Erste 9mm Versuche mit Los 123gr und N340

  • Hallo Zusammen,


    nachdem meine Wiederladeausrüstung nun endlich angekommen ist kann ich jetzt endlich mal anfangen.


    Dazu folgender Plan:


    Geschoss : Los 123gr RN

    Pulver : VV N340 (Möchte kein anderes nehmen da ich damit auch 357 lade)

    Hülsen : Magtec, S+B und Geko

    Zündhütchen: CCI500

    OAL : 29mm laut Ladetabelle Los

    Pulvermenge : Los gibt 4,7gr an laut Ladetabelle. Würde es dann mal mit 4.4, 4.5, 4.6, 4,7 versuchen.


    Mein Beschleunigungswerkzeug ist eine Tanfoglio Gold Match 6". Und meine Disziplin ist 25m BssB.


    Kann man das so machen oder mangelt es da irgendwo?


    Werde ich unterschiede mit den verschiedenen Hülsen bemerken?


    Hab das leider mit dem GRT noch nicht so raus.

  • Würde es dann mal mit 4.4, 4.5, 4.6, 4,7 versuchen.

    Fang bei 4,6gr N340 an.

    Werde ich unterschiede mit den verschiedenen Hülsen bemerken?

    Eher nicht im KW Bereich.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr


    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Egal was ich tue, für irgendjemand auf diesem Planeten ist es das Falsche.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Servus Alfons, wie kommst du auf die Oal 28,1mm? Ist es sinnvoll auch dort ein wenig zu versuchen oder besser über die Pulvermenge?

  • Zuallererst miß dein Patronenlager aus und setze das Geschoß dann 0,2 - 0,3 mm tiefer. Das ist der Vorteil des Wiederladens - man muss nicht mit Standard OAL schießen. Denn solltest du ein kurzes Patronenlager haben und das Geschoß schon an den Zügen anliegen, kommt es schnell zu Druckspitzen, die man nicht haben will. Vor allem, wenn auch der Crimp noch etwas fester ist.

    Bremsespätestens wenn du Gott siehst!:boe:

  • Zuallererst miß dein Patronenlager aus und setze das Geschoß dann 0,2 - 0,3 mm tiefer. Das ist der Vorteil des Wiederladens - man muss nicht mit Standard OAL schießen. Denn solltest du ein kurzes Patronenlager haben und das Geschoß schon an den Zügen anliegen, kommt es schnell zu Druckspitzen, die man nicht haben will. Vor allem, wenn auch der Crimp noch etwas fester ist.

    Genau, sieh erst mal ob du mit der OAL in deinem Patronenlager spiel hast und nicht schon an den Feldern Zügen anliegst! Gerade die LOS haben eine Geometrie die dazu führt das man diese etwas tiefer setzen muss.

    Ich bin hingegangen, habe eine 9mm Hülse kalibriert und danach 4 Schlitze seitlich reimgeschlitzt alles entgratet und dann Geschoss aufgesetzt und ins Patronenlager gedrückt bis es nicht mehr tiefer geht! Dann mal messen, aus der Erfahrung die ich bisher gemacht habe, baue ich aus dem Maß -0,4mm eine Dummy Patrone diese passen bisher immer und lassen sich euer im Patronenlager drehen. Vorteil die Geschlitzte Hülse kannst du immer nutzen! Einfach Geschoss raus mit dem Endladehammer und neu Kalibrieren fertig!

  • Okay, Patronenlager ist vermessen (Rundholz in den Lauf bei gespanntem Abzug, markiert, dann Geschoss ins Lager und leicht angeklopft, vorn wieder mein Holz hinein und markiert, dann die Strecke ausgemessen.)


    29,5mm ergaben meine Messungen. Ich habe das ein paar mal wiederholt, kam aber immer das selbe raus.


    Also zum Verständnis für mich ist dann meine Maximale L6 29,5-0,4 (oder 0,2-0,3)=29,1mm


    Aber wie geht man diesen Weg denn nun an?


    Sollte ich die 29,1mm als fixe Größe nehmen und dann mit dem Pulver mich rantasten an die 4,7gr aus der Ladetabelle?


    Würde es trotz der Erkenntnis der 29,1mm sinn machen das Geschoss tiefer zu setzen?


    Ich meine mein Erfahrungsstand ist weit weg von Grenzbereichen. Ich möchte nur ne Ladung die Funktioniert und mich dann vielleicht ein bisschen um die Präzision kümmern. Ohne dabei Gefahr zu laufen mir oder meinem Gerät Schaden zuzufügen.


    Sorry ist wahrscheinlich echt Anfängerkram hier, aber jeder fängt ja mal an ;-)


    PS: Ich hab das jetzt mal schnell ins GRT eingetippelt, da kommt heraus das ich bei 29,1mm und 4.7gr ein Ladeverhältnis von 80,1% hab. Ist das nicht zu wenig?

  • Also, ich versuche immer, Variablen durch Konstante zu ersetzten, in dem Fall, die Geschosstiefe für dieses LOS (Charge) Geschosse festmachen (Ich nehme OAL minus 2/10mm)

    Dann nimmst du die Ladeleiter und arbeitest dich an den Streukreis der, am besten für die Waffe / Pulverkombi passt.

    wenn du deine Ladung gefunden hast, machst du alle Geschosse genau so.


    Das klappt bei mir ganz gut.

  • Rundholz??? Du sollst die max. OAL mit DEN Geschossen messen, die du auch verladen willst! Alles andere ist nutzlos! Denn die Form deiner verwendeten Geschosse ist ENTSCHEIDEND für die OAL!

    Bremsespätestens wenn du Gott siehst!:boe:

  • Ich würde zusätzlich zur ermittelten OAL aus dem Patronenlager prüfen, ob ein Dummy mit der Länge auch einwandfrei vom Magazin zugeführt werden kann. Bei meiner Shadow 2 z.B. muss man die Patrone, auch abhängig von der Geschossgeometrie, recht "kurz" bauen, um ein reibungsloses Zuführen zu gewährleisten. Obwohl eine längere OAL in's Lager passen würde...

  • Rundholz??? Du sollst die max. OAL mit DEN Geschossen messen, die du auch verladen willst! Alles andere ist nutzlos! Denn die Form deiner verwendeten Geschosse ist ENTSCHEIDEND für die OAL!

    Hy

    Bei der Messerei der oal hat er doch alles richtig gemacht.


    Grüssle

    2ventiler

  • Hallo,


    meine Ladungsdaten: LOS 123 gr FP, 4,5 gr N340, OAL 27,65

    Sehr gute Ergebnisse und angenehm zu schießen.


    Alternativ: LOS 145 gr FP, 3,7 gr N340, OAL 27,65

    LOS 145 gr FP, 3,8 gr N340, OAL 28,00

    Beide liegen sehr nahe beieinander, auch hier sehr gut Ergebnisse und angenehm zu schießen.

    Waffe: SIG 210-6

  • Denn die Form deiner verwendeten Geschosse ist ENTSCHEIDEND für die OAL!

    Ich bin ja wiederlademäßig auch noch am Anfang, deshalb habe ich mittels der geschlitzten Hülse für meine beiden 9mm Para Pistolen nachgemessen:

    SIG 210-2

    - Geschoss H&N HP .356"/125gr HS - 29,45mm

    - Geschoss LOS .356"/123gr FP - 28,84mm

    - Geschoss GECO .355"/124gr FMJ RN - 30,12mm


    Walther P88c

    -

    - Geschoss H&N HP .356"/125gr HS - 28,76mm

    - Geschoss LOS .356"/123gr FP - 27,77mm

    - Geschoss GECO .355"/124gr FMJ RN - 30,48mm

    Die größtmöglichge OAL ist wie zu erwarten eindeutig von der Geschossform abhängig.


    Bisher hatte ich für die SIG 210 mit den Geschossen von H&N HP .356"/125gr HS mit VV N 340 - 4,5gr und einer OAL von 27,65mm geladen (siehe oben KlausEmil).

    Die Repetierfunktion war einwandfrei, Streukreise meiner "Schießkunst" entsprechend ganz ok.


    Sollte ich euer Meinung nach die OAL auf 29,00mm erhöhen? Und dann ggf. mit der Pulvermenge 0.1 oder 0,2 gr hochgehen? Nach den Ladedaten von VV wäre ja noch etwas Luft bis zur Maximalladung.

  • Die OAL ausreizen je nach Geschossform bzw. Geschoß macht nicht immer Sinn da du noch eine gewisse Setztiefe in der Hülse haben solltest. Ich gehe bei der Setztiefe nie unter 4 mm eher 4,5 mm. Falls das aber noch erfüllt ist kannst du natürlich mal mit längeren Patronen experimentieren :peit:

  • Danke dir für den Hinweis - das kann ich ja an der geschlitzten Hülse ganz gut nach messen 👍😀