Laufkühler...oder wenn mal mehr als eine Ladeleiter geschossen werden soll.

  • Meine Lösung bei überhitztem Lauf ist ganz einfach und funktionierte bislang bestens.


    Entweder ich habe dann fertig, pack meinen Krempel und fahre nachhause, oder ich greife zur zweit Waffe.

    mach ich genau so und was soll ich sagen es Funktioniert :ja:

  • Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich bin sicher das die Dame auch viel hübscher ist :ja::ja::ja:

    :tiha:

    Gruß

    Michel


    Ladedaten ohne Gewähr! Du bist für Dein Tun selbst verantwortlich!

  • Die ganze Laufkühlgeschichte ist eher Kontra produktiv! Sigg & Schurter haben das ausreichend getestet.
    primär wäre es den Lauf konstant in der Temperatur zu halten.

    Das Thema ist hier im Forum auch an anderer Stelle ausführlicher, der Thread -> Laufverschleiß

    In der DWJ 08/2010 war der Artikel "Warmhalten statt kühlen" über ein Sigg+Schurter in 6mmXC. (google wird´s finden)

  • Meine Frage, wenn ich so etwas lese wie von "Sigg & Schurter" - geht es hier eigentlich darum? Ist das nicht an unserem Thema vorbei gedacht?


    Es geht doch nicht darum, den Lauf auf "Zimmerthemperatur" herunter zu kühlen und dann wieder "kalt" zu beginnen.


    Vielmehr geht es darum, den Lauf von - so heiß dass vor lauter Mirage ich nicht mehr zielen kann auf wegen mir 40 Grad C zu bekommen um mit einer neuen Serie beginnen zu können (und kommt mir jetzt nicht mit Flimmerband... wieder anderes Thema).


    Ich denke, dass es dem Lauf so ziemlich egal ist ob er die doppelte Zeit zum abkülen braucht. Ich werde mit einem heißen Lauf auf dem ich Eier braten könnte sicher nicht weiter schießen und warten, bis er wieder angenehm handwarm ist. Die frage ist eher - warte ich 20 Minuten oder mit Gebläße nur 10 bevor ich weiter machen kann.


    Ich meine, darum ging es ursprünglich.


    Was da jetzt alles zusammen getragen wurde ist nicht verkehrt.


    Für mich ist es halt mal wieder ziemlich durcheinander - am eigentlichen Thema vorbei und macht keinen Spasss das alles zu lesen weil ich das unter der Überschrift nicht erwarte zu lesen.


    An anderer Stelle gerne :winke:

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Da hat Zacapa (mal wieder) absolut Recht.

    Ich für meinen Teil, werde die Läufe meiner Waffen auch weiterhin kühlen, wenn ich mit dem Schießen noch nicht fertig bin. Alles andere macht, in meinen Augen, wenig Sinn. Wenn denn die "Tagesaufgabe" abgearbeitet ist, kann ich die Waffe auch einfach in den Waffenständer stellen, einen Kaffee trinken und warten das die Temperatur in einen Bereich sinkt, in dem ich das Gewehr einpacken kann.


    Mauser

    Jede(r) ist für ihre/seine Ladung(en) selber verantwortlich...... Und immer schön negativ bleiben

  • Aus einem „praktischen“ Blickwinkel gesehen:


    Schießstandzeit kostet Geld und ich persönlich will nicht mir 5 Projekte pro Session überlegen so das der erste Lauf immer schön gechillt ist wenn ich mit dem letzten fertig bin.


    Hinsichtlich der größeren Streukreise beim Zwangskühlen:


    Die Beobachtung, dass Läufe nach dem „Zwangskühlen“ schlechter schießen als nach „normalen“ Abkühlen habe ich auch schon gemacht. Vornehmlich bei der 6.5 CM. Bei der .30-06 Spfd und der 7mm Rem Mag jedoch gar nicht. Die CM hat einen Matchlauf mit 21mm Durchmesser. Die anderen sind „jagdliche“ Läufe. Könnte ja sein, dass das Phänomen nur bei dicken Läufen auftritt… Hat das sonst wer schon mal beobachtet?

  • Ich habe eigentlich nur "jagdliche Läufe" und habe bisher noch nicht bemerkt das der Streukreis nach dem Abkülen größer oder kleiner ist

    Jede(r) ist für ihre/seine Ladung(en) selber verantwortlich...... Und immer schön negativ bleiben

  • Aus einem „praktischen“ Blickwinkel gesehen:


    Schießstandzeit kostet Geld und ich persönlich will nicht mir 5 Projekte pro Session überlegen so das der erste Lauf immer schön gechillt ist wenn ich mit dem letzten fertig bin.


    Hinsichtlich der größeren Streukreise beim Zwangskühlen:


    Die Beobachtung, dass Läufe nach dem „Zwangskühlen“ schlechter schießen als nach „normalen“ Abkühlen habe ich auch schon gemacht. Vornehmlich bei der 6.5 CM. Bei der .30-06 Spfd und der 7mm Rem Mag jedoch gar nicht. Die CM hat einen Matchlauf mit 21mm Durchmesser. Die anderen sind „jagdliche“ Läufe. Könnte ja sein, dass das Phänomen nur bei dicken Läufen auftritt… Hat das sonst wer schon mal beobachtet?

    Ich habe es bei Tikka Supervarmint in 6,5x55 und 300WSM beobachten können. Beide haben Läufe mit 22 mm. Kann schon sein dass esdamit zusammenhängt…

  • Der Lauf meiner .219DW LongRange Pistole hat in etwa 25mm und ist 15" lang.
    Nach 40 Schuss wandert die Treffergruppe noch oben links weg.

    "Everything else is just what you shoot before you shoot your first revolver from Freedom Arms!"


    Anyone after revolver accuracy starts with excellent ammunition. A crap revolver fed excellent ammunition shoots crap groups.

    So these things must be learned. (David Bradshaw)


    "You can't have enough guns!"

  • Lacky0_17 interessant, quasi zuerst schießt gut, dann wird’s warm und es wandert und dann werden die Gruppen größer beim abkühlen?


    wenn’s denn so ist, könnte es wirklich mit den Varmint/Matchläufen zusammenhängen.


    Norfok ja das ist bei meiner 7mm Rem Mag mit „jagdlichem“ Lauf richtig wild. 3 Schuß gehen der 4te ist schon 15 mm hoch und der 5te 4cm. Aber is ja auch kein Sportgewehr und auf der Jagd macht man kaum mehr als 2 Schüsse hintereinander

  • flotschi , die Geuppen bleiben bis 15 - 20 Schuss konstant und auch nach Abkühlen an der Luft. Nur wenn ich nach 10-15 Schuss zu stark zwangskühle sitzen die ersten5 nicht mehr so eng. Vielleicht ist es nur Einbildung.