Kollimator zum Testen der Wiederholgenauigkeit?

  • Hi, im Rahmen des austestens meiner Jagdwaffe im Grenzbereich habe ich mir

    Eine Kollimator zugelegt.

    Bewiesen soll werden:

    1. Das meine beiden ZF mit 2. BE keine Abweichung beim Vergrösserungswechsel haben. Ergebnis: keine aber auch gar keine.

    2. Das die ASV sauber arbeitet. Ergebnis: tut sie.

    3. Das die EAW Schwenkmontage wiederhol genau ist. Ergebnis: noch nicht 100pro überzeugt.

    Ich bin überzeugt davon das man das mit dem Kollimator sehen kann. Die beiden ZF haben 0,7cm/100m da kann man 2 Klicks erkennen, 1 Klick wird schwierig. Beim Zeiss ist die ASV 1cm/100m da kann man einen Klick deutlich erkennen.

    Habe bis jetzt bis 570yard geschossen. Hat gut geklappt (12cm Streukreis bei drei Schuss) ich suche noch ein paar Fehlerquellen. Der EAW traue ich nach dem Kolimatortest jetzt wieder mehr.

    Jetzt meine eigentliche Frage: Kann die ASV nach dem Schuss hangen bleiben so das man es dann erst sieht? Und nicht einfach so beim hin und herstellen?

    Für alle Skeptiker des Kollimatortest sei gesagt, das ich das absehen genullt hatte, dann ohne hinzusehen das Absehen wild hin und her gedreht habe, und es dann mit Hilfe der Skala wieder so zurück drehen konnte das beide Türme wieder genullt waren. Die Bilder zeigen zwei ZF die auf eine Waffe eingeschossen sind. Der Seitendrift ist unterschiedlich da das eine nachgestellt wurde! Gruß Schwarzehand

  • Ja richtig, er zeigt auch nur das gleiche Bild auf der Skala wenn der Kaliberdorn nicht gewechselt wird. Sobald ich diesen lòse und ein anderen Kaliberdorn einspanne und wieder zurück, dann ist die Skala schon wieder geringfügig anders. Deshalb lasse ich den .30er drin. Es soll ja nicht mit eingeschossen werde, es soll nur überprüft werden ob alles ok ist wenn ich das Glas wechsele, oder ob es ein Setzen nach dem Schuss gibt. Danke für Dein Interesse, Gruss

  • Ich habe so ein Teil auch. Zu sehr vertrauen darf man dieser Art von Kollimator nicht. Eine kleine Erschütterung, ein leichtes Anstoßen

    und schon ist die Genauigkeit weg. Gerade wenn man Schwenkmontagen auf seiner Waffe hat und die Wiederholgenauigkeit der Montage

    testen will. Die EAW Schwenkmontage muss, um richtig einzurasten und zu sitzen, beherzt und ruhig mit etwas Schmackes eingerastet werden.

    Tut man das, reicht diese Erschütterung aus, um eine Abweichung von der vorherigen Überprüfung zu haben.

    Schließt man die EAW Montage sehr zart, dann sitzt sie nicht richtig und es wird wieder eine Abweichung im Kollimator angezeigt.

    Der Kollimator ist hilfreich um die Waffe bzw. das ZF einzuschießen und die Waffe grob zu überprüfen, wenn sie mal umgefallen

    oder hart angeschlagen wurde, mehr nicht. Einige Kontrollschüsse müssen in so einem Fall unbedingt gemacht werden. Es reicht absolut nicht,

    das Absehen vom ZF dann auf den Punkt im Kollimator zu bringe, den ich vor dem Anschlagen der Waffe einmal ermittelt hatte.

    Eine richtig montierte EAW Schwenkmontage, zählt zu den besten Schwenkmontagen auf dem Markt.

  • Danke das mit Schmackes mache ich neuerdings auch. Aber trotzdem haben wir verschiedene Ansichten zum Kollimator. Ich brauche den garnicht drauf setzen beim Wechsel der Optik. Erst wenn das ZF mit Schmackes drauf ist setze ich den Kollimator drauf. Und dann muss ich exakt eines der beiden Bilder sehen wie oben (je nach ZF) und das war bisher so. Vielen Dank nochmal, mein Büma sagt auch die EAW ist die beste Schwenkmontage (nicht Wechselmontage)

  • Hallo,

    ich hole diesen etwas älteren thread mal hoch. Wo hast Du denn den Kollimator gekauft?

    Habe mir auch schon das eine oder andere Mal gedacht, das es praktisch wäre die Zieloptik überprüfen zu können.

    Viele Grüße

    dingolino

  • Ebay, der ist von Niko Sterling glaube ich, hat 99€ gekostet! Was die vor Redner gesagt gaben ist nicht richtig! Auch bei Schwenkmontage nicht. Du kannst ihn nach jeden raufsetzen neu ausrichten. Sonst bräuchtest du ihn ja nicht. Dann könntest du gleich die waffe auf ein ziel richten und vorsichtig ein zf ab und drauf setzen! Wenn Du die Waffe nicht bewegst würde das auch klappen. Ich hab ein Datenblatt mit rechenpapier. Der Kollimator hat auch Karos. Ich mahle ein Kreuz auf den Papier und setze einen kleinen punkt genau in das karo wo Kollimator hin zeigt. So habe ich von jeder waffe ein sehr wiederholgenaues Datenblatt mit dem ich auch ein zf klonen könnte.
    wichtig ist dass das zf jedesmal gleich eingestellt ist! Bei Paralaxeausgleich auch sehr wichtig das der jedesmal genau gleich steht!

  • Ebay, der ist von Niko Sterling glaube ich, hat 99€ gekostet! Was die vor Redner gesagt gaben ist nicht richtig! Auch bei Schwenkmontage nicht. Du kannst ihn nach jeden raufsetzen neu ausrichten. Sonst bräuchtest du ihn ja nicht. Dann könntest du gleich die waffe auf ein ziel richten und vorsichtig ein zf ab und drauf setzen! Wenn Du die Waffe nicht bewegst würde das auch klappen. Ich hab ein Datenblatt mit rechenpapier. Der Kollimator hat auch Karos. Ich mahle ein Kreuz auf den Papier und setze einen kleinen punkt genau in das karo wo Kollimator hin zeigt. So habe ich von jeder waffe ein sehr wiederholgenaues Datenblatt mit dem ich auch ein zf klonen könnte.
    wichtig ist dass das zf jedesmal gleich eingestellt ist! Bei Paralaxeausgleich auch sehr wichtig das der jedesmal genau gleich steht!

    Hallo,

    ich habe vor einigen Jahren noch einen

    Leupold Zero Point Magnetic Illuminated Boresighter - Kollimator

    ergattern können.


    Prima, kleines und kompaktes Teil um die Optik einzurichten, dass man auf 100m auf der Scheibe ist und dann "richtig" einschießt.

    Dieses Teil wird ja einfach mit einem Magnet vorne am Lauf befestigt, gegenüber einer vertikalen Abweichung macht das fast nichts aus. Horizontal ist das natürlich nicht reproduzierbar, aber für das Einschießen, um "auf die Scheibe zu kommen" reicht es ohne Problem.


    Den Niko Sterling habe ich jetzt für gut EUR 80,- inkl Versand bestellen können. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann kann ich diesen durch die Kaliberspezifischen Aufnahmedorne reproduzierbar ausrichten - Du dokumentierts ja damit Deine Optik. Das ist sicherlich eine gute Hilfestellung um das Absehen auch mal ohne Schuss überprüfen zu können, auch wenn das natürlich den "richtigen" Schuss nicht ersetzen kann. Das Teil von Leupold ist eine prima Hilfe für das Einschießen, man bekommt es nur leider nicht mehr neu.


    Wenn das Nikko Stirling Teil da ist pinge ich Dich ggf nochmal an, wie Du das bei Dir genau "praktizierts".


    Danke & Grüße


    dingolino

  • Das Teil nennt sich übrigens Schussprüfer oder Boresighter. Einen Kollimator haben selbst über 99% der Büchsenmacher nicht in Ihrer Werkstatt.

    Hier ist z.B. ein kleiner zu sehen: (270) Euroshot - Zielfernrohrmontage - und Zielfernrohrüberprüfung mit Prüf Kollimator - YouTube

  • Das Teil nennt sich übrigens Schussprüfer oder Boresighter. Einen Kollimator haben selbst über 99% der Büchsenmacher nicht in Ihrer Werkstatt.

    Hier ist z.B. ein kleiner zu sehen: (270) Euroshot - Zielfernrohrmontage - und Zielfernrohrüberprüfung mit Prüf Kollimator - YouTube

    Witzig, das ist genau der 70€ Kollimator von Nikko Stirling den ich auch habe.

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • Hab das Trumm auch. Das ist wirklich kein Präzisionsteil (wie Schreiber oben schon erwähnten, das wackelige Spreizteil, das grobe Raster, etc.) u. ich nutze das lediglich, wenn irgendwo ein neues Glas rauf muß, wo vorher schon eins drauf war, um danach grob einzurichten. Für den Jäger, wie Schwarzehand auf 100 m wohl ausreichend.

  • Ich benutze das Ding damit die Schüsse nach der Zielfernrohrmontage erstmal auf der Scheibe landen. Dafür gehts ganz gut. Ich hatte mal eine Zeitlang nur "Zugriff" auf einen 100m Indoor Stand, dort kosten Wand oder Bodentreffer 20€.

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • Nun ja, die meisten hier haben scheinbar grundsätzlich nicht verstanden was ich damit mache! Es geht nicht um das Einschiessen! Es geht darum festzuhalten wo die Waffe nach dem Einschiessen hin zeigt, und diese Ausrichtung zu dokumentieren! Ein Kästchen sind übrigens vier moa! Das bedeutet man kann zwei klicks schon deutlich sehen ! Wichtig ist das man in der Dokumentation auch festhält wie Vergrösserung und Paralaxe eingestellt waren und dies beim Überprüfen auch genau wieder so einstellt! Wmh

  • Ein Kollimator ist ja dafür gebaut , um eine Verstellung des

    Absehens durch den Rückschlag zu simulieren .

    Dies geschieht durch einen Schlag mit einem geeigenten Gegenstand .

    Wenn man damit nach dem Einschiessen den Trefferpunkt festzuhalten

    möchte , sollte man es in eine gleichwertige Montage einspannen

    und nicht lose auf das Rohr auflegen , wie es beim Test gemacht werden

    sollte .


    Erwin

    Alle Daten und Tipps ohne Garantie.
    Jeder Wiederlader handelt auf eigenes Risiko und Verantwortung .

  • Du kannst wie ich es mache die wiederkehrgenauigkeit der Montage testen! Du prüfst wo dein Absehen auf der Skala (nenn das Gerät wie du möchtest in Asien sagt man Kollimator zu einem Red Dot) hinzeigt, demontiere und montiere, und prüfe erneut! Vergleiche es mit deinen Notizen. Selbstverständlich kannst du auch den Schlag simulieren. Richte es neu aus in der Horizontale und Du siehst es! Bei Mrad verstellung behaupte ich das ich einen click erkenne, bei 1/4moa ist es schon schwer, aber 2 clicks kann man sehen!
    Anders herum erklärt: Du gibst mir dein Gewehr, hast das Absehen auf 0 gestellt, Ich schaue mir an wo Dein Absehen hin zeigt und nache eine Notiz auf Kästchenpapier. Du drehst am Absehen wie doll ohne dad ich es sehen kann oder die klicks mitzählen könnte. Ich schwöre Dir dad ich das Absehen bis auf 2 clicks wieder genau dort hindrehe ohne auf den Turm zu schauen.

  • Eben, das billige Spreizdings liegt ja nicht flächig an und somit kriegst schnell einen Winkelfehler, garnicht zu reden von der seitl. Abweichung bei leichter Schiefwinkligkeit zum Absehen aber wie gesagt Schwarzehand nimmts ja nur für 100 m. Für die Jägerpräzision und zur Kontrolle sollt es ja reichen. Ich habe es seit fast 20 Jahren und evtl. 15x gebraucht und zweimal ausgeliehen. Somit paßt auch der Preis dafür noch.

  • Was hat das denn damit zu tun auf wieviel meter ich schiesse? Ich schrieb ich kann 1/2moa abweichung erkennen! Was bitte hat das damit zu tun auf wieviel m man schiesst??????

    Die fehlerquellen schiefwinkligkeit sind tatsächlich ernst zu nehmen! Deswegen schrieb ich bereits das man das sehr sorgfältig machen muss! Und nochmal für Springfield!!! Ein klick ist ein klick das solltest du Experte eingestehen. Oder kannst du halbe machen?

  • Gemach, gemach! Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß man mit Hilfe dieses Geräts z. B. auf 300 m wieder auf die Scheibe kommt, wenn ein glas gewechselt oder abmontiert wurde. Mitnichten aber kann man erwarten, dass die Treffpunktlage absolut die gleiche ist. Ich rede hierbei über mm-Beträge u. nicht cm!

  • Ich habe mehr wie zwei Optiken auf meiner Sauer 202 .30-06. Montiert ist ein Innogun Multirail! Das trägt normale Pica, aber hat auch die Fräsungen für eine Blaser Sattelmontage. Diese benutze ich auch dafür. Wenn ich das Glas wechsele überprüfe ich das garnicht mehr immer, denn die Montage ist wiederholgenau! Eher ist durch Temperatur oder Licht die Treffpunktlage abweichend, als durch die Montage. Ich hatte die Ringe letztens gelöst weil ich ein 45Grad Support für Red Dot montiert habe. Hier habe ich nach meiner Methode keine Abweichung beim Kontrollschissen gehabt da ich mir dad Absehen so wieder hingedreht habe wie es auf meiner Notiz (Kästchenpapier) war. Dementsprechend waren meine Ergebnisse auf 540m auch nicht anders wie früher.