Brünierung Zusammensetzung

  • Können verschiedene Säuren und Laugen sein, es müssen sich auf dem Stahl eben Oxide ausbilden.

    In Ballistol Schnellbrünierung ist das z.B. Salpetersäure.

  • Kommt auch drauf an, ob die Brünirung "braun" oder "blau" ist und welches Grundmaterial brüniert werden soll.

    Da gibt es eine DIN für.

    Gruß Sven


    PS: Beitrag enthält u.U. Spuren von Ironie - zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Sachbearbeiter oder die zuständige Behörde

  • Was willst denn Brünieren ?


    Ich habe selbst mal versucht zu brünieren, hat sich aber vom Aufwand nicht gelohnt.


    Wenn eine Industrie-Heissbrünoierung ausreichend tauglich ist , und das ist sie mir, dann zahle ich für 10 Kg 40 mit Steuer !

    Ich übernehme keine Haftung für von mir gepostete Ladedaten und ebensowenig für Quickload-Berechnungen.

  • Im "The modern gunsmith" von J. Howe stehen mehrere Rezepte. Ich muss mal gucken, ich meine, da waren auch paar Zutaten, wenn du die beschaffen willst, ist ein SEK-Besuch durchaus drin...

  • Was willst denn Brünieren ?


    Ich habe selbst mal versucht zu brünieren, hat sich aber vom Aufwand nicht gelohnt.


    Wenn eine Industrie-Heissbrünoierung ausreichend tauglich ist , und das ist sie mir, dann zahle ich für 10 Kg 40 mit Steuer !

    Zum Beispiel den Lauf meiner Perkussionspistole. Habe ihn mit Schnellbrünierung gemacht und ist super geworden. Jetzt aber leer. Da ich in der Chemie arbeite und ein Labor in meiner Nähe ist dachte ich mir die können mir was anmischen. Dafür benötige ich das Rezept.



  • Die Old-School Rezepte :)

    Allerdings sind die Chloride wirklich nicht ungiftig und teils vermutlich so einzeln nicht zu bekommen. Dein Chemielabor vielleicht schon...

    2 Mal editiert, zuletzt von GentleSky1431 ()

  • Ob sich das lohnt ist halt die Frage. Brünierung kostet ja eigentlich nicht viel und hält Recht lang...

  • Ich habe damasls das Brüniersalz Kiloweise bei Egun gekauft:


    http://www.egun.de/market/item.php?id=7312544


    Ist halt echt ne Sauerei, ich habe noch ein hohes Becherglas bei interesse ...

    Ich übernehme keine Haftung für von mir gepostete Ladedaten und ebensowenig für Quickload-Berechnungen.

  • Hallo

    Erstmal eine ganz eindringliche Warnung. Wer im Umgang mit Chemiekalien ungeübt ist sollte einen großen Bogen um die Sache machen. Die Zutaten sind stark ätzend. Im Auge oder auf der Haut sind schwerste Schädigungen die Folge.


    Brünierlauge:

    600 g Natriumhydroxid (Ätznatron)

    10 g Natriumnitrat (Natronsalpeter)

    10 g Natriumnitrit

    1000 ml dest. Wasser


    oder :


    Natriumhydroxid: 400 g

    Kaliumnitrat: 10 g

    Natriumnitrit: 10 g

    Wasser: 600 ml




    Arbeitsweise:Werkstück mit Aceton oder ähnlichem gründlichst entfetten . Werkstück nicht mehr mit bloßen Fingern anfassen.Schwarze Färbungen nur möglich bis 180 grad Laugentemperatur, darüber kommt es zu braunen Farbtönen.

    Werkstücke in Gefäß mit der heißen Lauge legen.

    Behandlungsdauer: 15-30 min.

    Nachbehandlung: Wichtig ist das restlose Abspülen der Brünierlauge.

    Zuerst wird gründlich kalt gespült, dann mit heißem Wasser, dem etwas Netzmittel zugesetzt wird. Das warme Wasser häufiger wechseln.

    Danach sollten die Teile gründlich getrocknet werden.

    Das Wasser möglichst kalkfrei (weich) halten( Dest. Wasser), pH-Wert etwa 7-9.

    Danach in heisses Öl (> 100 Grad) eintauchen. Vorsicht, Wasserreste verdampfen spontan und das Öl spritzt umher.

    Nitritrückstände können die Korrosionseigenschaften negativ

    beeinflussen. Die Trocknung kann auch durch Warmluft erfolgen.

    Nach dem gründlichen Trocknen mit Wachs überziehen.

    Eventuell nach dem Abspülen auftretender Flugrost kann abgewischt werden.

    ACHTUNG! Keinesfalls Gefäße aus Aluminium oder Zink verwenden!

    Geeignete Gefäße: Edelstahl,Keramik,Laborglas.

    Lauge wirkt stark ätzend!Unbedingt Schutzbrille, Kittel und Handschuhe tragen!!


    Oder mit dieser Lösung: Natriumhydroxid: 800 g

    Dinatriumhydrogenphosphat: 100 g

    Natriumnitrit: 50 g

    (18)

    auf 1000 ml Wasser. Die Temperatur hierbei soll 130-140 grd. Betragen.