Präzisionsunterschiede bei gleichem Kaliber und verschiedenen Ladepressen?

  • Habe heute aber auch wieder ganz entspannt .308 auf meiner 650er geladen. Nur weil ich zu bequem war die RC4 zu nehmen. 😇

    Hast du mal einen Vergleichstest gemacht, wie sehr sich die Präzision verschlechtert, wenn du auf der Dillon lädst?

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Schießt in beiden Fällen auf ein 5 Cent Stück auf 50 Meter.

    Für regelmäßig auf 100 Meter zu fahren ist es mir zu weit und zu stressig.

    Lese aber gerne hier, wie es bei Euch so mit der Präzision der unterschiedlichen Pressen mit gleichen Kalibern ist.

    Gruß Hermann :)


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  • Mich würden hier ein paar mehr Meinungen interessieren.

    Ich will mir ja auch eine montierte Presse holen. Das sollte einfach schon passiert sein, aber ich kann mich nicht entscheiden und viele Kandidaten sind erst in 3-4 Wochen wieder verfügbar.


    Also immer her mit den Erfahrungen wie sehr die Präzision zwischen den Patronen unterschiedlicher Pressen ist. Vielleicht hilft mir das genau die Eine für mich auszuwählen.


    Ich finde dies hier ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt, den wohl die meisten beschäftigt, die sich eine Presse kaufen wollen.

  • :wa:

    Gruß Hermann :)


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  • Mein Gedanke dazu (lade nur 1 LW Kal. - auf meiner 550er allerdings).


    Bei einer Mehrstationenpresse wie z.B. bei einer Dillon möchte man ja schnell viele Patronen laden.


    Bei Kurzwaffen Patronen hat man die Problematik mit dem Krimp. Bei unterschiedlichen Hülsenlängen kann die L6 stärker variieren, als wenn die Hülsen die möglichst gleiche Länge aufweisen. Hängt allerdings auch von der Stärke vom Krimp ab.


    Bei Langwaffenpatronen schaut es da anders aus und ich habe mit der L6 nicht die Schwankungen, die ich bei Kurzwaffenhülsen mit bis zu 0,3mm Schwankung habe (z.B. bei neu gekauften 44er Hülsen). Das ist meine Erfahrung auf meiner Dillon.


    Da generell die Pulver Menge über eine Volumenmessung läuft und bei LW Patronen wesentlich mehr Pulver eingefüllt wird, können hier stärkere Schwankungen vorkommen (je nach Art und Menge des Pulvers sowie vom Typ des Pulver Füllers...).



    Daher gehe ich wie folgt vor:


    Ich mache zwar meine LW Patronen auf einer Dillon, entnehme allerdings die Hülsen nach der Pulver Füllstation und trickle dann die genaue Pulvermenge.


    Dann führe ich die mit Pulver befüllten Hülsen an der Station zum Geschoss setzen wieder ein.


    Eigentlich könnte ich es mir sparen, denn mit Langwaffen treffe ich eh nicht so gut als dass das bei mir etwas ausmachen würde.


    Letzlich spare ich etwas Zeit, da ich Kalibriere, das ZH ausstoße, neu setze und das Pulver befülle. Bei einer Einstationen Presse wäre das aufwendiger.


    Die Problematik mit dem Pulver hat man letztlich immer unabhängig von der Presse.


    Um das selbst austesten zu können schlage ich vor, einfach mal die Schwankung bei der Pulver Füllung in deinem Fall zu ermitteln. Dann nehme einfach den größten und kleinsten Wert den du bei xx Ladezyklen erhältst. Trickle dir jeweils 10 Patronen mit der oberen bzw. unteren Pulvermenge und schieße es aus, ggf. mit V0 Messung,


    Wenn die dabei feststellbare Abweichung im Rahmen dessen ist was Du als vertretbar ansiehst, kannst du dir das Trickeln sparen (es sei denn, du bist im oberen Grenzbereich vom Gasdruck und gehst auf Nummer sicher).

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  • Das kommt auf deine Ansprüche an - den einen genügt es, wenn Er die Scheibe trifft, den anderen wenn er die Zehn hält, wiederum anderen wenn es buchstäblich Loch in Loch schießt. Nach meinen Erfahrungen erreicht man "Loch in Loch" nur mit Einstationen Pressen und sorgfältiger Komponentenwahl gilt auch bei KW Munition - nur spielen bei KW Muni auch andere Faktoren eine größere Rolle, hier reicht es wenn die Muni die "Zehn" hält.