.38 SPL Wadcutter für Pistole

  • Liebe Gruppe, für die S&W 52-2 meiner Frau möchte eine .38 SPL WC bauen. Dies bedeutet OAL= Hülsenlänge.


    Ich möchte gerne folgende Ladungen bauen:

    125grs H&N .357 WC HB vor 3,6(besser 3,5?)grs HP38 mit CCI 500


    85grs H&N .357 WC HB vor 4,0grs HP38 mit CCI 500


    Laut QL alles ok. Die Pulvermenge ist ja leider nicht Ladedichte Richtung 0,5 oder größer. Aber bei diesem schnellen Pulver sollte ich keine Probleme bekommen, richtig?


    LG und Danke, David


    p.s. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Die 52-2 wird bei so leichten Geschossen eventuell nicht repetieren. Jedenfalls hat das meine 52-1 nicht richtig gemacht. Zusätzlich war der Impuls auch äußerst unangenehm und die Geschosse sind in allen möglichen Positionen vorn angekommen. Den Hohlboden hats öfters aufgerissen. Die 52-1 ist am besten mit 148 Grain Hohlboden Wadecutter und 3,3 Grain HP-38 gelaufen.

    Bei schnellem Pistolenpulver muss man sich keine Sorgen über geringe Ladedichte machen. Das Problem sind Doppel oder dreifachladungen. Die passen problemlos in die .38er Hülse..

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • Lieber Chemmnitzer, der setzt sich ja auch Masse mal Geschwindigkeit zusammen, also sollte dies einen Ausgleich bilden. Leichteres Geschoss, etwas schneller. Das Schießverhalten empfand ich auch als nicht so angenehm. Ich werde die Ladung so weit reduzieren, bis ich noch eine sichere Funktion habe. Der Hohlboden ist laut Herrn Schmidt von H&N zu beachten: Nicht zu viel Pulver (abgerissen) und nicht zu wenig (liedert nicht an). Meine Ladedaten waren für Ihn ok. Habe mich nach den caliber top loads und H&N gerichtet. Wobei mir Caliber etwas zu scharf vorkam. Doppel und dreifach Ladungen gehen wir wie folgt entgegen:


    50er Ladebrett, jedes Brett ZWEI MAL mit einer Pause von einer Minute per Taschenlampe prüfen. Das geht ganz gut. Dauert, ist aber sicher. Mir ist Ladedichte von größer 0,5 immer lieber, aber die .38 Spl WC ist wohl keine Patrone bei der dies machbar ist. LG David

  • rockwilder

    ich kann mich Chemnitzer nur anschließen. Bei mir sind die gefetteten 148er H&N-Geschosse am besten geflogen. Aber es steht jedem Wiederlader frei unsere Erfahrung zu toppen.

    Gruß Hermann :)


    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Bei mir funktioniert die Hämmerli P240/.38WC mit 2,5 bis 2,6 grain R1 Norma oder P805 / 143 grain Vollblei oder auch H&N 148 grain sicher und hervorragend.

    Die M52 von S&W braucht beim Schützen-Nachbarn ca. 0,1-0,2 grain mehr. Es gab aber ein viel besseres Pulver von Hi-Skor 700X von Dupont ist aber jetzt bei mir verbraucht. Die Eigenschaften des Pulvers ist super,es reagiert nicht so bissig auf Ungenauigkeiten beim füllen sowie Crimpen oder Hülsenmaterial(fester oder leichter Geschoßsitz) , aber das sind nur meine Erfahrungen.....Gruß vom Bleischuster.

  • Einer meiner Schützenbrüder verlädt sehr erfolgreich 148grain WC mit 2,5 grain Rottweil

    P805. Mit seiner S&W 52-2 gewinnt er regelmäßig Meisterschaften mit dieser Laborierung.


    Gruß

    Bernhard

  • Lieber Werner,

    lieber Bernhard,

    lieber Bleischuster,


    Ihr seit Spitze! Danke. Werde Eure Tipps umsetzen.


    Komme gerade vom Stand. 3,3grs HP, OAL 29mm, 125grs H&N WC HB HS laufe NICHT. Das Schussbild sieht gut aus, jedoch repetiert die Waffe nicht. Mit 3,5grs wurde es besser, aber immer noch nicht top. Ich werde jetzt meine ursprünglichen 3,7grs noch einmal versuchen und sonst auf 148grs WC umschwenken.


    LG und vielen Dank Euch! David

  • Bei mir funktioniert die Hämmerli P240/.38WC mit 2,5 bis 2,6 grain R1 Norma oder P805 / 143 grain Vollblei oder auch H&N 148 grain sicher und hervorragend.

    Da ich auch eine P240 in .38 WC habe, würde mich interessieren, ob Du schon mal die Geschwindigkeit gemessen hast

    und ob Du eine MIP brauchst?

    Gruß:winke:

    erndi

  • Hallo erndi, nein gemessen habe ich noch nie, ist mir auch nicht wichtig, es muß nur immer (fast) ein gutes Schussbild aus der Hand zustande kommen.

    Vor Jahren hatte ich mal ein Schießgerät mit Kugelrücklaufsystem für Kurzwaffen aller Größen, es war sehr Aufschlußreich....9 x alle zusammen und einer 3 cm

    daneben, da wird man verrückt und denkt was war da falsch, selbst dann wenn alles x-mal gewogen & gemessen wurde. Dann beginnt die Wissenschaftliche Aufarbeitung ohne eine genaue Diagnose....Nein,nein ich will nur ein mit mir zufriedener Schütze sein der Spaß am Hobby hat.....Gruß vom Bleischuster.

  • Ein Mindest Im Puls MIP ist im Westfälischen Schützenbund für die .38WC nicht gefordert.

    Aaaaber, die Ladung für .38 WC mit 148 grn. Geschoss, darf laut Rottweil Ladedaten ( Bluebook)

    Nicht mehr als 2,5 grn P805 für eine Pistolen Ladung enthalten.

    Gruß

    Bernhard

  • Hallo , ja das mit 2,5 grain P 805 bei .38WC stimmt schon, aber das bezieht sich auf das weiche Hohlbodengeschoss. Bei mir kommen vorwiegend

    eigene gegossene Hartbleigeschosse mit 143 grain zum Einsatz. Der Hohlboden verträgt etwas stärkere Ladung scheibar nicht, aber das sind nur

    meine Erkenntnisse. Gruß vom Bleischuster.

  • rockwilder

    Kurze Frage...das Thema ist zwar jetz schon über ein Jahr alt :-)


    welche Ladung hast du jetzt gemacht ?? Ich hab mir so eine S&W gekauft und mich würde interessieren was am besten geht.


    Danke für die Info

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    :zilsch:„Die Definition von Wahnsinn: Das Gleiche immer und immer wieder tun und ein anderes Ergebnis erwarten.“ :zilsch:

    Albert Einstein

    Jeder Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko !!!

  • @rockwilder....probier mal 3,8 grs HP 38 mit dem 125grs Geschoss.
    OAL ist übrigens bei der .38er WC nie gleich Hülsenlänge. Das Geschoss darf sogar ca. 1mm über die Hülse ragen.


    Gruß, Heavy

  • Hallo,

    ,

    dass im Normalfall die Geschosse bei der .38 WC etwas aus der Hülse ragen stimmt zwar, nur passen sie so nicht mehr in das Magazin der S&W M 52. Bei der Hämmerli P240 sieht es glaub ich genauso aus.

    Die Amis haben aus dem Grund oft mal die Hülsen rigoros eingekürzt oder .38 S&W Hülsen für die Pistole benutzt.


    Meine mag ein selbst gegossenes Saeco 150 gr. Vollbodengeschoss mit etwa 9 - 11 Brinell, auf .358 kalibriert und gefettet, in Winchester Hülsen, mit CCI SP Primer vor 3,3 gr. HP38. Das Ganze einen 10tel mm unter den Hülsenrand gesetzt und mit einem leichten Rollcrimp separat zugekorkt. Dass dafür die Hülsen getrimmt sein müssen, ist eh klar.


    Sie nimmt aber auch die H&N 148 gr Hohlboden Bleigeschosse mit 3,2 gr. HP 38 ganz gerne, nur muss man da die Hülse weiter antrichtern, damit auf gar keinen Fall der Geschossboden beim Setzen beschädigt wird. Unrunde Geschossböden sofort aussondern. Und natürlich wieder leicht unter den Hülsenrand gesetzt. Nur bei den verkupferten H&N streikt sie komischerweise. Da gehen die Schussbilder doch weiter auf und es ist immer wieder ein Ausreisser dabei. Sie will es halt natürlich.


    Bei ein paar Prozent der Geschosse kann man, völlig unabhängig vom Geschoss oder der Ladung ein leichtes "tippen" feststellen. Schadet aber der Schussleistung überhaupt nicht. Ist eher ein kosmetisches Problem.


    Ich werde jetzt mal versuchen, wie es aussieht, wenn ich keinen Rollcrimp sondern einen Tapercrimp nehme. Mal sehen, aber ich hab noch ein paar oder auch etwas mehr Fertiggeladenes rumliegen, also dauert es schon noch ein bisschen, bis ich das mal testen werde.

    Freundliche Grüße


    Keinerlei Gewähr für Wiederladedaten. Jeder Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich usw. usw.

    Einmal editiert, zuletzt von Lüftl () aus folgendem Grund: Anrede geändert,

  • Achja, 3,8 gr. HP 38 können für eine Pistole schon ein bisschen heftig sein, also lieber ein bisschen herantasten.


    Nicht umsonst wird bei Meisterschaften speziell bei den .38er WC Pistolen beim BDS so gut wie immer der MIP gemessen, eben weil viele der Schätzchen mit "normalen" Ladungen schon ein bisschen belastet werden und Ihre Besitzer da lieber etwas weniger nehmen. Der eine oder andere, untertreibt halt dann auch mal.


    Deshalb schiess ich die M52 auch nur selten im Wettkampf, sondern lieber ganz gemütlich im Training. Sowas wie eine platonische Liebesbeziehung eben. :-)

    Freundliche Grüße


    Keinerlei Gewähr für Wiederladedaten. Jeder Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich usw. usw.

  • Hallo, auch ich kann etwas zu diesem Thema beitragen. S&W 52-2, nach etlichen Versuchen bin ich bei Ares Geschlossen 148 grain WC .357 Dia gelandet, mit 3,0 gr N320 funktioniert das wunderbar. Die gefetteten h&n waren für mich eine Qual beim Laden, da die Die

    Setzmatritze ständig entfernt und vom Fett gereinigt werden musste.

  • ...ach ja und beinahe vergessen: Die Auszieherkralle hinterlässt öfters mal einen kleinen Grat am Hülsenboden (fühlbar am Rand mit leichter Erhebung in Richtung Patronenlager). Dieser muss vor dem erneuten Laden unbedingt entfernt werden (ich nehme eine Nagelfeile dazu). Sonnst geht der Verschluss nicht ganz zu und die Patrone wird nicht gezündet...

  • Lüftl: Ein leichtes „tipping“ bekomme ich auch nicht weg, dieses Phänomen ist aber schon im Gun Digest von 1963 zur M52 beschrieben und wurde als Synonym für midrange loads beschrieben, unabhängig vom Waffentyp.

  • Hallo, auch ich kann etwas zu diesem Thema beitragen. S&W 52-2, nach etlichen Versuchen bin ich bei Ares Geschlossen 148 grain WC .357 Dia gelandet, mit 3,0 gr N320 funktioniert das wunderbar. Die gefetteten h&n waren für mich eine Qual beim Laden, da die Die

    Setzmatritze ständig entfernt und vom Fett gereinigt werden musste.

    Hi...und wie lange L6 ...Geschoss bündig mit Hülse oder überstehend ?? :-(

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