Pulver-„Lager“

  • Grundlage ist ausschließlich...

    Du hast natürlich völlig recht.

    Aber noch mal zu dem Thema "Rechtsberatung":

    Beispiel:

    -TE stellt Frage, bekommt hier auf Grund von Vorschriften und Gesetzen (die man oft mals Auslegen kann, wie man will, sie Verteidiger)
    -sein SB sieht das aber anders und verpasst ihm eins.

    Oder noch schlimmer, die Hilfe aus dem Forum ist FALSCH!

    Was folgt? Der TE muss Wiederspruch einlegen und Klagen. Er MUSS sein Recht einfordern.


    Willste nu das Forumsmitglied verklagen:tiha:


    ps.: Ich hatte mal son Fall, Antwort der Behörde war, "ihr Einspruch wird ca 7 Jahre dauern und so lange denken sie an uns, wenn sie das durchziehen!. War zwar Erpressung, aber willst du dich mit der Finanzbehörde wegen Pinuts rumschlagen.

    Darum ging es mir.


    Ich hätte meinen Pulverschein auch einklagen können! Aber selbst die AUSTELLENDE BEHÖRDE war nicht bereit, gegen die Behörde im anderen Kreis vorzugehen.
    ok, hab halt den Lappen 6 Monate später bekommen. Klageweg war offen...nur hätte ich wahrscheinlich noch heute mit dem SB zu kämpfen.


    Und NEIN, ich bin bekannt dafür, nicht zu kneifen! Es muss sich aber lohnen

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • Wieder so eine typische Situation wo der geneigte User im Forum nicht unbedingt weiß, kann ich das hier nun fragen oder nicht.

    Man muss sich schon entscheiden (Betreiber/Mods) will ich das hier besprochen sehen, oder kommt gleich der Hinweis, "stell deine Frage ein, der SB ist zuständig".

    Wenn so ein Faden erst einmal läuft, jeder seinen Beitrag dazu gibt, ob berechtigt und angemessen oder nicht, dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, wenn dann so was dazu kommt wie Rechtshilfe oder Rechtskenntnis.


    Wie wir alle wissen, Rechtsberatung ist ausschließlich Sache des Rechtsanwalts. Persönliche Erfahrungen mitteilen, dazu zählen für mich auch Fehlentscheidungen von Sachbearbeitern, die ich hier mitteile, kann dagegen doch durchaus hilfreich sein. Natürlich ist der direkte Ansprechpartner der Sachbearbeiter, wenn aber hier jemand nicht genau weiß was er machen soll, wie er sich am besten dem SB gegenüber verhalten soll, dann sind Fragen doch legitim, oder eben von vorne herein ausgeschlossen.


    In dem Fall sollte das vorher, also nach dem ersten Post und/oder in den Forenregeln klar definiert werden oder zumindest klargestellt werden. Lässt man es erst einmal laufen und es wird dann tricky, kann so ein Faden immer nur blöd werden.

    Nur mal so als Anmerkung.....ansonsten schließe ich mich Joe Daltons Ansicht an.

    Ach was Probleme: das sind lediglich Stationen auf dem Weg zur vollkommenen Weisheit! :thumbup:

  • Und da haben wir es wieder einmal - der Streit um Kaisers Bart.


    Manche Dinge sollte man tatsächlich lieber mit seinem Amt besprechen und nicht im Forum durch kauen.


    Auch wenn die SB manchmal wenig Ahnung zu haben scheinen... sie setzten das um, was von höherer Stelle vorgeschrieben wurde. Wer meint dass im Unrecht widerfährt kann das ja mit Hilfe eines Anwalts klären lassen, wenn es ihm so wichtig erscheint.


    Die Rechtsschutzversicherung sollte eine kostenlose Rechtsberatung im Jahr schon berappen. Nur finde einen Anwalt dessen Fachgebiet das ist...


    Es ist doch immer das Gleiche:


    Jedes Amt macht das so, wie sie denken dass es richtig sei oder, "weil sie das einfach so wollen und basta"


    Warum ihr euch deswegen hier immer wieder in die Wolle kriegt - dann kommen noch Missverständnisse dazu...


    Leute - lasst doch bitte gut sein

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Leider trifft die Vorstellung, der SB/Amtsleiter vor Ort hätte keine Möglichkeit die Vorschriften auszugestalten so nicht zu,


    Es können zum einen Auflagen und Beschränkungen, die sachlich begründet sind, verhängt werden - idR durch Eintrag im grünen Heft von Beschränkungen unter II. oder Auflagen unter III. Manchmal aber auch durch einen unabhängig davon erteilten Bescheid. Solche Beschränkungen werden oft als Gängelei empfunden (sind sie sicher oft auch). Diese Beschränkungen können vom Benachteiligten durch die klassischen Verfahren des Verwaltungsrechts angegriffen werden - bei einer gut formulierten Grundlage des Bescheides ist das aber nicht unbedingt erfolgversprechend, da das Gericht nur die Erforderlichkeit prüft und nicht, ob auch eine andere Maßnahme zum Ziel geführt hätte.

    Grundlage dazu ist §10 SprengG bzw §27(2) SprengG

    Die Erlaubnis kann inhaltlich beschränkt, befristet und mit Auflagen verbunden werden, soweit dies erforderlich ist, um Leben, Gesundheit und Sachgüter Beschäftigter oder Dritter gegen die aus dem Umgang und dem Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen entstehenden Gefahren zu schützen. Die nachträgliche Beifügung, Änderung und Ergänzung von Auflagen ist zulässig.

    Genauso aber kann das Amt Dinge auch abweichend vom Gesetzestext regeln, wenn es (dem Amt) unter Beachtung des Gesetzeszweckes sinnvoll erscheint. Diese Befreiungen werden durch Bescheid erteilt. Das mag eine Abweichung von der Lagermenge sein oder ein Lager, das formal den Anforderungen nicht genügt oder irgendeine andere Vorschrift.


    Im WaffG sieht es praktisch genauso aus. So kann das Amt zB durchaus einen B Tresor genehmigen, wenn von den aufzubewahrenden Waffen nur geringe Gefahr ausgeht, es kann aber auch eine EMA verlangen, wenn es dem Amt notwendig erscheint um §36 WaffG zu erfüllen.

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


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