• Da kaufst du dir ein Kleinod deutschen Maschinenbaus, packst es aus und könntest <X...


    Selber schuld, nicht genau geschaut. Das Ding ist in Zoll:teuf:.


    Jetzt weiß ich, warum es unbenutzt ist. Ich fürchte, ich lerne noch das Umrechnen auf meine alten Tage.

    Blöde ist nur, auch die Aufnahmen sind in Zoll. Es passt also einmal wieder nichts von der Stange...


    Wobei der Mini-Wohlhaupter schon cool ist. Den mag ich schon jetzt.



  • MK2 Aufnahme...


    Die passt.

  • Sehr schön. Ich hab mit den Dingern immer gern gearbeitet. War halt noch in der "Vor-CNC-Zeit". Wenn man die passende Fräsmaschine dazu hat, kann man viel damit machen. Man muß sich dabei immer sehr konzentrieren. Und das hält das Gehirn "geschmeidig".

    Wenn ich dagegen meine CNC-Maschine sehe. Da gibt man den zu fräsenden Durchmesser und die Tiefe ein und das war es. Ein Taster misst das Bauteil. Das Werkzeug wird vom Laser gemessen und schon kann man loslegen. Wie langweilig.


    Ich jedenfalls beneide Dich um das Teil. Viel Spaß damit. Und das umrechnen ist ja nun auch nicht so schwierig. Man muß sich halt nur Zeit bei der Bearbeitung lassen. Lieber mehrmals zustellen, als einmal zu viel. Das habe ich schon damals gelernt.

  • Wehrmann


    Genau meine Überlegungen. Werkzeuge anpassen und dann langsam...


    Der geht ja:





    Und dann wäre da noch ein Projekt. Der war die 100€ nach dem Zerlegen nicht Wert.

    So Misshandelt und kaputt...

    Aber mit Geduld und viele Ersatzteile zum Nachbauen wird das wieder was für den Teilekopf.





    Den Planzug kann ich original lassen. Aufnahmen muss ich mit dem Dremel bearbeiten. Total verhaut. Die Gravur fast komplett entfernt zum Einstellen. Die Scheiben für die Schnecke zur Lagerung muss ich neu machen...

    Schrauben, die überhaupt nicht passen. Mir unverständlich wie man so mit einem genialen Werkzeug umgehen kann...

  • Dafür gibt es heute ganz andere Probleme.

    Ich arbeite im Flugtriebwerkbau an einer CNC-Maschine. Und da muß hin und wieder ein Programm geändert werden. Der Programmierer zu mir: "Kleine Änderung am Programm. Ist nur unwesentlich. Brauchst Dir keinen Kopf machen."

    Hab ich dann auch nicht. Hab es durchrechnen lassen an der Steuerung. Die bestätigt mir. Passt.

    Ok. Ich laß es am Bauteil abarbeiten. Dann hab ich Feierabend und gehe. Die restlichen 5 Werkzeuge sollten allein laufen.

    Ungefähr eine 1/2 Stunde später muß es dann ordentlich gekracht haben.

    Die Frühschicht hat mir erzählt das das Bauteil nicht mehr zu retten war. Schaden rund 25000€.

    Der Programmierer hat an einem Werkzeug vergessen die Radiuskorrektur einzugeben. Die Steuerung erkennt den Fehler nicht und das war es dann.

    Na wenigstens wissen wir jetzt das an der Maschine die Rutschkupplung funktioniert wie sie soll. Die Maschine ist noch in Ordnung.

    Der Programmierer hat bis Montag frei. Das wird für den kein schöner Wochenanfang. Er weiß davon noch nichts.

    Da hat man schon ganz andere Sachen gesehen. Z.B. wenn eine Achse den Werkzeugwechsler zusammenfährt. Was sie angeblich nicht können sollte. Hat sie aber gemacht.

    Dabei sieht man was für Kräfte dahinter stecken. 2mm Blech einfach so zusammengefaltet.

  • Ohhh nicht schön...

    So ähnliche Situationen kenn ich auch...

    Bei uns stand da dann der Einrichter, solange am Poti, bis die Maschine abgelaufen war....

    Wer trifft hat recht...



    Alle Ladedaten ohne Gewähr - Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Lieber mehrmals zustellen, als einmal zu viel. Das habe ich schon damals gelernt.

    10 mal zugestellt und immer noch zu klein :schr:


    aus dem Grund gibt es keine Programmierer bei uns.

    richen alles selber, programmieren, konstruieren und bauen Vorrichtungen.

    und natürlich nicht alles an einer cnc, gerne auch konventionell wenn es sinn macht :peit:

  • Man o Man, lange ist es her........


    Maho 500 und Wohlhaupter, das war gängiger Standart früher und am Bohrwerk ohne Wohlhaupter ging damals nichts.....

    Naturharte Ausdrehstähle von Komet, alle selber nachgeschliffen, das waren noch Zeiten.......


    PS : da wo ich in meinem frühren Leben mal gearbeitet habe, frästen wir für Wohlhaupter die Hauptteile...

    war immer mal ne Serie von ca. 20 Stück, die gingen bis in die 90er Jahre , alle nach Indien,

  • Der Programmierer hat an einem Werkzeug vergessen die Radiuskorrektur einzugeben.



    Da hat man schon ganz andere Sachen gesehen. Z.B. wenn eine Achse den Werkzeugwechsler zusammenfährt. Was sie angeblich nicht können sollte. Hat sie aber gemacht.

    Dabei sieht man was für Kräfte dahinter stecken. 2mm Blech einfach so zusammengefaltet.

    Jo wer kennt das nicht ..... Bei unserer Mikron ging die Tür zum Werkzeugwechsler nicht auf während dem Werkzeugwechsel.... Kein Problem die Achse ist auch so durch gefahren...... :thumbsu:


    Deswegen fahren wir bei unseren Cam Programmen auch immer mit Radius korrektur da kann so ein Fehler dann nicht passieren.

  • Jo wer kennt das nicht ..... Bei unserer Mikron ging die Tür zum Werkzeugwechsler nicht auf während dem Werkzeugwechsel....

    Ich arbeite auf einer Mikron. Bei uns ist es genau so gewollt. Die Tür zum Werkzeugwechsler soll während dem Wechsel nicht aufgehen. Ging aber trotzdem. Und das führte dann zum Crash. Y-Achse vs. Wekzeugwechselarm. Das sah echt cool aus. Ich hab es nur noch krachen hören. Danach hab ich mich erst einmal eine halbe Stunde hinsetzen müssen und war kreidebleich. Haben die anderen erzählt.


    Wenn man mit dem Wohlhaupter nicht aufpasst, dann rummst es schon auch gewaltig. Oder so Sachen macht, wie z.B. den Fräsmaschinenkopf nicht festgezogen hat. Gibt dann ganz wunderbare Bearbeitungsbilder ab.

    Wenn man Pech hat passiert mehr.

    Wir hatten bei uns auch schon einen tödlichen Zwischenfall. Der war sehr tragisch. Und danach war in der Abteilung die Hölle los.

  • 10 mal zugestellt und immer noch zu klein :schr:


    aus dem Grund gibt es keine Programmierer bei uns.

    richen alles selber, programmieren, konstruieren und bauen Vorrichtungen.

    Hab ich bis in die 90er auch noch gemacht. Geht heute nicht mehr. Dafür sind Turbinenscheiben viel zu komplex.

    Damals konnte man auf den Fräsmaschinen nach Feierabend noch was für sich fräsen.

    Ich hab damals für ein WM-Motorrad noch eine Radnabe aus Titan gefräst. Da haben wir eine ganze Nacht dran gearbeitet. Und auch Fußrastenhalter aus Luftfahrtaluminium mit extra Vorrichtung zum Aufspannen.

    Heute undenkbar und definitiv ein Kündigungsgrund.

  • Agria85

    Du Glücklicher. Wenn ich wenigstens den Platz für eine eigene Fräs- oder Drehmaschine hätte. So eine alte Mikron wäre schon schön.

    Auf so einer habe ich gelernt und natürlich auch auf Deckel.


    dkwknarf

    Was hast Du eigentlich für eine Fräsmaschine?

    Hast Du Fotos von ihr?

  • Hatte schon mal eine fp1 im Auge. Aber das lohnt nicht. Zumindest momentan nicht. Erst wenn die Rente naht.


    Den Platz habe ich momentan

    auch nicht :nw: