Verständnisfrage zur Halskalibrierung mit Lee Collet Die - Tiefe bestimmt ja wohl den "bullet grip", (wie) wird verhindert, dass die Schulter bearbeitet wird?!

  • Abend zusammen,

    mache bei meiner 308 Halskalibrierung mit der Lee Halskalibriermatritze / Lee Collet Die.

    Dabei wird ja der Hals mit Spannzangen gegen den Stift gedrückt und damit der Hals auf Maß gebracht.

    So wie es scheint wird dabei der ganze Hals kalibriert. An anderen Stellen im Netz wird oft gesagt, es soll beim Halskalibrieren nur die Hälfte oder 3/4 des Halses kalibriert werden.

    Ist für mich aber vollkommen ok, habe damit top Ergebnisse.


    Was ich mich bei der ganze Sache aber frage: (Wie) wird sichergestellt, dass zwar der ganze Hals kalibriert wird, aber dann am Übergang zur Schulter Schluss ist? Und das punktgenau.

    Mit der Einschraubtiefe kann es nichts zu tun haben, denn damit wird laut Lee nur gesteuert wie stark der "bullet grip" ist.

    Theoretisch denkt man ja, wenn man die Matritze tiefer schraubt, drücken die Spannzangen auch auf die Schulter. Oder wenn man sie weniger weit rein schraubt, nur ein Teil des Halses.

    Aber dann wäre es ja utopisch zu glauben das man genau den Punkt findet, dass nur der Hals kalibriert wird. Also muss es irgendeinen Mechanismus dabei geben. Kann das einer erklären?

    Langwaffen:

    Smith & Wesson Performance Center Thompson/Center Long Range Rifle, .308 20", Delta Optical Stryker HD 5-50×56

    Benelli M2 SP, 12/76, Rettinger Tuning (Triggerstop, Mechanik optimiert & poliert, Ladeport ausgefräst, Picatinny, C-More Railway)

    Proarms PAR MK3 (AR15), .223 18", Timney Trigger 1800gr, Nikon Prostaff 3-9x40

    Carl Gustaf M/96, 6,5x55

    Bockflinte Scirocco 12/76


    Kurzwaffen:

    Walther Q5 Match Steel Frame Expert, 9 mm

    Smith & Wesson 686-4 Target Champion, .357mag

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  • Benni82

    Hat den Titel des Themas von „Verständnissfrage zur Halskalibrierung mit Lee Collet Die - Tiefe bestimmt ja wohl den "bullet grip", wie wird verhindert, dass die Schulter bearbeitet wird?!“ zu „Verständnisfrage zur Halskalibrierung mit Lee Collet Die - Tiefe bestimmt ja wohl den "bullet grip", wie wird verhindert, dass die Schulter bearbeitet wird?!“ geändert.
  • Benutze ebenfalls die Leematritzen. Habe mir die Frage auch schon gestellt.

    Sofern man sich an die Anweisungen hält sehe ich kein Problem. Wenn Du zuviel zustellst stauchst Du die Hülse. Bekommt die Schulter einen "Bauch"

    Lässt sich dann nicht mehr richtig ins Lager einführen.

    Ob Du dann den kompletten Hals oder nur 80% rekalibierst dürfte egal sein, solange es immer identisch ist und das Geschoss ausreichend fest sitzt.

    Du kannst ja mal den Hülsenhals einfärben und sehen wo die meiste Farbe weg ist(Edding) oder eben an drei Stellen messen.

    Am besten mal eine abgeschossene Hülse und die rekalibierte. Hülsenmund, mitte, kurz über der Schulter.

    Bis exakt zum Halsschulterüberang wird nicht kalibiert soweit ich das sehe. Laut diverser Videos geschieht das wohl beim Laden der Patrone ins Gewehr.

    Also nicht der Hals sondern was die Schulter angeht.

    So liegt sie dann wohl opitmal an. Irgendwie so hatte ich das mal verstanden.


    Hoffe auch das sich hier eine findet der uns das mal richtig erklären kann :ja:

  • Also bei mir hat der Hals vom Mund bis zur Schulter überall den gleichen Durchmesser, ich meine bei mir 8,4mm.

    Schulter sieht wunderbar aus, kein Bauch. Auch keine Probleme die Patrone zu laden und top Präzision.


    Ich wüsste jetzt nicht wie man manuell den Anteil den der Hals kalibriert wird verändern kann, denn laut Lee Anleitung bewirkt ein Raus- bzw- Reindrehen nur wie stark der Hals getrimmt wird ("Extra bullet grip can be obtained by screwing the die in an additional quarter-turn.").
    Oder ist mit "extra bullet grip" gemeint, dass mehr vom Hals kalibriert wird?


    Gerade ist mir noch eine Idee gekommen: Vorstellbar wäre doch, dass der untere Teil der Matritze so gearbeitet ist, dass er bei CIP Lagermaß min L2 aufwärts anfägt zu Trimmen und unterhalb ist der Winkel so gewählt, dass "niemals" die Schulter unterhalb min L2 berührt wird.

    Hat man ein Lager was sehr eng gearbeitet ist, im Idealfall CIP Min, würde 100% des Halses kalibriert werden.

    Hat man ein Lager was nicht nah an den CIP min Werten ist, müsste dann aber trotzdem ein Teil der Schulter zu Hals umgeformt werden oder?! Man hätte in diesem Fall auch IMMER einen auf voller Länge kalibrierten Hals.


    Somit könnte man die Matritze eigentlich nie zu tief einschrauben, denn der Abstand vom Hülsenhalter, der auf den unteren Teil drückt, bis oben wo geformt wird bleibt ja immer gleich.

    Man könnte um weniger Hals zu kalibrieren die Matritze etwas rausdrehen, jedoch läuft man dann Gefahr, dass der Stempel der Presse nicht mehr genug Druck auf den unteren Teil gibt.

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  • Naja, enger zusammen kann der Hals ja eigentich nicht gedrückt werden weil der Bolzen/Stift/Ausstoßerstange/Innenkalibierstange im Weg ist.

    Von daher ist wohl Länge das kalibierten Halses gemeint. Könnte ich mir vorstellen.


    habe auch schon von Leuten gelesen die eben die Innenkalibiertstange raus machen weil sonst die Hülsenwand gequetscht würde.

  • Das würde aber bei der Lee kein Sinn machen da die Stange ja den Innendurchmesser definiert.


    Evtl wird mit der Standardeinstellung nur leicht an die Stange gepresst und wenn man nochmal ne 1/4 Umdrehung gibt eben mit mehr Druck und damit evtl doch noch ein bischen enger.

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  • Die Länge wird durch das Druckstück definiert. Egal wie ihr Quetscht, der Hülsenhals wird immer in der gleichen Höhe gepresst. Durch das tiefere Einschrauben wird

    nur der Druck erhöht.

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • Ich denke es muss wirklich so sein wie ich in #3 beschrieben habe.


    Es gitb ja grundsätzlich 3 verschiedenen Halskalibrier Mechanismen:

    1. Matritze mit Bushing. Hier bestimmt Bushing den Außendurchmesser, daher muss auf die Hülse angepasstes Bushing verwendet werden. Es kann nur ein Teil oder der ganze Hals kalibriert werden, aber man muss selbst aufpassen, dass man nicht so weit runter schraubt das man die Schulter erwischt.


    2. Matrize bei der der "Körper" der Matrize übermaßig gehalten wurde und nur der Hals das richtige Mass (wie bei der normalen Matrize) hat. Diese Version arbeitet auch mit Innenaufweiter und auch hier müsste man dann aufpassen wie weit man sie rein schraubt um nicht die Schulter zu erwischen.


    3. Lee Collet. Funktion wie beschrieben, es wird also ab einem bestimmten Maß (z.B. CIP Lager min L2) der Hals gegen den Stift im Inneren gedrückt. Durch den festen Abstand Hülsenhalter - Punkt ab dem Druck ausgeübt wird nicht möglich zu weit rein zu schrauben. Dadurch wird aber evtl/wahrscheinlich ein Stück Schulter wieder auf Halsmaß gedrückt.


    Kann das jemand bestätigen/wiederlegen?

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  • Ist bei mir auch so. Egal wie weit ich das Ding reindrehe, die Hülsenhalsbearbeitung ist immer die Gleiche. Die geht immer exakt bis zur Schulter.

    Ich habe mir nur für die monolithischen Geschosse mit Führbändern eine Untermaß-Ausstoßerstange besorgt, da die etwas zu locker saßen

  • Denek mal so müssten die Hülsen danach im Lager liegen, beim Bushing nichts an der Schulter verändert, bei der Lee Colltet ein Teil Schulter wieder auf Halsmaß gedrückt



    Bei Bushing ist die Hülse natürlich noch mehr ans Lager angepasst, dafür braucht man im Extremfalls für jedes Los nen eigenes Bushing.

    Die Lee Collet funktioniert bei allen Hülsen out of the Box, dafür verliert man etwas ans Lager angepasste Schulter.


    Hab jedoch gelesen die Konzentrität soll bei der Lee besser sein als bei (einigen) mit Bushing arbeitenden.


    Auf jeden Fall beide besser als mit Innenaufweiter zu arbeiten, meinem Verständnis nach.

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  • Benni82

    Hat den Titel des Themas von „Verständnisfrage zur Halskalibrierung mit Lee Collet Die - Tiefe bestimmt ja wohl den "bullet grip", wie wird verhindert, dass die Schulter bearbeitet wird?!“ zu „Verständnisfrage zur Halskalibrierung mit Lee Collet Die - Tiefe bestimmt ja wohl den "bullet grip", (wie) wird verhindert, dass die Schulter bearbeitet wird?!“ geändert.
  • Mir ist die LEE COLLET DIE etwas suspekt. Da ja der Innendurchmesser durch die "Stange" ,an dem der Hülsenhals gequetscht wird, definiert ist. Je nach Hersteller (Legierung) der Hülsen federt das Messing mehr oder weniger zurück, was unterschiedliche Auszugwiderstände mit sich bringt. Ein Mehr ist nicht möglich da dies durch die Stange begrenzt wird ( oder man dreht sich so eine Stange selbst )


    Besser sind hier die HH - Matrizen von Redding od. RCBS mit Bushingeinsätzen und "Ohne Innenaufweiter" ! Hier kann man durch die verschiedenen Ringgrößen den Auszugwiderstand sowie die unterschiedlichen Hülsenwandstärken besser beeinflussen. Allerdings geht der Ring nicht bis zur Schulter dadurch entsteht zwischen Schulter und Hals ein Wulst - der gilt als Präzisionsfördernd, da er hilft die Patrone zu zentrieren und nach hinten abdichtet. Hin und Wieder ist es jedoch notwendig diesen Wulst zu entfernen durch Vollkalibrierung (Donut Gefahr) Als Faustregel gilt - nach 3 - 5 mal HH Kalibrierung einmal Vollkalibrieren.


    Noch besser ist hier die Forster HH Matrize, diese benötigt jedoch eigene Bushingringe (sind also nicht mit anderen Herstellern wie Redding u.s.w. austauschbar) Ohne Ringeinsatz kann man damit nur die Schulter zurücksetzen - mit Ringeinsatz bis zur Schulter kalibrieren oder auch nur ein Teil des Hülsenhalses. Einziges Manko -man ist bei den Ringgrößen etwas eingeschränkt.

  • Ich schaue mal, ob ich die Huelse noch finde, die zeigt wie es aussieht, wenn die Lee Collet Die zu weit eingeschraubt war.....


    Alternativ koennt ihr das auch testen. Einfach 1- 2 weitere Umdrehungen als in der Anleitung beschrieben. :apl:

  • Mir ist die LEE COLLET DIE etwas suspekt. Da ja der Innendurchmesser durch die "Stange" ,an dem der Hülsenhals gequetscht wird, definiert ist. Je nach Hersteller (Legierung) der Hülsen federt das Messing mehr oder weniger zurück, was unterschiedliche Auszugwiderstände mit sich bringt. Ein Mehr ist nicht möglich da dies durch die Stange begrenzt wird ( oder man dreht sich so eine Stange selbst )

    Ist alles kein Problem. Es gibt 2 Stangen für .308 Win., eine mit .3055" und eine mit .3035".
    Die Stange kostet in den USA 5 $ und hier 10 €.
    Ein Problem hast Du nur, wenn Du die Matrize zu weit einschraubst und die
    Presse durchziehst. Dann kracht es und das Alugewinde ist hin.

  • Natürlich hat die Einschraubtiefe einen Einfluss.

    Aber weniger auf die Länge des Hülsenhalses, der kalibriert wird,
    sondern auf den Druck der ausgeübt wird.

    Deshalb langsam steigern und ausprobieren! 3/4 mehr als Anschlag kann bereits genug sein!

  • Ich schaue mal, ob ich die Huelse noch finde, die zeigt wie es aussieht, wenn die Lee Collet Die zu weit eingeschraubt war.....


    Alternativ koennt ihr das auch testen. Einfach 1- 2 weitere Umdrehungen als in der Anleitung beschrieben. :apl:

    Ein Problem hast Du nur, wenn Du die Matrize zu weit einschraubst und die
    Presse durchziehst. Dann kracht es und das Alugewinde ist hin.


    Habe ich auch schon im anderen Thraed geschrieben: Grundsätzlich ist es erstmal kein Problem sie bis Anschlag rein zu schrauben aber dann darf man eben den Hebel nicht ganz druchdrücken.

    Es so zu machen macht natürlich kein Sinn, aber es ging ja nur drum ob/was passiert wenn man sie weiter rein schraubt.


    Je nach Hersteller (Legierung) der Hülsen federt das Messing mehr oder weniger zurück, was unterschiedliche Auszugwiderstände mit sich bringt.

    Ein Mehr ist nicht möglich da dies durch die Stange begrenzt wird ( oder man dreht sich so eine Stange selbst )

    Also bei mir federt da nix zurück, oder wenn ist es unter 0,01mm. Alle meine Hülsen (Norma) haben den gleichen Außendurchmesser und da sie aus einem Los sind nehme ich mal an auch gleiche Wandstärke und damit Innendurchmesser.

    Wäre schon sehr unwahrscheinlich dass die zufällig alle auf den gleichen Außendurchmesser zurückgefedert sind... edit: Anscheinend federn sie alle auf den gleichen Außendurchmesser zurück :D


    Und wenn man mehr braucht hat Jürgen ja geschrieben gibt es auch kleinere oder custom Stange von Lee.


    Wenn es ein Zurückfedern geben würde, müsste dies ja auch bei den Bushingmatritzen stattfinden, denn auch hier wird ja nur von außen gedrückt, genau wie bei der Lee. Denn die Stange im inneren der Lee ist KEIN Aufweiter (nur um das nochmal klar zu stellen). Sie nimmt also nicht aktiv am Formungsprozess teil.


    Es sieht auf dem Querschnitt schon so aus als täte die Einschraubtiefe den Kalibriervorgang beeinflussen. Wenn man es quasi übertreibt sieht es auf dem Querschnitt aus als könnte man den Hülsenhals knapp über der Schulter kappen. Anscheinend gibt vorher die Hülse nach und wird eckig.

    Was meinst du mit kappen?

    Wie gesagt, dadurch, dass der Abstand Hülsenhalter zu dem Punkt an dem der Hals gedrückt wird nicht variabel ist, ist die L2 der resultierenden Hülse IMMER gleich. Wieviel Schulter dann noch vorhanden ist liegt an dem Lager aus dem die Hülse zuletzt abgefeuert wurde.




    Ob jetzt am Ende Bushing oder Lee Collet "besser" ist muss wahrscheinlich jeder für sich im Einzelfall entscheiden.

    Beim Bushing habe ich die Möglichkeit nur einen Teil des Halses zu kalibrieren und habe die Hülse abschließender im Lager da ein Stück Hals noch den Innendurchmesser des Lagers hat.

    Dafür brauche ich aber individuelle Bushing was genau auf die Konstellation passt.


    Die Lee funktioniert direkt out of the Box. Auch soll hier die Konzentrität teilweise besser sein als bei Bushing Halsmatritzen da der Hals um die Stange gepresst wird und diese auf jeden Fall mittig ist.

    Bei den Bushing Versionen kann es wohl vorkommen, dass der Rundlauf nicht so gegeben ist, wahrscheinlich wenn die Hülse nicht gut genug geführt wird und damit der Hals nicht genau mittig über die Schulter gesetzt wird. So würde ich es mir erklären, weiß aber ehrlich gesagt nicht wirklich was der genaue Grund dafür ist.


    Auf jeden Fall beides besser als über Innenaufweiter zu klalibrieren (meine Meinung und etlicher Leute mit denen ich drüber gesprochen habe).


    Bezüglich welche Version besser ist in Anbetracht der Notwendigket wann/wie oft man Body/Vollkalibrieren muss kann ich noch nicht sagen.

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  • Ich sehe grade ich muss meine Aussage revidireren da ich es auch schon gemessen habe in dem von dir verlinkten Thread :D


    Es scheint also ein Zurückfedern zu geben, dies scheint aber so gleichmäßig zu sein, dass immer wieder bis auf 0,01mm das gleiche Ergebnis dabei raus kommt. Ob da große Unterschiede bezüglich des Ausziehwiederstandes zu erwarten sind...

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  • Zurückfedern zu geben, dies scheint aber so gleichmäßig zu sein, dass immer wieder bis auf 0,01mm das gleiche Ergebnis dabei raus kommt

    Das ist insofern nur richtig wenn du das gleiche Hülsenlos und auch den gleichen Hersteller verwendest - Aber die Hülsen "Altern" und zwar unterschiedlich. Somit hast Du auch unterschiedliche Auszugwiderstände. Durch die unterschiedlichen Bushingringe kann man das etwas kompensieren indem man einen engeren Ring verwendet



    müsste dies ja auch bei den Bushingmatritzen stattfinden, denn auch hier wird ja nur von außen gedrückt, genau wie bei der Lee. Denn die Stange im inneren der Lee ist KEIN Aufweiter (nur um das nochmal klar zu stellen). Sie nimmt also nicht aktiv am Formungsprozess teil.

    Das tut es auch - allerdings kann ich durch die verschiedenen Bushinggrößen das zurückfedern beeinfussen da hier keine Stange ist (Begrenzer) wie bei der LEE . Es gibt für das Kaliber .308 Win die Größen 328 - 329 - 330 - …….. - 336 hier ist also eine genaue Anpassung möglich. Siehe auch Henke Katalog - genaue Bestimmung der Bushinggröße

  • Ah ok, verständlich.

    Das Zurückfedern per se ist also kein Negativmerkmal, weder bei Bushing noch bei der Lee.


    Habe nochmal nachgemessen:

    Alle Hülsen haben Innendurchmesser von 7,78mm und außen 8,4mm.

    Sie scheinen also wie vermutet sehr genau zurückzufedern. Da mache ich mir um einen schwankenden Ausziehwiderstand (noch) keine Sorgen. Mal schauen wie sich das mit der Zeit verhält

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