Geschosse unterschiedliche Gewichte

  • Bei mir ist es gerade anders. Habe mir Hornady Match Geschosse Kali. 308Win mit 168 Gr gekauft. Und o Wunder von 100 Geschossen hatte eine einzige das angegebene Gewicht von 168gr. Von 167,94 bis 168,36 war alles dabei. Ob da die Präzision bein Schießen gleich bleibt bin ich mir nicht sicher. Dürfte aber normal nicht sein dieser unterschied.

  • Moin würde ich mir keinen Kopf darüber machen. Da du verm. nur 100m schiesst werden alle Treffer in der 10 sein. max. Streukreis 5cm.

    Erst wenn du auf die 300m gehen willst , ist geschosse aus wiegen angesagt.

  • Ja, kenn ich...ist ne Frechheit vom Hersteller!

    Ich mache bei den zu leichten Geschossen dann immer nen Tropfen Klebstoff in der benötigten Menge/Gewicht auf die Spitze.

    Bei den zu schweren Geschossen feil ich dann am Geschossboden Material ab, bis das Gewicht passt.

    Hat bisher immer einwandfrei funktioniert und die Schießergebnisse geben mir Recht.

  • So unterschiedlich ist die subjektive Wahrnehmung! Für einen alten Schulfreund habe ich Brenneke TOG organisiert- und mich gefreut dass die Toleranz der Geschosse weniger als 1 grain betrug.

  • Und o Wunder von 100 Geschossen hatte eine einzige das angegebene Gewicht von 168gr. Von 167,94 bis 168,36 war alles dabei. Ob da die Präzision bein Schießen gleich bleibt bin ich mir nicht sicher.

    Das sind auch 168er. Allerdings keine Hornady.

    Jederzeit wiederhohlbar. Keine gewogenen Geschosse. Beim Laden sauber arbeiten.

    Trainieren gehen, und das immer wieder.

    Das andere Equipment muss aber auch passen.

    Und Ja, das ist eine Frechheit, diese Toleranzen die du gemessen hast.

  • Ich weis nicht was du hast, die Abweichung im Gewicht ist aus meiner Sicht noch ziemlich gut.

    Bei Geschossen von S&B oder PPU treten noch ganz andere Abweichungen auf.


    ;) kannst dich ja mal hier kurz vorstellen:

    Vorstellung


    Gruß Bernd

    +++ Ich lade hauptsächlich Gewehrpatronen, alle meine Kurzwaffenpatronen mache ich auch selber +++

    +++ Für meine Ladedaten übernehme ich keine Gewähr +++

  • Fallschirm


    Ich wiege auch meine Geschosse. Ich verwende ELD Match von Hornady. Von 139,82 bis 140,43 gr ist alles dabei. Gebe ich die unterschiedlichen Gewichte bei GRT ein ändert dies "fast" nichts an der errechneten Geschwindigkeiten und die Drücken. Dann habe ich angefangen die Ogiven der Geschosse zu vermessen. Diese liegen zwischen 19,15 und 19,36 mm. Die damit verbundene schwankende Geschosssetztiefe wirkt sich viel mehr auf Geschwindigkeit und Druck aus, als die Geschossgewichte.

  • Hallo

    Wie ist denn das Verhältniss von Geschossgewicht zur Präzision ?

    je schwerer, desto hoch.


    Bei diesen Abweichungen ist der Unterschied zwischen hoch-passend-tief marginal und bis 100m auf der Scheibe kaum messbar. Ab 300m kann es schon einen Unterschied zwischen der innenzehn und ner 10 ausmachen. Auswiegen würd ich nur, wenn ich selber so still halte, dass ich nur innenzehner treffe oder BR wäre.

  • Wenn ich das jetzt richtig verstehe sind schwere Geschosse die langsamer fliegen präziser ?

    Da ich bisher nur mit dem M96 auf 100 m schiesse würde das bedeuten das Gewicht ist vernachlässigbar ??


    Grüssle

    2ventiler

  • Quatsch. Gleichmäßigkeit ist das Zauberwort. Die Frage ist halt, ob und wie man beim Auswiegen der Geschosse (Gewichts-) Gruppen bildet. Und man muss einen Toleranzbereich festlegen. Will sagen: Aus 100 Geschossen 85 Gewichtsgruppen zu bilden ist sinn frei. ;)

  • Oha

    Da wurde ich falsch verstanden .

    Meine Frage zielte darauf ab wie z.B. 100gran oder 140gran im Verhältnis zur Präzision liegen .

    Den 0, Bereich beim Gewicht habe ich nicht gemeint .

    Meine Frage ist eher eine generelle.


    Grüssle

    2ventiler

  • In erster Linie muss das Geschoss und der Drall harmonieren. Dann mit der jeweiligen Waffe und Laborierung. Ein un(ter) stabilisiertes Geschoss fliegt nicht präzise, sofern es überhaupt bis zur Scheibe findet.


    Zumal ich etliche Beispiele kenne, wo leichte Geschosse bessere Präzision zeigen als schwere. Insofern würde ich die Behauptung, daß schwerere Geschosse prinzipiell präziser sind nicht unterschreiben.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • ...wie z.B. 100gran oder 140gran im Verhältnis zur Präzision liegen .


    Meine Frage ist eher eine generelle.

    Das lässt sich, wie Taxol richtig schreibt, nicht generell sagen. Probiere es einfach.


    Nur mal als Beispiel:

    Der Lauf eines Schweizer K31 in 7,5x55 Swiss wurde ursprünglich für Mantelgeschosse im Gewichtsbereich von etwa 170-175gr entwickelt. Damit schießt er, die entsprechende Ladung vorausgesetzt, hervorragend. Das gleiche Gewehr schießt aber auch mit einem 135gr Sierra Varminter-Geschoss in .308 und entsprechender angepasster Ladung dahinter sagenhafte Streukreise auf 100m.


    Meine Empfehlung: Probiere verschiedene Gewichtsbereiche durch, oft bekommt man gängige "Modelle" ja zum guten Preis, weil sie einfach viel mehr gekauft werden als andere. Vergiss dabei auch nicht die gute Verfügbarkeit der Komponenten. Letztlich muss es nur für Dich passen. Verallgemeinerungen sind nur bedingt sinnvoll und anwendbar.

  • Also was einen Brutalen Einfluss auf die Präzision hat ist die Meplat bei Hollow Points. Das sind bei 300m bei mir 0,2 MoA (Remington700) zwischen Hornady HPBT mit unbearbeiteter und bearbeiteter Meplat. Bei HPBT und ELDM nehm ich nur noch aus der Schachtel. Selbst 3 Grain Unterschied haben nichts an den Treffern geändert.

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • Zacapa

    Hat das Thema geschlossen