Jägerprüfung

  • Was ich mit meinen Beitrag zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es unmöglich ist in einem 14 tägigen Lehrgang das Waidwerk zu erlernen.

    Es ärgert mich sehr, dass es in Deutschland möglich ist, so für 1500 Euronen einen Jagdschein zu kaufen. Für mich sind das keine Jäger sondern Jagdscheininhaber. Ich bin seit über 25 Jahren hier in meinen Ort der Jagdpächter. Was ich da schon alles erlebt habe, da könnte ich ein Buch schreiben. Das tollste war, da hat doch so ein Jagdscheininhaber einen Fuchs geschossen und diesen tatsächlich aufgebrochen auf die Strecke gelegt. Das ist wirklich passiert, kaum zu glauben. Und das ist nur eine lustige Episode mit solchen Leuten, da gab es auch jede Menge gefährliche Situationen und wenn man da als Jagdpächter auch der Jagdleiter bist, stehts du mit einem Bein schon fast im Knast.

    Angegebene Ladedaten sind immer ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Was ich mit meinen Beitrag zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es unmöglich ist in einem 14 tägigen Lehrgang das Waidwerk zu erlernen.

    Es ärgert mich sehr, dass es in Deutschland möglich ist, so für 1500 Euronen einen Jagdschein zu kaufen. Für mich sind das keine Jäger sondern Jagdscheininhaber. Ich bin seit über 25 Jahren hier in meinen Ort der Jagdpächter. Was ich da schon alles erlebt habe, da könnte ich ein Buch schreiben. Das tollste war, da hat doch so ein Jagdscheininhaber einen Fuchs geschossen und diesen tatsächlich aufgebrochen auf die Strecke gelegt. Das ist wirklich passiert, kaum zu glauben. Und das ist nur eine lustige Episode mit solchen Leuten, da gab es auch jede Menge gefährliche Situationen und wenn man da als Jagdpächter auch der Jagdleiter bist, stehts du mit einem Bein schon fast im Knast.

    Deine Einstellung ist auf der einen Seite vollkommen richtig.


    Die andere Seite wäre;

    Man kann sich solch einen Jagdscheininhaber herziehen,und ihm alles nochmal in Ruhe zeigen.

    (Auch das aufbrechen eines Fuchses:sch:)

    Arbeiten im Revier,richtiges kirren,Wild ansprechen,und auch zeigen das man ruhig auch mal was laufen lassen kann.


    Der Jagdscheininhaber kann,weil er ja das Dokument schon hat,dann auch mal auf nen Fuchs ansitzen,oder mit der eigenen Waffe mit auf den Schiessstand zum üben.


    Hat auch Vorteile.


    Mit der Zeit wird das schon,man lernt ja nie aus....(nehme mich da mal nicht raus)


    ....Fuchs aufbrechen..... herrlich

    Zuletzt noch der Spruch: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la:

  • Was ich mit meinen Beitrag zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es unmöglich ist in einem 14 tägigen Lehrgang das Waidwerk zu erlernen.

    Es ärgert mich sehr, dass es in Deutschland möglich ist, so für 1500 Euronen einen Jagdschein zu kaufen. Für mich sind das keine Jäger sondern Jagdscheininhaber. Ich bin seit über 25 Jahren hier in meinen Ort der Jagdpächter. Was ich da schon alles erlebt habe, da könnte ich ein Buch schreiben. Das tollste war, da hat doch so ein Jagdscheininhaber einen Fuchs geschossen und diesen tatsächlich aufgebrochen auf die Strecke gelegt. Das ist wirklich passiert, kaum zu glauben. Und das ist nur eine lustige Episode mit solchen Leuten, da gab es auch jede Menge gefährliche Situationen und wenn man da als Jagdpächter auch der Jagdleiter bist, stehts du mit einem Bein schon fast im Knast.

    Du hast bei jeder Jägerausbildung eine gewisse Anzahl an Stunden mit einem gewissen Inhalt der vermittelt wird.

    Und am Ende hast Du die gleiche Prüfung für alle im jeweiligen Bundesland.

    Es ist aus meiner Sicht vollkommen egal ob man diesen Inhalt der Jägerausbildung in 3 Wochen oder 3 Monaten oder in 3 Jahren lernt.

    Wenn ich mich entscheiden müsste würde ich sogar sagen die 3 Wochen sind besser, weil da das Wissen komplett und kompakt im Schädel ist.

    Je mehr Zeit vergeht je mehr wird auch wieder vergessen.


    Bei der Jägerausbildung und beim Jagdschein lernt man das Waidwerk nicht. Das lernt man im Anschluss in der Praxis.

    Egal wie lange die Ausbildung gedauert hat.


    Ist das gleiche wie beim Führerschein. Jemand der den Führerschein hat kann noch lange nicht gut Autofahren. Er hat die Erlaubnis Autozufahren. Und dann in der Praxis lernt er es.


    Ich seh das nicht so eng. Die Ausbildungen bei einer guten Jagdschule sind gut heutzutage.

    Und jedem Frischling können natürlich Fehler passieren auf Grund mangelnder Erfahrung. Wie überall. Vollkommen egal wie lange seine Ausbildung war.


    Jedes Jahr werden bei den Gemeinschaftsjagden welche angeschossen oder erschossen. Überwiegend von "Alten Hasen" die vielleicht das eine oder andere nicht mehr so genau nehmen wie sie es nehmen sollten. Nicht von Jungjägern.

    Ab und zu auch mal von welchen +70, die vielleicht doch nicht mehr so gut sehen, aber endlich mal wieder was auf die Strecke legen wollen...


    Ich hab auf Gemeinschaftsjagden auch schon mehr als einmal einen "Alten Hasen" erlebt, der mit einem Fuchs ankam, obwohl Füchse explizit NICHT frei waren.

    Ernstgemeinte Aussage: Hat für mich ausgesehen wie ein Frischling. Is ja nicht so schlimm.


    Ich würde mich im Leben nicht trauen zu sagen, ich hätte einen Fuchs mit einem Frischling verwechselt.



    Auch die Alten machen Fehler....

    Ich übernehme keine Verantwortung oder Garantie für irgendwas. Jeder handelt eigenverantwortlich mit sämtlichen Informationen.

  • Das ist Ansichtssache, meine Meinung ist, wenn ein Anwärter das alles einigermasen kann, dann soll er die Prüfung ablegen.

    Angegebene Ladedaten sind immer ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Was ich mit meinen Beitrag zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es unmöglich ist in einem 14 tägigen Lehrgang das Waidwerk zu erlernen.

    Hab ich im Eröffnungstread ja geschrieben das das Lernen jetzt erst beginnt, im Kurs lernt man die Grundvorraussetzungen für die Jägerprüfung.


    Ich habe das Glück mit einem erfahrenen Jäger die nächsten Jahre mitzugehen und zu lernen, ich laufe da nicht einfach so los.


    uweli58

    Ich glaube auch nicht das du in 2 Tagen das Wiederladen erlernt hast.

    Grüße von der Müritz
    Andreas


    Alle Ladedaten ohne Gewähr, jeder Wiederlader arbeitet eigenverantwortlich!

  • Nein sicherlich nicht, den Wiederladekurs hab ich 1995 gemacht, der hat 3 Tage gedauert und das nur für Nitro. Zur Prüfung müssten wir eine 22 Hornet laden, die Patrone hab ich noch. Beim Wiederladen und auch bei der Jagd lernt man niemals aus.

    Ich möchte hier keinen persönlich irgendwie angreifen oder verletzen, aber ich habe was die Jagd betrifft schon viel erlebt.

    Ich weiß nicht ob ihr euch noch erinneren könnt, vor 2 Jahren wurde in Thüringen ein Jäger bei der Jagd erschossen, das war im Nachbarort, den zu tote gekommenen kannte ich gut. Der Schütze war, wenn ich richtig informiert bin, ein Jungjäger.

    Angegebene Ladedaten sind immer ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Wenn ich an unsere "Alten Hasen" hier in Sachsen denke, die ihre Jagdprüfung noch bei der Stasi gemacht haben ...

    oder an die Mercedes-G-Adeligen, die ich in Bayern bei der Jagd kennengelernt habe ...


    Leider glauben viele Beständer, dass Jungjäger allein dazu da sind, abkassiert zu werden oder den Kirrdödel zu spielen.


    Und natürlich hat man als Junger unrecht, wenn man Fehlverhalten der "Alten Hasen" hinterfragt.

    In meinem ersten Jahr habe ich erlebt
    - eine Sau mit Milch im Gesäuge und fingerlangen Zitzen auf der Strecke

    - eine Entenjagd mit massig geschützten Enten auf der Strecke

    - einen Jäger, der mit Finger am Abzug das Gewehr über die Treiberlinie schwenkt

    - einen Durchgehschützen der mit der Büchse auf einen Waschbär im Baum schießt

    Jedesmal hab ich gewagt, meine Stimme zu erheben. Einsicht bei den Übeltätern: Fehlanzeige. Was will so ein "Jungjäger " schon. "Alles nur theoretisches Wissen." "Hab erst mal 40 JJ auf dem Buckel" usw.

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


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  • Bei der Jägerausbildung und beim Jagdschein lernt man das Waidwerk nicht. Das lernt man im Anschluss in der Praxis.

    Egal wie lange die Ausbildung gedauert hat.

    Guter Mann :thumbup: Ist bei uns Wiederladern doch auch so.

    Ich seh das nicht so eng. Die Ausbildungen bei einer guten Jagdschule sind gut heutzutage.

    Und jedem Frischling können natürlich Fehler passieren auf Grund mangelnder Erfahrung. Wie überall. Vollkommen egal wie lange seine Ausbildung war.

    :thumbup:

    Ich hab auf Gemeinschaftsjagden auch schon mehr als einmal einen "Alten Hasen" erlebt


    Wenn ich an unsere "Alten Hasen" hier in Sachsen denke, die ihre Jagdprüfung noch bei der Stasi gemacht haben ...

    oder an die Mercedes-G-Adeligen, die ich in Bayern bei der Jagd kennengelernt habe ...

    Volle Zustimmung reload / Dunkelschwarz


    Egal wie lange man im Beruf, Schütze oder Wiederlader ist:


    Jeder hat Respekt und ein wenig Verständnis verdient. Und heißt es nicht so schön, das man nie auslernt? Jeder von uns?


    Von daher - SSG82, viel Glück und viel Erfolg.


    Da werden noch viele folgen, die (wie ich??) auch nur den Schein zur Sicherung Ihrer Schätzchen machen wollen oder müssen.


    Gruß

    Natürlich:


    Keine Gewääähr für irgendwas, dumme Sprüche inklusive.