Kurzwaffe für die Jagd (z.B. Fangschuss auf 150 kg Keiler)

  • Du hast die Glock unterladen dabei? Dann verstehe ich den Zusammenhang mit der Sicherung nicht.

  • Wenn ich nun durchziehe bin ich feuerbereit, da die Sicherung in den Abzug eingebaut ist. Bei anderen Pistolen müsste ich evtl erst entsichern um Feuerbereit zu sein.

  • Wenn man diesem YouTube-Video glauben schenken darf, gibt es das Xtreme Penetrator erst seit 2014:

    (bei 0:45)

    Das bedeutet aber auch, dass sämtliche Untersuchungen vor 2014 mit Geschossen, die

    weniger Durchschlagskraft haben, Makulatur sind, wenn es um Durchschlagskraft geht

    Hier ist ein Video mit Xtreme Penetrator in 10 mm Auto, in dem eine "kugelsichere" Scheibe durchschlagen wird:


  • Ubd die hat fast null rückschhlag ......


    Wenn schon Exoten, dann werfe ich das Kaliber 9 x 25 Dillon in den Ring. Die hat zwar Rückschlag wie jedes Garät das ein Projektil beschleunigt, aber durch die Kombination Waffe / Kompensator lässt sich die atrone so loborieren, dass Null Hochschlag und im Extremfall, dass es die Waffe im Schuss nach unten drückt. Dazu die ballistischen Daten, das knackt jeden Eberschädel!


    Mitr

  • Moin.

    Dann nimm die XP, geh in den Wald und lock den 150kg Keiler hinterm Baum vor.

    Danach kannst du berichten.

    Grüße vom westlichen Pottrand


    Horst


    Jeder Wiederlader ist sachkundig, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
    Alle Ladedaten ohne Gewähr.

  • Noch ein Hinweis zu IGB. Auch nach mehrmaligen Anläufen stellte der 10mm Auto WL in meiner G21 die Funktion ein. (Nach ca. 1550 problemlosen Schüssen!) Jede fünfte Patrone ein FTE. Erst ein 10mm Auto WS mit dem IGB Lauf funktionierte. Herr Schranz ging von Fertigungstolleranten im Bereich des Ausziehers und des Verschlusses aus.

    rockwilder : Könntest Du das bitte kurz präzisieren. Verstehe ich das richtig so: Du hattest zunächst nur einen 10 mm Auto Wechsellauf von IGB und nach ca. 1550 Schuß gab es bei jedem fünften Schuß einen "Failure to Extract". Dann hattest Du ein 10 mm Auto Wechselsystem mit IGB Lauf und es funktionierte.

    Frage: Um genau welches System handelt es sich hier?

  • Juergen


    ICH stand schon vor der Situation und bin mit der Leistung meiner Glock 22 mit .357 Sig Original Glock Wechsellauf und simpler S&B 140gr FMJ alles outofthebox sehr zufrieden gewesen.


    Wenn du glaubst, dass Lehigh Defense die ersten waren, die Wunderkugeln erfunden haben, irrst du dich. Die verschiedensten Konstruktionen wurden ausprobiert und haben sich meist nicht durchgesetzt, weil eben der Wundereffekt nicht eingetreten ist. Das selbe Geschoß in einem anderen Kaliber hat nicht zwingend die selben Leistungen - was für 9mm gilt braucht für .45 Auto nicht zu gelten.


    Auch andere Geschosskonstruktionen als FMJ tauchen bei Schußwunden auf und werden von den maßgeblichen Autoren (u.a. Kneubuehl, diMale) teils ausführlich behandelt. Deren Einschätzung vertraue ich doch mehr als irgendeinem Gesabbel im Netz.


    Lehigh zeigt gern Beschusstest mit Gel oder so Gimmicks wie das Durchschießen einer Scheibe. All das hat mit der Realität im jagdlichen Betrieb oder Personal Protection wenig zu tun.


    Bei der .45 ACP gilt nach CIP ein Pmax von 1300bar nach SAAMI sind es 21000psi = 1450 bar.

    Ein +P nach SAAMI hat also schon (+10%) 23100psi = 1590 bar oder schon die OBERE VERTRAUENSGRENZE nach CIP.


    Da willst du nochmal +10% VNull obendrauflegen?


    Das finde ich nicht schlau.


    Warum?


    1. Das schadet deiner Waffe, auch dann wenn sie es erst einmal auszuhalten scheint.

    2. Du musst dir vergegenwärtigen, dass beim Handladen die Streubreite beim Druck breit ist. Deshalb ist Benchrest ja so eine besondere Disziplin. Du brauchst den kompletten Siucherheitspuffer, den die Waffe dir vorgibt, auf, um höhere Leistung zu erzielen.

    3. Patronen an der Ladungsgrenze erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Waffenstörung ungemein. In dieser SItuation kannst du das aber nicht brauchen.

    4. Der verstärkte Hochschlag, die verstärkte Blendung durch Muzzleflash und der stärkere Rückstoß reduzieren deine Chancen bei den Folgeschüssen im Ziel zu bleiben nicht gerade unerheblich. Aber mit einem Schuß ist es eben meist nicht getan.

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    while (bullets > 0 && target == 1){fire == 1;}

  • Bei der .45 ACP gilt nach CIP ein Pmax von 1300bar nach SAAMI sind es 21000psi = 1450 bar.

    Ein +P nach SAAMI hat also schon (+10%) 23100psi = 1590 bar oder schon die OBERE VERTRAUENSGRENZE nach CIP.


    Da willst du nochmal +10% VNull obendrauflegen?

    Das sagt doch kein Mensch und habe auch ich zu keinem Zeitpunkt behauptet.

    Ich werde eine Laborierung wählen, die knapp unter 1300 bar liegt und zwar die
    mit der höchsten V0, die ansonsten allen notwendigen Anforderungen genügt.


    Der Unterschied zwischen FMJ und Xtreme Penetrator liegt u.a. darin, dass FMJ
    in der Regel einen weichen Bleikern hat und dass FMJ keine Spitze hat wie ein
    Kreuzschlitzschraubendreher.

    Wenn Du schon Kneubuehl und diMale bemühst, dann zitiere daraus und nenne
    die konkreten Geschosse, welche Deiner Ansicht nach genauso durchschlagend
    sind wie Xtreme Penetrator. Eine diffuse Erwähnung "maßgeblicher Autoren"
    ist als Diskussionsbeitrag vollkommen ungeeignet.

  • Zacapa

    Hat das Thema geschlossen