Eigenbau Matrizen

  • Also ich hab konkret an sowas gedacht:


    Den Adapter von Matrize zur Messuhr muss ich noch konstruieren. :peit:

    Hab mal ein bild angehängt, wie man das lösen könnte.

    Bohrung von 8mm von oben durch die Matritze,Messuhr einführen und mit einer seitlichen Madenschraube klemmen.Feddich.



    Wusel

    Ob Du das Teil für überflüssig hältst spielt ja erst mal keine Rolle.

    Wenn Henken701 so was braucht.........

    Halt seine Sache.

    So sehe ich das auch:thumbsu:

  • Moin,


    ich habe alle Teile da und mal eben schnell zusammengesteckt:



    Der Adapter musste innen ausgedreht werden, damit die Verlängerung der Messuhr da durch

    passt. Das Innengewinde des Sechskants ist M18 und für den Messuhrhalter benötige ist M12. Den Adapter dafür habe ich gestern eingesetzt und so kann ich meine vorhandene Messuhr und deren Messuhrhalter benutzen. Im Vordergrund ist hier die 15 mm Messplatte zu sehen. Die kann auch im Adapter verschwinden, falls man mal etwas längeres messen möchte. Den Abstand zum Messobjekt kann ich mit den Messuhrverlängerungen passend machen.



    So sieht das dann zusammen aus:



    Vorteil dieser Messuhr ist die Größe und natürlich die Auflösung in einer brauchbaren Einheit. Mit den Zoll-Gedönse kann man ja nicht wirklich was messen :D


    Da Messuhr, Messuhrhalter und Verlängerungen aus dem Fundus kommen, ist der Rest nur Kleinmaterial. Gekostet hat das mit der Messplatte vielleicht insgesamt 50 Euro mit Versand. Wenn man das Messequipment auch noch kaufen muss, wird das je nach Anspruch natürlich schnell deutlich teurer und das Projekt dadurch eventuell uninteressant.

  • Henken701 ,

    das Zwischenstück ,also zwischen Patrone und Messuhr, könnte man unterschiedlich ausformen um verschiedene Geschosstypen messen zu können.

    (Hohlspitz, Kegelstumpf u.s.w.):kl:

  • Es ist ja nun schon einige Zeit vergangen und heute war endlich mal wieder Zeit für die Bastelei. So sieht das dann montiert aus:



    Die Messuhr kommt aus meiner Werkstatt und hat ein sehr großes Display mit 1/100 - Teilung. Ich setze eine passende Patrone ein, fahre die Presse herunter und stelle die Uhr auf Null. Die grünen Pfeile sind dann die +- 0,05 Markierungen. Die Shellplate hat eine eigene Toleranz im Bereich von 1-2/100 - mal rauf, mal runter. Man bekommt also nicht die exakte Null an jeder Hülsenposition.


    Das macht aber auch nichts, weil mit dieser Hardware ganz locker in der Toleranz von +-0,05 gefertigt werden kann - das ist dann die Endtoleranz inkl. der Shellplate-Fehler.


    In diesem Fall war der Sollwert 27,40 mm, die Uhr zeigt einen Tick über 27,41 an und der Meßschieber zeigt 27,41.



    Man sieht also auf einen Blick bei jeder Patrone, ob es Ausreißer gibt.Bei Anzeige + 0,05 ist es dann meist so, dass die Station + 0,02 als Fehler aus der Shellplate hat und die Patrone selbst dann nur + 0,03 im Maß ist.


    Braucht man das? Nein - finde ich aber trotzdem cool :thumbsu: