Und wieder mal: Wiederladen ohne WBK etc.

  • Ich hatte meinen Wiederladeschein 6 Monate vor der WBK. Vorraussetzung zum Erwerb des Wiederladescheins sind 6 Monate aktive Mitgliedschaft (Nachgewiesen durch mein Schießbuch) im Verein, guter Leumund, bestandene Prüfung $27. Nicht mehr, nicht weniger. Das Bedürfnis ergibt sich Quasi automatisch aus der Mitgliedschaft in einem Schützenverein. Das Wiederladen unterliegt nicht den Waffen-, sondern dem Sprengstoffgesetz. Selbstgeladene Munition Darf man auch ohne WBK besitzen. Zitat Waffengesetz "Die Erlaubnis zum nicht gewerblichen Laden von Munition im Sinne des Sprengstoffgesetzes gilt auch als Erlaubnis zum Erwerb und Besitz dieser Munition."

    Das heißt konkret das man als Wiederlader alle mögliche Munition herstellen und lagern darf, solange man im Besitz der Wiederladeerlaubnis ist. Zum Beispiel für Waffen von Freunden mit denen man selber(!) schießt oder eben für Vereinswaffen.

  • So sieht es aus und nicht anders.

    Ich habe dies als Vereinsvorsitzender bislang zweimal bei Mitgliedern gehabt. Die Ämter wollten von mir eine Bescheinigung über die sechsmonatige Mitgliedschaft und die regelmäßige Teilnahme am Übungsschießen. Für Schwarzpulver auch noch die Bestätigung, dass dies bei uns geschossen werden kann. Das war es dann, auch ohne WBK gar kein Problem, wie es die gesetzlichen Vorgaben eben auch vorsehen.

    Du solltest aber trotzdem deine Geladene Munition nicht in die Vereins Spritze stecken.


    Das Gehört sich einfach nicht.


    Mun an die Anfänger zu verkaufen ist eine kleine Stütze für jeden Verein und gut so.

    Nur mal so als kleiner Hinweis: Vereine dürfen keine Munition an Mitglieder verkaufen (zumindest nicht mit Gewinn) , es sei denn, sie haben eine Handelslizenz. Wer es doch macht, kann sehr schnell sehr viel Ärger bekommen.

    Natürlich entscheidet der Verein, was in die Leihwaffen gesteckt werden darf, aber im übrigen schon mal daran gedacht, dass man auch ohne WBK eine eigene Waffe haben kann, mit der man dann sehr wohl auch die wiedergeladene Munition verschließen kann?!

    Das Thema sollte doch inzwischen ausreichend und erschöpfend geklärt sein, finde ich.


    Gruß Glocki

  • Ich dachte in Deutschland ist „alles“ geregelt und eindeutig!

    Nein, ist es nicht, von Bundesland zu Bundesland, von Waffenbehörde zu Waffenbehörde kann es anders aussehen.


    Aber auch dort bekam ich die gleich Aussagen wie hier! ??? Der eine sagt so, der andere so und der dritte „frag deinen Sachbearbeiter“.

    Hast du mehrere Kursleiter gehabt????

    Der muss das wissen, oder der Mann vom RP der die Prüfung abnimmt.

    Oder hast du in der Pause Andere Neulinge befragt?


    Meine Meinung zur Vereinswaffe und wiedergeladene Muni:

    Mit der wird nur Fabrik Muni verschossen, die beim Verein erworben wird, geben und nehmen eben, basta.



    und wenn du mal ein wenig hier gelesen hättest

    Erlaubnis ohne WBK beantragen


    dann......

    Messen geht über Glauben!:zilsch:
    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich:la:

  • Kann mir jemand sagen ob ich

    - sie bauen darf

    - besitzen darf

    - wenn ja, auch zum Schießstand transportieren?

    ja

    ja

    ja, solltest aber dein grünes Buch mitnehmen, falls du deine Mun sichtbar beförderst und du in eine Verkehrskontrolle kommst. Du mußt nachweisen können, daß du diese selbstgebaute Mun besitzen darfst


    Einfach nur Nein! Ohne Diskussion. Punkt.

    Einfach nur Blödsinn. Ohne wenn und aber. Waffenrecht und Sprengstoffrecht sind zwei paar Schuhe. Wenn das der SB nicht wahrhaben will, muß man eben die Eier in der Hose haben, das vor Gericht durchzupauken. Haben einige auch schon erfolgreich gemacht. Oder eben brav die Haken zusammenschlagen ...

    Ich dachte in Deutschland ist „alles“ geregelt und eindeutig!

    Ist es in diesem Fall auch. Nur wissen es halt nicht alle SB. Ich hatte meinen 27er fast 2 Jahre vor meiner ersten WBK

  • Marlinman ,

    genau so siehts aus.

    Als Beispiel : in meinem Sachkundekurs war ein Teilnehmer der vorerst nur Vorderlader schiessen wollte, aber er hat den Kurs auch für Böllerpulver und NC Pulver mitgemacht (alles zusammen war der selbe Preis ).Nach bestandener Prüfung hat er den Prüfungsleiter (vom Landesamt für Umwelt-und Arbeitsschutz ) gefragt ob er auch Munition herstellen darf. Antwort : Ja , weil das nichtgewerbliche herstellen von Munition zum Verkauf zum Selbstkostenpreis erlaubt ist .Da die alte Regelung nur Munition die auf der oder den WBK's eingetragen ist weggefallen ist. Auch darf jeder WBK Inhaber alle gesetzkonforme Munition Herstellen und Wiederladen die nicht auf seiner Karte eingetragen ist.


    Gruß Peter :ballern:

  • in meinem Sachkundekurs war ein Teilnehmer der vorerst nur Vorderlader schiessen wollte

    :thumbup::thumbup:Das hätte ich sein können. Mit reinen SP-Waffen aka (einschüssigen) Vorderladern fing es bei mir an. Nach einiger Zeit wollte ich das schwarze Pulver mal in 45-70er Hülsen füllen und mit der Schnarpse eines Vereinskameraden heiß delaborieren. Wenig später hab ich mich dann zum Sachkundelehrgang angemeldet

  • Ja , weil das nichtgewerbliche herstellen von Munition zum Verkauf zum Selbstkostenpreis erlaubt ist .Da die alte Regelung nur Munition die auf der oder den WBK's eingetragen ist weggefallen ist. Auch darf jeder WBK Inhaber alle gesetzkonforme Munition Herstellen und Wiederladen die nicht auf seiner Karte eingetragen ist.



    Gruß Peter :ballern:

    Oha, ab wann ist das denn so? Hast Du eine Quellenangabe?

    Gruß,
    Metty :jawo:


    Jesse Hughes, EODM:
    "Solange irgendjemand Waffen hat, sollten alle Menschen Waffen haben."

  • Marlinman ,

    genau so siehts aus.

    ...Nach bestandener Prüfung hat er den Prüfungsleiter (vom Landesamt für Umwelt-und Arbeitsschutz ) gefragt ob er auch Munition herstellen darf. Antwort : Ja , weil das nichtgewerbliche herstellen von Munition zum Verkauf zum Selbstkostenpreis erlaubt ist .Da die alte Regelung nur Munition die auf der oder den WBK's eingetragen ist weggefallen ist. Auch darf jeder WBK Inhaber alle gesetzkonforme Munition Herstellen und Wiederladen die nicht auf seiner Karte eingetragen ist.


    Gruß Peter :ballern:

    genau so hab ich es auch gelernt. Punkt. Aus. Fertig:fi:
    Sollte irgend wo in den Prüfungsunterlagen so drinstehen...

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • Marlinman ,

    genau so siehts aus.

    Als Beispiel : in meinem Sachkundekurs war ein Teilnehmer der vorerst nur Vorderlader schiessen wollte, aber er hat den Kurs auch für Böllerpulver und NC Pulver mitgemacht (alles zusammen war der selbe Preis ).Nach bestandener Prüfung hat er den Prüfungsleiter (vom Landesamt für Umwelt-und Arbeitsschutz ) gefragt ob er auch Munition herstellen darf. Antwort : Ja , weil das nichtgewerbliche herstellen von Munition zum Verkauf zum Selbstkostenpreis erlaubt ist .Da die alte Regelung nur Munition die auf der oder den WBK's eingetragen ist weggefallen ist. Auch darf jeder WBK Inhaber alle gesetzkonforme Munition Herstellen und Wiederladen die nicht auf seiner Karte eingetragen ist.


    Gruß Peter :ballern:

    Malburg

    Bist Du Dir in dem was Du schreibst wirklich sicher?

    Ich glaube nicht, dass jeder WBK-Inhaber Munition herstellen und Wiederladen darf.

    Das führt zu Missverständnissen.

    Gruß Hermann :)


    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Er meinte ziemlich sicher 27er-Schein-Inhaber

  • lopo

    Hat den Titel des Themas von „Und wieder mal: Wiederladen ohne WBK ect“ zu „Und wieder mal: Wiederladen ohne WBK etc.“ geändert.