Reduzierhülse,Reduzieradapter .308 auf 7,65 Browning

  • Morgen zusammen!


    Ich bin am überlegen ob ich mir eine Reduzierpatrone in .308 kaufe,mit der /aus der dann die 7,65 Browning verschossen werden kann.


    Meine Fragen in die Runde:

    Hat jemand Erfahrung mit solch einer Einsteckpatrone?


    Wie verhält es sich dann mit dem Munitionserwerb?

    Beim Einstecklauf ist's ja klar,bzw durch besitz des Jagdscheines der Mun.Erwerb bei Langwaffenkalibern kein Problem.

    Bei der Einsteckpatrone?

    Ich vermute mal,das ich dann einen Mun.Erweb benötige,weil es sich ja um ein Kurzwaffenkaliber handelt?:krat:


    Oder kommt es mal wieder auf's Amt an?

    (Baden Württemberg)


    Interesannt wäre es halt,zur Fallenjagd,oder einfach in Kombi mit dem Schalli.


    Auf dem Bild ist eine .30-06/7,65 zu sehen.Es gibt sie aber auch in .308/7,65.


    Gruss Stefan

  • Ohne jetzt definitiv zu wissen wie die Rechtslage ist, würde ich meinen das dies quasi wie ein Wechselsystem zu behandeln ist. Mit diesem Eintrag wäre man dann ja auch zum Munitionserwerb berechtigt.

    Macht denn so etwas Sinn? Es handelt sich ja um erheblich unterschiedliche Geschoßgewichte und Geschwindigkeiten. Interessant ist es aber auf jeden Fall.

  • Sinn.....na ja.Auf 100m sicher nicht....auch auf 50m nicht.

    25m?

    Man könnte auch einfach einen .22lfb Repetierer hernehmen.Will ich aber nicht:boesew:

    Ist so ein "muss ich haben ding".


    Wer weiss ob sich das Geschoss mit dem Drall verträgt?


    Interesannt deshalb,weil es nicht eingetragen werden muss.Man muss nur eine Waffe im Ursprungskaliber eingetragen haben.

    Zuletzt noch der Spruch: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la:

  • Moin,

    ich stell mir gerade die Frage, ob das Geschoss der 7,65 überhaupt noch mit einer wirksamen Geschwindigkeit aus dem Lauf der Büchse kommt.


    Meine recht schwachbrüstig geladenen Patronen reichen gerade noch aus, um den Mechanismus meiner PPK anzutreiben und bleiben meist auf 10 m in einer 6cm Fichtenbohle stecken , die "volle Ladung" ist dagegen nur unwesentlich stärker, die "durchschlägt" sagenhafte 8 cm Fichtenholz (meistens...).

    Auch in der Dämmerung habe ich aus meiner Waffe keinen dicken Feuerball (so wie bei meiner 4'' .38er). das heißt, dass das Pulver schon in der vorhandenen Lauflänge halbwegs ausgenutzt wird. Ob sich das Geschoss durch eine Pulverladung von um 2,5grs durch insgesamt gut 500 mm Lauf treiben lässt, ohne gegen Brennschluss wieder an Geschwindigkeit zu verlieren ist aus meiner Sicht zweifelhaft. Sooo viel (Druck / ) Gasvolumen lässt sich durch das Wenige an Pulver sicher nicht erzeugen.


    Das Laden des Patrönchens mit mehr und faulerem Pulver könnte da zu diesem Zweck eher Sinn machen, das wird aber recht gefährlich, wenn eine solche Patrone in eine Originalwaffe gelangen sollte



    Und dann wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass sich der Drall der Einsteckpatrone und der Deiner Büchse gleichen müssen. Wenn nicht kann ich mir vorstellen dass durch einen Drallwechsel eine noch stärkere Bremsung auftritt als das ohnehin schon durch das engere Laufkaliber der Büchse.

    Wenn die Einsteckpatrone dagegen keinen Drall hat, wäre mir die Geschwindigkeit, mit der das Geschoss dann in die Züge kommt (das hat bei der .308 Win-Adapterpatrone schon fast die halbe Lauflänge der PPK zurückgelegt) zu hoch.


    Ergo: von der sicher interessanten rechtlichen Frage wegen der waffenrechtlichen Behandlung mal abgesehen halte ich diese Adaptercombi für Unsinn.

  • Reduzierhülsenwerden nur PTB geprüft und sind frei ab 18. Wenn ein "Läufchen" dran ist sind sie erwerbsfrei (bei Vorliegen der Grundwaffe) und eintragspflichtig.


    Ohne Munitionseintrag bekommst du regulär keine Kurzwaffenmunition. DU kannst sie aber problemlos wiederladen und dann auch besitzen.

    Auf JJS machen einige Händler schon Probleme OBWOHL eine Langwaffe im entsprechenden Kaliber in der WBK eingetragen ist.


    Das Problem bei solchen "Bastellösungen" sind Leistung, Drall, Freiflug (und noch viele andere).


    Du schießt eine .311er Pille durch einen .308er Lauf. Die 7,65 Browning ist so schwach geladen, dass sie bei einer Walther PPK kaum Mündungsflash erzeugt, d.h. der Brennschluss ist trotz des kurzen Laufes schon erreicht. Schiesst du nun durch deinen 60cm Lauf der Büchse kommt es schon zum Druckabbau, bevor du Pille vorne raus ist.


    In Kombination mit einem Schalldämpfer kommst du dann unter die E0 200J Mindestenergie für den Fangschuss auf Schalenwild.


    Für die Fallenjagd sind teilweise auch Mindestenergie vorgeschrieben. (BW zB 100J)

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    while (bullets > 0 && target == 1){fire == 1;}

  • Ich denke auch das damit keine vernünftige Präzision zu erreichen ist. Kennt jemand die erforderliche Drallänge für die 7,65Browning? Daran dürfte es scheitern.

    Aber andererseits hätten diese Hülsen dann ja auch überhaupt keinen Sinn. Auf jeden Fall müsste der .308Win Lauf möglichst kurz sein, da sich m.M.n. ab Brennschluss die Reibung negativ auf die Leistung auswirkt.

  • Ja,lang lang ist's her.


    Hm,leistungsmäßig ist es natürlich nicht der Brüller.

    Denkevaber schon, das die 7,65er durch den Lauf geht....wenn nicht,könnte ich dem Händler das verstopfte Gewehr vor die Nase legen,der ist nicht so weit weg von mir.



    Werde es mir nochmal überlegen....der Munitionserwerb in der WBK kostet ja auch nochmal...

    Zuletzt noch der Spruch: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la: