniert gut, Ich weiss es gibt ausgefeiltere Systeme, zb von Hornady aber es funktionniert.




  • cleaner

    Nun eigentlich ganz einfach..


    Nahm eine bereits verschossenen und an das Patronenlager angepasste Hülse.

    Zündkanal aufbohren und Gewinde schneiden..

    Dann das gewünschte Geschoss in den Hülsenmund einsetzen, allenfalls etwas leichten seitlichen Druck auf den Hülsenhals geben, damit dieses nicht einfach durchrutscht..

    Dann Hülse mit Geschoss langsam in das Patronenlager einführen bis Hülse vollständig im Patronenlager und Geschoss bei den Zügen steht.

    Danach rausnehmen und OAL messen..

  • Nahm eine bereits verschossenen und an das Patronenlager angepasste Hülse.

    Zündkanal aufbohren und Gewinde schneiden..

    Bis dahin schon klar.

    Also nicht Hülse in das Patronenlager und dann das Geschoss langsam an die Züge führen und dann die Mutter hinten auf dem Maß fixieren , ähnlich wie bei dem Teil von Hornady?

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr


    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • cleaner


    Nein, alleine durch sanften Druck.. Basisvariante ;)


    Aber es geht mir jetzt gerade ein Licht auf was du meinst. Das wäre dann natürlich die Luxusvariante und sicherlich noch exakter.


    Wobei ich zehn Messungen gemacht habe und die alle innerhalb von ca. 8/1000 Zoll waren.

  • Dann Hülse mit Geschoss langsam in das Patronenlager einführen bis Hülse vollständig im Patronenlager und Geschoss bei den Zügen steht.

    Danach rausnehmen und OAL messen..

    Bei meinem Hornady Tool bleiben die Geschosse regelmäßig in den Zügen hängen. Wenn ich den inneren Stab, mit dem ich das Geschoss an die Züge schiebe, nicht fixieren würde, würde ich nur Kraut und Rüben messen. Kannst du das Gewinde weiter in die Hülse drehen und wie den Stab bei der Hornady Variante nutzen?

    Innen durchbohren und einen zweiten Stab durch den Gewindestab zu führen ist wahrscheinlich nicht möglich, oder?

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Bei meinem Hornady Tool bleiben die Geschosse regelmäßig in den Zügen hängen.

    Womit dann die Grenze der L6 aufgezeigt wird.

    Weniger Druck!

    Wenn das Geschoss hängen bleibt kann das der Geschossform geschuldet sein.

    Gruß
    Karl-Heinz

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    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Ich baue mir für jedes Kaliber eine einfache Lehre.

    Alurohr, Messingstab, Alureste für die fixierung, Rändelschraube, entsprechende kalibrierte Hülse. Geschossboden aufbohren, Alurohr ablängen, Gewinde schneiden, in Hülse eindrehen oder einfach in Hülse einkleben. Das Geschoss ein paar mal mit Presse setzen und mit Entladehammer oder Geschosszieher wieder ziehen bis es von Hand rein und raus geschoben werden kann.

    Kostet fast nix und funktioniert ganz gut.

  • Ich baue mir für jedes Kaliber eine einfache Lehre.

    Alurohr, Messingstab, Alureste für die fixierung, Rändelschraube, entsprechende kalibrierte Hülse. Geschossboden aufbohren, Alurohr ablängen, Gewinde schneiden, in Hülse eindrehen oder einfach in Hülse einkleben. Das Geschoss ein paar mal mit Presse setzen und mit Entladehammer oder Geschosszieher wieder ziehen bis es von Hand rein und raus geschoben werden kann.

    Kostet fast nix und funktioniert ganz gut.

    Sieht sehr gut aus! Und recht einfach gemacht :thumbsu:

  • Ich habe es einfacher gemacht ,mit Gewindestangen und mit Flügelmuttern - aber deine Lösung gefällt mir besser !

    Ich übernehme keine Haftung für von mir gepostete Ladedaten und ebensowenig für Quickload-Berechnungen.

  • Hallo,


    habe mir ein Rundlaufmessgerät für .308 gebaut.

    Der seitliche Alublock ist zum korrigieren des Rundlauffehlers, habe ein Loch in den Block gebohrt genau mit dem Durchmesser des Hülsenhalses.

    Durch leichtes drücken kann man den Rundlauffehler gut (mit etwas hin und her probieren) korrigieren.


    Grüße marco

  • Schaut sehr gut aus :clap:

  • marco

    ich hätte Interesse an solch einem Teil in 308, hast du schon mal kalkuliert was es kostet


    mfg Werner

  • Ich würde es mir aber verkneifen an einem fertig gesetzten Geschoß seitlich herumzudrücken. Besser wäre es die Geschosse nur 3-4mm setzen, dann Rundlaufprüfung mit eventuellem Ausrichten und anschließendem Fertigsetzen.

    Oder man geht den sinnvolleren Weg und holt sich gleich eine Benchrest Setzmatrize,von z.B. Forster, und spart sich die ganze Arbeit.