Wie Crimpen

  • :) Perfekt,

    vielen Dank für die Antwort. Dann werde ich einmal für die nächste Woche ein paar Murmeln zum Testen machen :) .

    Gruß Frank
  • Ich hab mal vor einer Weile verschiedene Arten "crimps" für nen 357 aus der Ransom Rest getestet.

    Dabei waren eine RCBS Roll, eine Redding Profile sowie eine Dillon Taper.

    Ergebnis damals, kein Unterschied sichtbar, mit Acc 5 & 180 KS Blei Klickern. Bei Mantelg. und langsameren Kräutern wie N110 mag das anders aussehen.

    Mittlerweile lad ich 357 ohne crimp, dafür mit ordentlichem Hülsenmaterial, zumindest für meinen Revolver, bei einem UHR würde ich leicht tapern...
  • mark schrieb:

    Ich hab mal vor einer Weile verschiedene Arten "crimps" für nen 357 aus der Ransom Rest getestet.

    Dabei waren eine RCBS Roll, eine Redding Profile sowie eine Dillon Taper.

    Ergebnis damals, kein Unterschied sichtbar, mit Acc 5 & 180 KS Blei Klickern. Bei Mantelg. und langsameren Kräutern wie N110 mag das anders aussehen.

    Mittlerweile lad ich 357 ohne crimp, dafür mit ordentlichem Hülsenmaterial, zumindest für meinen Revolver, bei einem UHR würde ich leicht tapern...
    Danke!
    Beim Unterhebelrepetierer crimpe ich auch grundsätzlich.
    Gruß Hermann :)

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  • treppenfahrer schrieb:

    Beim Unterhebelrepetierer crimpe ich auch grundsätzlich.
    Nur mal so aus Interesse, warum wird beim Uhr anders gecrimpt, als wenn die Mun für den Revolver ist?
    Hat das evtl. mit der Magazinform zu tun und das die gebunkerten Geschosse beim Rückstoss in die Hülse geschoben werden? :krat:
    ... laborierst du noch oder schiesst du schon?
  • dieselfalk schrieb:

    treppenfahrer schrieb:

    Beim Unterhebelrepetierer crimpe ich auch grundsätzlich.
    Nur mal so aus Interesse, warum wird beim Uhr anders gecrimpt, als wenn die Mun für den Revolver ist?Hat das evtl. mit der Magazinform zu tun und das die gebunkerten Geschosse beim Rückstoss in die Hülse geschoben werden? :krat:
    Da bin ich voll bei Dir.
    Ich mache auch keinen Unterschied zwischen den Entladegeräten.
    Das Geschoss darf bei keiner meiner Munition wandern.
    Mir ist auch egal, ob wer auch immer nur anlegt, tapert oder Frictioncrimp verwendet.
    Ich sehe zu, dass die Geschosse fest sitzen.
    Gruß Hermann :)

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  • Hatte mich nur gewundert, bei den vielen Threats hier, wo das Crimpen immer im Kontext von Uhren erwähnt wurde. Wenn ich mir die Originalmunition aus dem Hause Freedom Arms im Kaliber .454 Casull anschaue, das ist mal ein Crimp. Da ist der Hülsenhals ca 1mm zylindrisch in die Crimprille eingecrimpt (in etwa wie ein kleiner kurzer Flaschenhals). Ob die Hülsen nach dem heissen Delaborieren noch zu gebrauchen sind, mal sehen.... 8)
    Andererseits habe ich großes Vertrauen in den guten Dick Casull. :saint:
    ... laborierst du noch oder schiesst du schon?
  • dieselfalk schrieb:

    Nur mal so aus Interesse, warum wird beim Uhr anders gecrimpt, als wenn die Mun für den Revolver ist?
    Der Unterschied liegt in der Belastung des Geschosses.

    Beim UHR liegt Patronenboden auf Geschoß, und im Schuß bekommen die Geschosse einen saftigen Stoß von vorne. Dabei können sie in die Hülse gedrückt werden.

    Beim Revolver liegen die Geschosse frei, die Hülse wird aber festgehalten. Im Schuß wird die Hülse zügig nach hinten gezogen, das Geschoß kann somit nach vorne wandern.

    Ich crimpe so, daß es in beiden Waffen hält. Gerade bei Geschossen mit sehr breiter Crimprille sollte man den Crimp so anbringen, daß er beim UHR vorne in der Crimprille liegt, beim Revolver hinten. Oder eben so stark crimpen, daß sich nichts bewegen kann.
  • @elmar
    alles gut. Fragen ist immer ok.
    Es wird aber wieder die unterschiedlichsten Meinungen dazu geben wer was wie macht.
    Ich verwende die LEE FC-Matrize für H&N, Frontier und LOS Geschosse sehr gerne.
    Gerade für H&N lässt sich damit die Hülse gleichmäßig kraftschlüssig an das Geschoss anlegen und zudem ein leichter Crimp gegen das Wandern des Geschoss anbringen.
    So Jungs, dann seid Ihr jetzt dran.
    Gruß Hermann :)

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  • @treppenfahrer
    Super. Endlich mal jemand mit ner gleichen Kombi: LEE FC, verkopferte Bleigeschosse, in .357. Bei mir auf einer LEE Classic Turret.

    Ich hab da ein Problemchen: Der Hartmetalleinsatz, der ja gem. Gebrauchsanweisung nur hin und wieder mal zum Einsatz kommen sollte, wenn "überdicke" Patronen durch die Matrize rattern, kommt bei fast jeder Patrone zum Einsatz. Ist das bei Dir auch so? Der eigentliche crimp wird ja anders eingestellt, das klappt auch soweit ...
  • Ich verwende für meine Kurzwaffenpatronen nur Hartmetallmatrizensätze. Vorausgesetzt es gibt sie für das Kaliber. Die Hülsen werden von mir immer nach der Reinigung durch die Hartmetallkalibriermatrize kalibriert. Die FC wird immer bis auf den Hülsenhalter eingedreht und der Crimp dann oben an der Einstellschraube. Ist ganz einfach.
    Gruß Hermann :)

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  • nein, das war nicht meine Frage. Die LEE FC Matrizen haben zwei Hartmetalleinsätze. Einmal den, den man erwartet, das ist der eigentliche crimp. Also das, was man einstellt, was Du auch beschrieben hast. Laut LEE kann man die FC Matrize in den KW kalibern entweder als tapercrimp oder als rollcrimp verwenden, aber natürlich nur in Maßen. Ich hab die tapercrimp Variante, der läßt sich dann brutal einstellen. (Schon ausprobiert, erhöht spürbar den Rückstoß)
    Darüber hinaus haben alle FC KW Matrizen noch einen zweiten Hartmetalleinsatz, der fest auf den Normdurchmesser eingestellt ist, und alle Patronen, die dicker sind, einfach dünner bügelt. Lt. Hersteller sollte das aber nur selten zum Einsatz kommen.

    Komkret äußert sich das so, daß beim Rausziehen aus der matrize auf halber Höhe dieser Hartmetalleinsatz zum Tragen kommt. Bei meinen 9mm FC matrizen habe ich das Problem nicht, und da hatte ich eine Zeitlang die Patronen "bauchig" geladen. (Was keinerlei Funktionsstörungen bewirkte)

    Oh, und bevor einer "collet" sagt: KW, nicht LW ...
  • Meine FC zieht die Patrone immer durch den Hartmetallkalibrierring. Da lässt sich nichts dran ändern. Natürlich merkst Du wenn die FC-Matrize ihre Arbeit macht. Ist bei mir auch bei jeder Patrone der Fall; wäre ja sonst auch komisch. Colaflascheneffekt bei den 9ern entsteht gerne durch zu wenig Aufweiten oder Geschosse der 365-357er Diameter. Ich nehme gerne H&N 357/147HSKS. Dann werden in der FC Matrize die Geschosse auch leicht runterkalibriert.
    Dennoch top Ergebnisse!
    Gruß Hermann :)

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  • ah ok, danke

    Dann muß ich also beim .357 damit leben. Ach ja, die Präzision ist schon ok. Immerhin bin ich damit demnächst auf der LM :) Da kram ich dann mal die Munition raus, wo ich die Geschosse nach Gewicht gruppiert habe.

    Ja, genau das war das Problem bei den bauchigen 9mm. Die H&N 147 grains sind ja .357. Nicht schön, aber unerheblich ...