Waffentechnische Unikate - das Schießbesteck

  • Steinschloss-Schießbesteck des 18. Jahrhunderts.


    Zusammengehöriges Besteck bestehend aus zweizinkiger Gabel und Messer mit quartseitig gemarkter Rückenklinge.

    Die balusterabgesetzten, rocaillenförmig verzierten Messinggriffe rückseitig mit kurzem Lauf im Kaliber 6 mm.

    Jeweils linksseitiger Hahn mit Batterie und Pulverpfanne, die Gegenseite mit Hahnfeder und Abzugsmechanik.

    Unter der Pulverpfanne aus Messing jeweils signiert "RICHTER". Messerklinge etwas narbig.

    Länge 27 und 29 cm.


    Quelle:

    www. hermann-historica. de



    Dieses Steinschloss-Schießbesteck wurde bei einer Auktion für 7.600,00 Euro verkauft.


    Waffenrechtlich gab es anschließend zu diesem Unikat ebenfalls Fragen, die in einem "Ritt des deutschen Amtsschimmels" ausarteten.

    Das BKA musste tatsächlich für die Exponate einen Feststellungsbescheid erstellen - siehe PDF.

    Dateien

    Gruß Sven


    PS: Beitrag enthält u.U. Spuren von Ironie - zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Sachbearbeiter oder die zuständige Behörde

  • Eine sehr interessante Kuriosität! Gerne mehr solcher Beiträge!


    Ich weiß schon, warum ich ForgottenWeapons so liebe... :thumbsu:

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  • ArcticWolf

    Hat den Titel des Themas von „Waffentechnische Unikate der Geschichte - das Schießbesteck“ zu „Waffentechnische Unikate - das Schießbesteck“ geändert.