Alternative für Dillon Pulverfüller

  • Sodele - ich habe jetzt mal mit Italien telefoniert.


    Das Pulverdach war in der alten MK1 Version nicht includiert. Bei der MK2 Version ist es mit drin - das Bild im Shop wird ersetzt werden. Derzeit ist die Abbildung vom MK2 noch nicht mit dem Pulverdach.


    Einen Unterschied zwischen dem ausgelaufenen MK1 zum neuen Modell MK2 ist wohl auch eine feinere Rasterung bei der Einstellschraube für das Pulver.


    Da man den MK1 nicht mehr beim Hersteller kaufen kann, ist das für euch nicht mehr relevant.


    Wer sich den MK1 z.B. noch bei einem Händler kaufen möchte (ist ja günstiger) - da ist das Pulverrohr kürzer und das Pulverdach ist da nicht includiert.


    Der Hersteller bekommt ständig Vorschläge was verbessert werden könnte und hat bereits einige Dinge in das Produkt mit einfließen lassen. Daraus entstand der MK2.


    Selbstverständlich kann man die 9mm Variante auch für die anderen passenden Kaliber verwenden. Das steht halt nicht extra dabei.


    Fazit - mir gefällt er so sehr, dass ich mir soeben einen Zweiten für die 357er bestellt habe (und das mit einem Geburtstags Rabatt von 10% :happ:)

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Für alle die es interessiert, Das Funnel des Pulverfüllers hat ein M14 x 1,25 Gewinde. Kann ja hilfreich sein wenn man sich ein anderes drehen will.

    Der Italiener war sehr freundlich der mir die Gewindegröße mitgeteilt hat.

  • Wie bereits an anderer Stelle geschrieben - der Zweite ist die Woche eingetroffen und ersetzt einen weiteren Dillon.


    Fleck wird sich für andere Kal Funnel herstellen.


    Ich belasse es für meine 9mm und 357 Mag patronen auf der 650er.


    Ich möchte noch mal erwähnen - um den Zyliner mit Pulver zu befüllen ist es ratsam, einen Trichter zu verwenden :winke:

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Ich habe den Dillon Pulverfüller auf allen meiner drei Pressen und wirklich bei keinem Kaliber die unter #1 angesprochenen Probleme und somit besteht kein Bedürfnis.


    Ich muss gestehen, dass mir der vorgestellte Pulverfüller sehr gut gefällt und habe überlegt einen zu kaufen, aber man muss nicht alles haben, was einem gefällt! :mea:

    Sehe ich auch so. Selbst, wenn mir der teure Schweizer Pulverfüller einen grundsoliden Eindruck macht und sehr gefällig ist. Zumindest hatte ich zunächst eine Erklärung bezüglich der Präzisionsschwankungen bei 9 mm Auto. Nach einigen Messungen konnte ich jedoch beim dem Dillon XL 650 Pulverfüller derartige Schwankungen nicht feststellen. Habe allerdings sicherheitshalber gemäß

    Wartung

    den Füller gereinigt und seine Mechanik mit LIQUI MOLY 3312 geschmiert. War auch längst fällig und flutscht jetzt besser! :schr:Ich habe den Eindruck, dass der kleine Dillon Pulverfüller sehr genau ist. :thumbup:

  • Sag ma amal so...

    Er ist genau für das wofür er in erster Linie gebaut ist, für IPSC Anwendungen, wo ein SK von 8cm auf 50m ausreichend ist.

    Ich kann das vergleichend sagen, denn ich habe mir vor einiger Zeit einen Redding 3BR Match auf die 650 adaptiert.

    Damit erreiche ich auch bei Serienproduktion eine Schwankung von +/-0,02 grain, also bei einem beispielsweise gewählten Zielgewicht von 5,30grain eine Schwankung zwischen 5,28 und 5,32 grain. Dort kommt der Dillon nie hin.

    Allerdings muss fairerweise dazu gesagt werden, dass der Redding für eine Serienproduktion nur bedingt taugt. Einmal eingestellt und nie wieder kontrolliert, wie das beim Dillon möglich ist, geht beim Redding nicht. Die Feststellschraube für das Mikrometer lockert sich durch die Erschütterungen und muss mit einem passenden O-Ring gesichert werden oder in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Also kein Sorglos-Paket.

  • Sag ma amal so...

    Er ist genau für das wofür er in erster Linie gebaut ist, für IPSC Anwendungen, wo ein SK von 8cm auf 50m ausreichend ist.

    Ich kann das vergleichend sagen, denn ich habe mir vor einiger Zeit einen Redding 3BR Match auf die 650 adaptiert.

    Damit erreiche ich auch bei Serienproduktion eine Schwankung von +/-0,02 grain, also bei einem beispielsweise gewählten Zielgewicht von 5,30grain eine Schwankung zwischen 5,28 und 5,32 grain. Dort kommt der Dillon nie hin.

    Allerdings muss fairerweise dazu gesagt werden, dass der Redding für eine Serienproduktion nur bedingt taugt. Einmal eingestellt und nie wieder kontrolliert, wie das beim Dillon möglich ist, geht beim Redding nicht. Die Feststellschraube für das Mikrometer lockert sich durch die Erschütterungen und muss mit einem passenden O-Ring gesichert werden oder in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Also kein Sorglos-Paket.

    Komisch das diverse Pulverfüllertests den Dillon regelmäßig von der Genauigkeit auf eine Ebene mit den Redding Pulverfüller stellen. Der Dillon zählt übrigens, ebenso wie der (alte) Lee Perfect, zu den genauesten auf dem Markt. Da ich selbst 2 Lee Perfect, 4 Dillon, 2 Redding BR und einen RCBS Uniflow (der regelmäßig mit am schlechtesten abschneidet) im Bestand habe, kann ich diese Tests, inklusive dem Ergebnis für den RCBS, nur zustimmen.

    Gewogen sowohl mit der Dillon D-Terminator als auch mit der RCBS 10-10 und einer günstigen Taschenwaage kann ich zwischen den beiden Redding und allen 4 Dillon keine gravierenden Unterschiede feststellen.

    Der SK meiner KW-Munition auf der Dillon liegt übrigens im Schnitt bei 12-15mm (auf 25m). LW mache ich nicht auf der Dillon. Lohnt sich auch der Umrüstungssatz von der Menge nicht.

  • Selbst wenn. Die Zahl der Schützen, die bei Kurzwaffenpatronen in 9mm oder 357 Magnum den Unterschied zwischen +-0,06 und +-0,03 auf der Scheibe sehen, dürfte doch eher winzig sein. Und da meine ich nicht IPSC, sondern ganz explizit Präzisionsdisziplinen.


    Ich habe oft genug auch auf DSB Landesmeisterschaften beim abkleben geholfen. Da sind an zwei Tagen vielleicht mal einer oder zwei dabei, der eine nennenswerte Zahl von Innenzehnern schießt, das es VIELLEICHT einen Unterschied machen würde, ob die Waffe 10 mm oder 13 mm Streukreise produziert. Wobei ich fest davon überzeugt bin, daß der Effekt SEHR viel kleiner als 3 mm ist.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Wenn eine Zeitung, ein Magazin einen Test macht kannst den gleich kübeln, denn da gewinnt der, der die meisten Inserate schaltet.

    Abgesehen davon das ich selten oder nie Inserate von amerikanischen Wiederladegeräte-Herstellern in deutschen Magazinen sehe konntest Du meinem Beitrag auch entnehmen das ich von den getesteten jeweils mehrere Exemplare besitze und diese bereits gegenüber gestellt habe.

    Tut mir leid wenn an den Tests wohl doch etwas dran ist und meine Waagen keinerlei gravierende Unterschiede bzgl. der Abweichungen von 2 Redding BR zu 4 Dillon Pulverfüllern feststellen konnten.

    Kann natürlich sein das meine Wagen qualitativ nicht geeignet sind Unterschiede zu erkennen oder ich einfach zu wenig Pulverfüller von jedem Model zum testen habe.

    Genauso scheinen wohl auch meine Zollstöcke falsche Werte anzuzeigen was den SK bei den Dillon geladenen Patronen angeht.


    Ich vertraue auf jeden Fall diesen Tests, meinen ermittelten Werten und lebe nicht nach dem Motto was billiger ist oder nicht von Fa. XY oder kein BR drauf steht, kann nicht besser oder gleich gut sein.

  • Du kannst das halten wie du möchtest.

    Es stimmt auch dass man den Unterschied in den Mengendiffrenzen nur schwer auf der Scheibe wiedergeben kann.

    Mir persönlich gehts darum, etwas so genau wie es mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln möglich ist, herzustellen.

    Und ich hab Spaß daran wenn ich etwas genauer als der Durchschnitt ausführen konnte.
    Und MEIN Dillon Pulverfüller ist weniger konstant als MEINE Version mit dem Redding auf der 650.


    Und was die geschalteten Anzeigen angeht, stimmt das schon, dass man selten bis nie welche von amerikanischen Herstellern in dt. Magazinen findet.

    Was man aber ständig findet - davon lebt das Magazin ja - sind Inserate von den jeweiligen Großhändlern und Distributoren.

    Und die Verlage werden die Hand die sie füttert nicht beissen. Von daher sind die Tests leider oft nur wenig wert.

  • Es stimmt schon, jeder macht es so wie es ihm am Besten passt. Ich habe schon viele Dinge getestet, manche mit gutem aber auch manche mit weniger gutem Ergebnis. Im Großen und Ganzen kann ich aber mit ruhigem Gewissen sagen, das zumeist die teueren Produkte besser, bzw. genauer arbeiten. Irgendwo muß sich ja der Preis niederschlagen. Auf Tests in diversen Magazinen gehe ich im Allgemeinen nur zu einem gewissen Teil. Fakt ist wenn man mit gutem Werkzeug arbeitet muss man sich nicht ärgern. Aber inwieweit jeder für sich selber seine Ziele setzt steht auf einem anderen Blatt.

    Ich für meinen Teil nutze schon die höherwertigen Wiederladewerkzeuge um das technische einfach auszuschließen. Bin eben Präzisionsfanatiker. Letztendlich bin ich aber schon zu dem Ergebnis gekommen, seit ich auf hochwertige Werkzeuge gewechselt habe sind auch meine Schießergebnisse besser geworden. Aber wie gesagt, jeder soll das so machen wie es ihm beliebt.